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44. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Die 44. Minensuchflottille wurde im November 1940 aufgestellt, und im September 1944 Aufgelöst.
 
 
 
'''Einsatzgebiet:'''
 
 
 
1940 - 1944  1940-44 - Westküste Frankreichs (Blaye).
 
 
 
'''Boote der Flottille:'''
 
 
 
M 4401, M 4402, M 4403, M 4404, M 4405, M 4406, M 4407, M 4408, M 4409, M 4410, M 4411, M 4412, M 4413, M 4414, M 4415, M 4416, M 4417.
 
 
 
M 4421, M 4422, M 4423, M 4424, M 4425, M 4426, M 4427, M 4428, M 4429, M 4430, M 4431, M 4432, M 4433, M 4434, M 4435, M 4436, M 4437, M 4438.
 
 
 
M 4440, M 4441, M 4442, M 4443, M 4444, M 4445, M 4446, M 4467, M 4448, M 4449, M 4450, M 4451, M 4452, M 4453, M 4454, M 4455, M 4456, M 4457, M 4458, M 4459, M 4460, M 4461, M 4462, M 4463, M 4464, M 4465.
 
 
 
M 4470, M 4471, M 4472, M 4473, M 4474, M 4475.
 
 
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| Unterstellung: || colspan="3" | Truppendienstlich dem Führer der Minensuchboote West (F.d.M. West).
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| Ausstattung: || colspan="3" | Überwiegend umgerüstete Hilfsminensuchboote, Walfänger und ehemalige Fischereifahrzeuge (robuste Bauart für die schwere See in der Biscaya).
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| Auflösung: || colspan="3" | September 1944 infolge des Rückzuges aus Süd- und Westfrankreich. Einheiten wurden teils selbst versenkt; Personal kam in den Erdkampf (Marine-Infanterie).
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| Kampf gegen "Gardening": || colspan="3" | Abwehr der intensiven britischen Minenlegeoperationen durch das RAF Coastal Command im Bereich der Gironde.
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| BArch RM 61 / 15 || colspan="3" | Unterlagen des Führers der Minensuchboote West (Operative Befehle Gironde).
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| BArch RM 7 / 2333 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Verteidigungsplanung Westraum und Verlustlisten).
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| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | "Die Sicherungsverbände der Kriegsmarine 1939-1945" (Gliederung der Hilfsminensuch-Einheiten).
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| Gröner, Erich || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 8, technische Daten der Walfänger und Hilfsschiffe).
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
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Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 17:25 Uhr

Verband 44. Minensuchflottille
Die 44. Minensuchflottille war ein essentieller Sicherungsverband der Kriegsmarine im Golf von Biscaya. Mit ihrem Hauptstützpunkt in Blaye sicherte sie die strategisch kritische Gironde-Mündung. Ihre Hauptaufgabe lag im Schutz der Zufahrtswege zum Hafen von Bordeaux, einem der wichtigsten deutschen U-Boot-Stützpunkte an der französischen Atlantikküste.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: November 1940 zur Verstärkung der Sicherungskräfte im besetzten Frankreich.
Hauptstützpunkt: Blaye (Gironde). Operationsraum: Französische Westküste (Garonne- und Dordogne-Mündung).
Unterstellung: Truppendienstlich dem Führer der Minensuchboote West (F.d.M. West).
Ausstattung: Überwiegend umgerüstete Hilfsminensuchboote, Walfänger und ehemalige Fischereifahrzeuge (robuste Bauart für die schwere See in der Biscaya).
Auflösung: September 1944 infolge des Rückzuges aus Süd- und Westfrankreich. Einheiten wurden teils selbst versenkt; Personal kam in den Erdkampf (Marine-Infanterie).
Aufgaben & Spezifische Merkmale
Wegesicherung: Systematisches Räumen von Minensperren (insbes. Magnet- und Luftminen), um die Fahrrinnen für Großkampfschiffe und U-Boote passierbar zu halten.
Kampf gegen "Gardening": Abwehr der intensiven britischen Minenlegeoperationen durch das RAF Coastal Command im Bereich der Gironde.
Geleitschutz: Sicherung des küstennahen Nachschubverkehrs gegen alliierte Schnellboote und Jagdbomber-Angriffe.
Besonderheit: Einsatz von Walfängern: Diese Schiffe waren aufgrund ihrer Wendigkeit und stabilen Bauweise besonders für die U-Jagd und den Minenräumdienst in Küstennähe geeignet.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Schutz der 12. U-Flottille: Lebensnotwendige Sicherung der Ein- und Auslaufwege für die in Bordeaux stationierten Front-U-Boote.
Monsun-Geleite: Geleitschutz für die wertvollen Transport-U-Boote und Monsun-Boote (Typ IX D2/XB) bei der gefährlichen Passage durch die Küstengewässer.
Nothilfe: Navigationshilfe und verstärkter Flak-Schutz für beschädigte Heimkehrer, um deren sichere Überführung in die U-Boot-Bunker von Bordeaux zu garantieren.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 69 / 180 Akten der Minensuchflottillen im Westraum (Einsatzberichte der 44. MS-Flottille vor Blaye).
BArch RM 61 / 15 Unterlagen des Führers der Minensuchboote West (Operative Befehle Gironde).
BArch RM 7 / 2333 Seekriegsleitung (Verteidigungsplanung Westraum und Verlustlisten).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Sicherungsverbände Frankreich).
Harnack, Wolfgang "Die Sicherungsverbände der Kriegsmarine 1939-1945" (Gliederung der Hilfsminensuch-Einheiten).
Gröner, Erich "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 8, technische Daten der Walfänger und Hilfsschiffe).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132