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Militärische Abteilung für Kriegsschiffbau: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Abteilung für militärische Fragen des Kriegsschiffbaues
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| colspan="3" | Die Militärische Abteilung für Kriegsschiffbau (kurz: K II) war eine Fachabteilung innerhalb des Hauptamtes Kriegsschiffbau (Amt K) des Oberkommandos der Marine (OKM). Die K II war die militärische Fachinstanz innerhalb des Hauptamtes Kriegsschiffbau (Amt K) im Oberkommando der Marine. Sie bildete das entscheidende Bindeglied zwischen der Seekriegsleitung (Skl), die taktische Forderungen stellte, und den Konstruktionsingenieuren, die die technische Umsetzung auf den Werften planten.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 20 / 1905 ff || colspan="3" | Akten der Abteilung K II. Sitzungsprotokolle zu den "Militärischen Forderungen für den U-Bootbau" und Abstimmungen mit dem B.d.U.
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| BArch RM 7 / 234 ff || colspan="3" | Zusammenarbeit Skl und Amt K. Dokumentation des Informationsflusses zwischen strategischer Planung und technischer Realisierung.
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| BArch RM 11 / 48 ff || colspan="3" | Erprobungsberichte der K II. Berichte über die Abnahmeversuche der Typen VII, IX und XXI sowie daraus resultierende Modifikationen.
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Band 2 zur personellen und organisatorischen Struktur der Abteilung im OKM.
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Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 16:00 Uhr

Datenblatt Militärische Abteilung für Kriegsschiffbau
Die Militärische Abteilung für Kriegsschiffbau (kurz: K II) war eine Fachabteilung innerhalb des Hauptamtes Kriegsschiffbau (Amt K) des Oberkommandos der Marine (OKM). Die K II war die militärische Fachinstanz innerhalb des Hauptamtes Kriegsschiffbau (Amt K) im Oberkommando der Marine. Sie bildete das entscheidende Bindeglied zwischen der Seekriegsleitung (Skl), die taktische Forderungen stellte, und den Konstruktionsingenieuren, die die technische Umsetzung auf den Werften planten.
Kernaufgaben und Zuständigkeit
Festlegung der Kampfwerte: Die K II bestimmte die Bewaffnung (Torpedorohre, Artillerie), die Panzerung und die geforderten Geschwindigkeiten neuer Einheiten.
Militärische Abnahme: Sie überwachte die Erprobungen und entschied, ob ein Neubau den Anforderungen der Front entsprach oder nachgebessert werden musste.
Ausrüstungsplanung: Koordination der Einrüstung neuer Technologien wie Funkmessgeräte (Radar) oder Schnorchelanlagen.
Relevant für die U-Boot-Waffe
Konstruktionskontrolle: Besonders beim Typ XXI forcierte die K II die Umstellung auf die Sektionsbauweise, um die militärische Forderung nach Massenproduktion und hoher Unterwassergeschwindigkeit zu erfüllen.
Rückkopplung durch die KLAs: Die K II wertete die Erfahrungsberichte der Kriegsschiffbaulehrabteilungen (z. B. der 2. KLA Hamburg) aus. Mängel, die Besatzungen während der Baubelehrung bei Blohm & Voss entdeckten, wurden über die K II direkt in die laufende Konstruktion zurückgeführt.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 20 / 1905 ff Akten der Abteilung K II. Sitzungsprotokolle zu den "Militärischen Forderungen für den U-Bootbau" und Abstimmungen mit dem B.d.U.
BArch RM 7 / 234 ff Zusammenarbeit Skl und Amt K. Dokumentation des Informationsflusses zwischen strategischer Planung und technischer Realisierung.
BArch RM 11 / 48 ff Erprobungsberichte der K II. Berichte über die Abnahmeversuche der Typen VII, IX und XXI sowie daraus resultierende Modifikationen.
Literaturverweise
Rössler, Eberhard Die deutschen U-Boote und ihre Werften. Fokus auf die Rolle der K II bei der Planung der Sektionsboote.
Gröner, Erich Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Technische Basisdaten, die auf den Vorgaben der K II beruhen.
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Band 2 zur personellen und organisatorischen Struktur der Abteilung im OKM.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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