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2. Torpedobootsflottille: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die II. Flottille bzw. II. Torpedobootsflottille wurde am 01.10.1920 aus der Nordsee-Torpedobootsflottille (Eiserne Flottille) in Wilhelmshaven aufgestellt. Ihre Auflösung erfolgte zum 24.09.1933. Die zur Flottille zählende 3. und 4. Torpedobootshalbflottille traten unmittelbar zu diesem Zeitpunkt unter das Kommando des F.d.T.
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| colspan="3" | Die 2. Torpedobootsflottille war ein aktiver Kampfverband der Kriegsmarine, der während des gesamten Zweiten Weltkriegs in verschiedenen Operationsgebieten eingesetzt wurde und für die Sicherung der U-Boot-Wege von Bedeutung war.  
 
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| colspan="3" | Durch Umbenennung der 2. Torpedobootshalbflottille wurde die neue 2. Torpedobootsflottille am 01.10.1935 in Swinnemünde gebildet. Sie wurde am 04.11.1937 aufgelöst. Der größte Teil der Besatzungen der 2. Torpedobootshalbflottille bildete 1938 innerhalb der Ausbildungsabteilung die 3. bzw. 5. Zerstörer-Division.
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| colspan="3" | Entstehung: Die Flottille wurde zweimal aufgestellt. Die für den Zweiten Weltkrieg relevante Neuaufstellung erfolgte am 08.10.1939 in Bremen, zeitgleich mit der Indienststellung des ersten Bootes (T 8). Eine frühere Flottille mit dem Namen existierte bereits 1920-1933 in Wilhelmshaven.
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| colspan="3" | Erneut wurde die 2. Torpedobootsflottille am 08.10.1939 am Tage der Indienststellung des ersten Bootes (T 8) in Bremen aufgestellt  (OTB 141/1936). Die Flottille wurde im Sommer 1940 bis Frühjahr 1941 in der Nordsee, gelegentlich auch im englischen Kanal zu Stichfahrten eingesetzt, weiterhin für Minenunternehmungen und Geleitaufgaben. 1941 erfolgte der Einsatz in der östlichen Ostsee, vornehmlich zu Sicherungsaufgaben. Bereits im Winter 1941 wurde die Flottille wieder in den Westraum verlegt und führte dort bis zum Sommer 1943 Geleitaufgaben und daneben Minenunternehmungen durch. Vorübergehend verlegte die Flottille im Sommer 1942 in den Nordraum zur Sicherung schwerer Seestreitkräfte. Vom Sommer 1943 an war die Flottille ein Jahr lang der Torpedoschule zu Ausbildungszwecken zugeteilt und dazwischen im Herbst 1943 in der Ostsee bei der Entwaffnung der dänischen Kriegsmarine eingesetzt. Sommer 1944 bis Kriegsende Geleit- und Sicherungsaufgaben in der Ostsee und zwar zunächst im Finnenbusen, später in der östlichen und mittleren Ostsee. Nach der Kapitulation wurde am 15.08.1945 der Verband aufgelöst.
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| colspan="3" | Funktion: Hauptaufgaben waren offensive Minenunternehmungen, Geleitdienst, Handelskrieg und Sicherungsaufgaben in der Nordsee und später im Westraum (Ärmelkanal, Biskaya). Sie operierte auch kurzzeitig in der Ostsee zu Ausbildungszwecken bei der Torpedoschule und den U-Bootsflottillen.
 
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| colspan="3" | 1940 - 1941: Nordsee, gelegentlich auch zu Stichfahrten im Englischen Kanal.
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| colspan="3" | Nordsee/Kanal (1939–1941): Defensive Minenoperationen, Geleitschutz und Stichfahrten.
 
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| colspan="3" | 1941: Sicherungsaufgaben in der östlichen Ostsee.
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| colspan="3" | Westraum/Atlantik (1941–1944): Einsatz in Frankreich bis zur weitgehenden Vernichtung der Boote, unter anderem zum Schutz der U-Boot-Basen.
 
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| colspan="3" | 1942 - 1943: Geleitaufgaben und defensive Minenunternehmungen im Westraum.
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| colspan="3" | Ostsee (Endphase 1944–1945): Geleitdienst im Finnenbusen, Unterstützung des Heeres und Flüchtlingstransporte.
 
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| Bundesarchiv Bestand RM 55 || colspan="3" | Torpedobootsflottillen. Dies ist der Kernbestand für das Wiki. Er enthält die Kriegstagebücher (KTB) der 2. Torpedobootsflottille (Signaturen wie BArch RM 55/2), die detaillierte Einsatzberichte und Geleitlisten enthalten.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/TFlottillen/TF2.htm| → 2. Torpedobootsflottille]
 
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Aktuelle Version vom 31. Januar 2026, 16:44 Uhr

Datenblatt 2. Torpedobootsflottille
Die 2. Torpedobootsflottille war ein aktiver Kampfverband der Kriegsmarine, der während des gesamten Zweiten Weltkriegs in verschiedenen Operationsgebieten eingesetzt wurde und für die Sicherung der U-Boot-Wege von Bedeutung war.
Entstehung, Funktion und Ende
Entstehung: Die Flottille wurde zweimal aufgestellt. Die für den Zweiten Weltkrieg relevante Neuaufstellung erfolgte am 08.10.1939 in Bremen, zeitgleich mit der Indienststellung des ersten Bootes (T 8). Eine frühere Flottille mit dem Namen existierte bereits 1920-1933 in Wilhelmshaven.
Funktion: Hauptaufgaben waren offensive Minenunternehmungen, Geleitdienst, Handelskrieg und Sicherungsaufgaben in der Nordsee und später im Westraum (Ärmelkanal, Biskaya). Sie operierte auch kurzzeitig in der Ostsee zu Ausbildungszwecken bei der Torpedoschule und den U-Bootsflottillen.
Operationsgebiete:
Nordsee/Kanal (1939–1941): Defensive Minenoperationen, Geleitschutz und Stichfahrten.
Westraum/Atlantik (1941–1944): Einsatz in Frankreich bis zur weitgehenden Vernichtung der Boote, unter anderem zum Schutz der U-Boot-Basen.
Ostsee (Endphase 1944–1945): Geleitdienst im Finnenbusen, Unterstützung des Heeres und Flüchtlingstransporte.
Ende: Die Flottille wurde nach der Kapitulation der Wehrmacht am 15.08.1945 offiziell aufgelöst.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Die 2. Torpedobootsflottille war die "schnelle Eingreiftruppe", die die äußere Sicherung der U-Boot-Stützpunkte und Geleitwege gewährleistete.
Geleitaufgaben: U-Boote, die durch den Ärmelkanal oder die Deutsche Bucht liefen, erhielten oft Geleitschutz durch Einheiten der 2. T-Flottille, die sie durch die eigenen Minensperren führten.
U-Jagd: Ihre Boote waren an der U-Jagd gegen alliierte U-Boote beteiligt, die versuchten, die deutschen Stützpunkte oder U-Boot-Geleite abzufangen
Quellenangabe
Bundesarchiv Bestand RM 55 Torpedobootsflottillen. Dies ist der Kernbestand für das Wiki. Er enthält die Kriegstagebücher (KTB) der 2. Torpedobootsflottille (Signaturen wie BArch RM 55/2), die detaillierte Einsatzberichte und Geleitlisten enthalten.
Lexikon der Wehrmacht → 2. Torpedobootsflottille
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