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Kampfgruppe 126: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Kampfgruppe 126 (K.Gr. 126) war ein fliegender Verband der Luftwaffe, der eng mit der Kriegsmarine verzahnt war. Für die U-Boot-Waffe ist sie besonders relevant, da sie aus der Umbenennung der Küstenfliegergruppe 106 hervorging und auf die Bekämpfung von Seezielen sowie die Fernaufklärung spezialisiert war.
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| colspan="3" | Entstehung: Die Gruppe wurde im Februar 1940 in Marx aufgestellt. Den Kern bildete die 7. Staffel der I./KG 26 (ehemals 3./Kü.Fl.Gr. 906). Diese war zuvor aufgrund der vereisten Nordsee von der He 59 auf die He 111 H umgeschult worden.
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| colspan="3" | Ab Februar 1940: Einsatz von Marx aus unter der 9. Flieger-Division gegen die britische und französische Küste (Schwerpunkt: Mineneinsätze).
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| colspan="3" | August 1940: Unterstellung unter das Kampfgeschwader 40 (KG 40), das eng mit der U-Boot-Waffe zusammenarbeitete.
 
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| || colspan="3" | Die Kampfgruppe 126 wurde im Februar 1940 in Marx aus der III. Gruppe des Kampfgeschwaders 26 aufgestellt. Anfang Januar 1940 war dem Kampfgeschwader 26 die 3. Staffel der Küstenfliegergruppe 906 unterstellt. Als 7. Staffel innerhalb der I. Gruppe wurde die Staffel auf die Heinkel He 111 umgeschult, da der Einsatz mit der Heinkel He 59 wegen der vereisten Nordsee nicht mehr möglich war. Das Geschwader besaß zu diesem Zeitpunkt also zwei 7. Staffeln. Eine in der I. Gruppe und eine in der III. Gruppe. In der Kampfgruppe 126 ging nun die 7. Staffel der I. Gruppe auf. Die Gruppe wurde zu Mineneinsätzen in britischen Küstengewässern eingesetzt. Ab August 1940 unterstand die Gruppe dem Kampfgeschwader 40 und wurde im Dezember 1940 zur I. / Kampfgeschwader 28. Ab Februar 1940 wurde die Gruppe gegen die britische und französische Küste von Marx aus unter der 9. Flieger-Division eingesetzt. Die Gruppe war mit der He 111 H ausgestattet. Im Juli 1940 verlegte sie nach Nantes, wo sie ab Oktober dem IX. Fliegerkorps unterstellt war. Im Dezember 1940 bildete die Gruppe die I. / Kampfgeschwader 28.
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| colspan="3" | Ab Oktober 1940: Unterstellung unter das IX. Fliegerkorps.
 
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(Aus Lexikon der Wehrmacht)
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| colspan="3" | Zusammenarbeit mit dem KG 40: Durch die Unterstellung unter das KG 40 (den „Focke-Wulf Condor“-Verband) ab August 1940 war die Gruppe direkt in die Fernaufklärung und Geleitzugsuche für die U-Boot-Waffe in der Biskaya eingebunden.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RL 10 / 512 || colspan="3" | Kriegstagebuch (KTB) der Kampfgruppe 126. Dokumentiert die Aufstellung in Marx und die Unterstellung unter das KG 40.
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| BArch RL 10 / 530 || colspan="3" | Unterlagen zur Umgliederung in die I./KG 28 im Dezember 1940.
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| BArch RM 7 / 2336 || colspan="3" | Akten der Seekriegsleitung (Skl) zur Koordination des Minenkrieges und der Luftaufklärung für den B.d.U.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Kampfgruppen/Kampfgruppe126-R.htm| → Kampfgruppe 126]
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| Dierich, Wolfgang || colspan="3" | Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945. (Zur Einordnung der K.Gr. 126 innerhalb des IX. Fliegerkorps).
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zur Marineluftwaffe und den Verbänden des KG 40).
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2026, 09:59 Uhr

Datenblatt Kampfgruppe 126
Die Kampfgruppe 126 (K.Gr. 126) war ein fliegender Verband der Luftwaffe, der eng mit der Kriegsmarine verzahnt war. Für die U-Boot-Waffe ist sie besonders relevant, da sie aus der Umbenennung der Küstenfliegergruppe 106 hervorging und auf die Bekämpfung von Seezielen sowie die Fernaufklärung spezialisiert war.
Historischer Kontext & Transformation
Entstehung: Die Gruppe wurde im Februar 1940 in Marx aufgestellt. Den Kern bildete die 7. Staffel der I./KG 26 (ehemals 3./Kü.Fl.Gr. 906). Diese war zuvor aufgrund der vereisten Nordsee von der He 59 auf die He 111 H umgeschult worden.
Operative Phasen:
Ab Februar 1940: Einsatz von Marx aus unter der 9. Flieger-Division gegen die britische und französische Küste (Schwerpunkt: Mineneinsätze).
Juli 1940: Verlegung nach Nantes (Frankreich).
August 1940: Unterstellung unter das Kampfgeschwader 40 (KG 40), das eng mit der U-Boot-Waffe zusammenarbeitete.
Ab Oktober 1940: Unterstellung unter das IX. Fliegerkorps.
Umbenennung: Im Dezember 1940 bildete die Gruppe die I./Kampfgeschwader 28 (I./KG 28).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Minenkrieg: Die frühen Einsätze der K.Gr. 126 zur Verminung britischer Küstengewässer waren Teil der kombinierten Seekriegführung zur Blockade Englands.
Zusammenarbeit mit dem KG 40: Durch die Unterstellung unter das KG 40 (den „Focke-Wulf Condor“-Verband) ab August 1940 war die Gruppe direkt in die Fernaufklärung und Geleitzugsuche für die U-Boot-Waffe in der Biskaya eingebunden.
Nantes als Stützpunkt: In Nantes fungierte die Gruppe als Luftschutz und Aufklärer für die dortigen Marine-Einheiten und passierende U-Boote.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RL 10 / 512 Kriegstagebuch (KTB) der Kampfgruppe 126. Dokumentiert die Aufstellung in Marx und die Unterstellung unter das KG 40.
BArch RL 10 / 530 Unterlagen zur Umgliederung in die I./KG 28 im Dezember 1940.
BArch RM 7 / 2336 Akten der Seekriegsleitung (Skl) zur Koordination des Minenkrieges und der Luftaufklärung für den B.d.U.
Lexikon der Wehrmacht → Kampfgruppe 126
Literaturverweise
Balke, Ulf: Der Luftkrieg in Europa Die Einsätze des Kampfgeschwaders 26. (Detailliert die Herkunft der 7. Staffel und die Umschulung wegen Vereisung).
Dierich, Wolfgang Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945. (Zur Einordnung der K.Gr. 126 innerhalb des IX. Fliegerkorps).
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zur Marineluftwaffe und den Verbänden des KG 40).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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