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III. Marine-Artillerieabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Standort Swinemünde: Da Swinemünde später ein wichtiger Stützpunkt für die Schnellboots-Lehr-Division und andere Ausbildungseinheiten war, kreuzten sich hier die Wege vieler Offizieranwärter der Crews 37/38 während ihrer Basisausbildung.
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| colspan="3" | Die III. Marine-Artillerieabteilung wurde offiziell am 26.08.1939 im Zuge der allgemeinen Mobilmachung aufgelöst.
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| colspan="3" | Dies geschah jedoch nicht durch eine ersatzlose Streichung, sondern durch eine organisatorische Aufspaltung in spezialisierte Einheiten, um den Anforderungen des beginnenden Seekrieges gerecht zu werden. Die Abteilung bildete den Stamm für folgende Nachfolgeverbände in der Region Pommern:
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| colspan="3" | Marine-Artillerie-Abteilung 123 (Swinemünde)
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| colspan="3" | Marine-Flak-Abteilungen 213, 223, 233, 243 und 253
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| colspan="3" | Die Mobilmachung 1939 ist der entscheidende Wendepunkt, da ab diesem Zeitpunkt das Personal der MAA oft in die personellen Pools für die neu aufzustellenden U-Boot-Besatzungen der Crews 37 und 38 oder als technisches Unterstützungspersonal (z. B. für die spätere 2. KLA) abfloss.
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| Georg Tessin || colspan="3" | "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945" (Band 14)- Osnabrück, Biblio Verlag 2002. [https://www.amazon.de/Verb%C3%A4nde-deutschen-Wehrmacht-Waffen-SS-1939-1945/dp/B0BMQ22P4L/ref=sr_1_16?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1K86ZQEWLBIO6&dib=eyJ2IjoiMSJ9.jsH24vdHrWLpUTsf9rYgREFpJ8GqoYVq0GboARuMTMAoVv0VVDDKmaGXOikDFE69erJqjZhYF-z3U4asUGXXm5GbfTPMESGI-c0X9qXDb-syyTOmppiPCbGUSO1XxKKWYGON-424qZMU3_BV-VekYlwHBkctF-bF0IyDGXMaS_FAcpmH_GaazI7H2ejtizs9kn-tjOSrteEKefegDY2b4MGJjqD_nR6uS0jFFF5EiXE.Cd-HPwRBbIRhj8KJNz2Kg0vJ7BsSj9WUnfCbDHcqq34&dib_tag=se&keywords=%22Verb%C3%A4nde+und+Truppen+der+deutschen+Wehrmacht+und+Waffen-SS+im+Zweiten+Weltkrieg+1939%E2%80%931945%22+Band+14&qid=1769695125&sprefix=verb%C3%A4nde+und+truppen+der+deutschen+wehrmacht+und+waffen-ss+im+zweiten+weltkrieg+1939+1945%22+band+14%2Caps%2C128&sr=8-16 | → Amazon]
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| Hans H. Hildebrand || colspan="3" | "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis heute" (Band 3) - Biblio-Verlag Osnabrück 1993. [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3DG675DJWMESSGU5OEIZW3Y4XJFOTGJ4 | → Deutsche Digitale Bibliothek]
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| || colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht → [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/MarineArtAbt/MarineArtAbt3.htm | III. Marine-Artillerieabteilung]
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 15:07 Uhr

Datenblatt III. Marine-Artillerieabteilung
Die III. Marine-Artillerieabteilung (M.A.A.) durchlief zwischen der Reichsmarine und der Kriegsmarine eine wechselvolle Geschichte, die eng mit dem Standort Swinemünde verknüpft ist.
Die ursprüngliche III. Marine-Artillerieabteilung (bis 1926)
In der frühen Reichsmarine (ca. 1920–1924) war die III. M.A.A. zunächst in Kiel-Friedrichsort stationiert.
Gliederung (1921): Sie bestand aus einem Stab und vier Kompanien (Artillerie, Sperr, Infanterie und MG).
Umbenennung: Diese ursprüngliche Abteilung wurde am 01.10.1926 in I. Marineartillerieabteilung umbenannt.
Die neue III. Marine-Artillerieabteilung in Swinemünde (ab 1926)
Am 01.10.1926 entstand die "neue" III. M.A.A. durch Umbenennung der ehemaligen Küstenwehrabteilung I in Swinemünde.
Aufgaben: Sie war für den Küstenschutz an der pommerschen Küste verantwortlich. Neben der schweren Küstenartillerie verfügte sie über Flak-Kompanien.
Tradition: Die Abteilung pflegte die Tradition des Matrosen-Artillerie-Regiments 3 der Kaiserlichen Marine.
Mobilmachung und Auflösung (1939)
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die III. M.A.A. als Stammabteilung aufgelöst und in mehrere spezialisierte Fronteinheiten aufgeteilt:
Marine-Artillerie-Abteilung 123 (Swinemünde)
Marine-Flak-Abteilungen 213, 223, 233, 243 und 253 (verteilt auf Rügen, Swinemünde und Kolberg)
3. Ersatz-Marine-Artillerie-Abteilung (Swinemünde)
Für die U-Boot-Waffe war die Marine-Artillerie indirekt von Bedeutung:
Infanteristische Grundausbildung: Ähnlich wie die Schiffsstammabteilungen führten auch Marine-Artillerie-Abteilungen (wie die V. MAA in Pillau) die infanteristische Grundausbildung für Rekruten durch, bevor diese in die Fachlaufbahnen wechselten.
Standort Swinemünde: Da Swinemünde später ein wichtiger Stützpunkt für die Schnellboots-Lehr-Division und andere Ausbildungseinheiten war, kreuzten sich hier die Wege vieler Offizieranwärter der Crews 37/38 während ihrer Basisausbildung.
Die III. Marine-Artillerieabteilung wurde offiziell am 26.08.1939 im Zuge der allgemeinen Mobilmachung aufgelöst.
Dies geschah jedoch nicht durch eine ersatzlose Streichung, sondern durch eine organisatorische Aufspaltung in spezialisierte Einheiten, um den Anforderungen des beginnenden Seekrieges gerecht zu werden. Die Abteilung bildete den Stamm für folgende Nachfolgeverbände in der Region Pommern:
Marine-Artillerie-Abteilung 123 (Swinemünde)
3. Ersatz-Marine-Artillerie-Abteilung (Swinemünde)
Marine-Flak-Abteilungen 213, 223, 233, 243 und 253
Die Mobilmachung 1939 ist der entscheidende Wendepunkt, da ab diesem Zeitpunkt das Personal der MAA oft in die personellen Pools für die neu aufzustellenden U-Boot-Besatzungen der Crews 37 und 38 oder als technisches Unterstützungspersonal (z. B. für die spätere 2. KLA) abfloss.
Literaturverweise
Georg Tessin "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945" (Band 14)- Osnabrück, Biblio Verlag 2002. | → Amazon
Hans H. Hildebrand "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis heute" (Band 3) - Biblio-Verlag Osnabrück 1993. | → Deutsche Digitale Bibliothek
Lexikon der Wehrmacht → | III. Marine-Artillerieabteilung
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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