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Marinelazarett Mürwik: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Das Marinelazarett Mürwik war eine der zentralen medizinischen Einrichtungen der Kriegsmarine und eng mit dem dortigen Bildungszentrum (Marineschule Mürwik) verknüpft. Es galt als Ort der Genesung und der medizinischen Tauglichkeitsprüfung für das U-Boot-Personal von Bedeutung.
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| colspan="3" | Das Marinelazarett Mürwik war eine der zentralen medizinischen Einrichtungen der Kriegsmarine und eng mit dem dortigen Bildungszentrum (Marineschule Mürwik) verknüpft. Es diente als stationäre Einrichtung für die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen der Marineangehörigen im Bereich der Marinestation der Ostsee und fungierte als entscheidende Instanz für die medizinische Tauglichkeitsprüfung.
 
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| colspan="3" | Entstehung: Das Lazarett wurde bereits im Zuge des Baus der Marineschule Mürwik (eröffnet 1910) errichtet, um die medizinische Versorgung des Offiziersnachwuchses und der umliegenden Marineeinheiten in Flensburg-Mürwik sicherzustellen.
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| Entstehung: || colspan="3" | Errichtung bereits im Zuge des Baus der Marineschule Mürwik (eröffnet 1910) zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung des Offiziersnachwuchses und der umliegenden Marineeinheiten in Flensburg-Mürwik.
 
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| colspan="3" | Funktion: Es diente als stationäre Einrichtung für die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen der Marineangehörigen im Bereich der Marinestation der Ostsee.
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| Funktion: || colspan="3" | Stationäre Behandlung von Krankheiten und Verletzungen; fachliche Gliederung in Abteilungen für allgemeine Chirurgie, Innere Medizin sowie maritime Spezialdisziplinen.
 
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| colspan="3" | Spezialisierung: Neben der allgemeinen Chirurgie und Inneren Medizin gab es Abteilungen für maritime Besonderheiten sowie die Untersuchung der Dienstfähigkeit.
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| Lage: || colspan="3" | Gelegen in unmittelbarer Nähe zur Marineschule Mürwik und zur Marinenachrichtenschule zur Gewährleistung kurzer Wege für das Ausbildungspersonal.
 
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| colspan="3" | Lage: Das Lazarett befand sich in unmittelbarer Nähe zur Marineschule Mürwik und zur Marinenachrichtenschule.
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| Sonderbereich: || colspan="3" | Nach der Kapitulation im Mai 1945 Teil des sogenannten „Sonderbereichs Mürwik“ (Sitz der Regierung Dönitz); Weiterbetrieb unter britischer Aufsicht als Militärhospital.
 
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| colspan="3" | Ende: Nach der Kapitulation im Mai 1945 lag das Lazarett im sogenannten „Sonderbereich Mürwik“ (Sitz der Regierung Dönitz). Es blieb auch nach Kriegsende unter britischer Aufsicht als britisches Militärhospital bzw. später als ziviles Krankenhaus und Teil der Bundesmarine-Infrastruktur erhalten
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| Nachkriegszeit: || colspan="3" | Spätere Nutzung als ziviles Krankenhaus sowie als Teil der Infrastruktur der Bundesmarine zur Fortführung der maritimen Sanitätstradition.
 
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| Tauglichkeit: || colspan="3" | Durchführung von Nachuntersuchungen zur Feststellung der Bord- und Tropendienstfähigkeit sowie spezialisierter Gutachten für Sonderlaufbahnen.
 
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| Bundesarchiv Signatur PERS 6 || colspan="3" | Personalakten von Offizieren. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/| Invenio Online-Recherche]. In den Gesundheitsblättern der Offiziere finden sich oft Einträge und Entlassungsberichte des Marinelazaretts Mürwik.
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| Genesungsheim: || colspan="3" | Funktion als Erholungsstätte für Offiziere und Unteroffiziere nach schweren Verwundungen oder langwierigen Tropenkrankheiten zur Wiederherstellung der Frontreife.
 
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| Bundesarchiv Signatur RM 122 || colspan="3" | Sanitätsdienst der Kriegsmarine. Enthält Tätigkeitsberichte und statistische Unterlagen der Marinelazarette.
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| Ausbildung: || colspan="3" | Praktische Unterweisung für Sanitätspersonal und Marineärzte in der Behandlung spezifischer Bordverletzungen und der Hygiene auf engstem Raum.
 
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| Frontrückkehrer: || colspan="3" | Aufnahme und Behandlung von U-Boot-Personal nach Feindfahrten; Fokus auf der physischen Regeneration und der Behandlung von Haut- und Atemwegserkrankungen.
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| Personalreserve: || colspan="3" | Medizinische Überprüfung von Kommandanten und Wachoffizieren der Personalreserve vor der erneuten Kommandierung auf ein Frontboot.
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| Verbindung: || colspan="3" | Enger Austausch mit den Flottillenärzten bezüglich der psychischen Belastbarkeit der Besatzungen und der Auswertung medizinischer Vorkommnisse an Bord.
 
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| Marinedienstvorschrift Nr. 32 || colspan="3" | Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine (Marinedienstvorschrift Nr. 32).
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Sanitätswesen).
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die Marineschule Mürwik. (Details zur Infrastruktur des Standorts).
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| BArch RM 123 || colspan="3" | Akten der Marineschulen: Unterlagen zur sanitätsdienstlichen Versorgung am Standort Mürwik.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Vermerke über Lazarettaufenthalte und Tauglichkeitsbescheinigungen des Marinelazaretts Mürwik.
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| BArch RM 3 / 1024 || colspan="3" | Akten des O.K.M. zum Ausbau der Marinelazarette und der spezialisierten medizinischen Abteilungen.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zum Sanitätswesen der Kriegsmarine).
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| Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
 
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Aktuelle Version vom 20. Februar 2026, 16:38 Uhr

Verband Marinelazarett Mürwik
Das Marinelazarett Mürwik war eine der zentralen medizinischen Einrichtungen der Kriegsmarine und eng mit dem dortigen Bildungszentrum (Marineschule Mürwik) verknüpft. Es diente als stationäre Einrichtung für die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen der Marineangehörigen im Bereich der Marinestation der Ostsee und fungierte als entscheidende Instanz für die medizinische Tauglichkeitsprüfung.
Entstehung, Funktion und Ende
Entstehung: Errichtung bereits im Zuge des Baus der Marineschule Mürwik (eröffnet 1910) zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung des Offiziersnachwuchses und der umliegenden Marineeinheiten in Flensburg-Mürwik.
Funktion: Stationäre Behandlung von Krankheiten und Verletzungen; fachliche Gliederung in Abteilungen für allgemeine Chirurgie, Innere Medizin sowie maritime Spezialdisziplinen.
Lage: Gelegen in unmittelbarer Nähe zur Marineschule Mürwik und zur Marinenachrichtenschule zur Gewährleistung kurzer Wege für das Ausbildungspersonal.
Sonderbereich: Nach der Kapitulation im Mai 1945 Teil des sogenannten „Sonderbereichs Mürwik“ (Sitz der Regierung Dönitz); Weiterbetrieb unter britischer Aufsicht als Militärhospital.
Nachkriegszeit: Spätere Nutzung als ziviles Krankenhaus sowie als Teil der Infrastruktur der Bundesmarine zur Fortführung der maritimen Sanitätstradition.
Spezifische Merkmale & Sanitätsdienst
Tauglichkeit: Durchführung von Nachuntersuchungen zur Feststellung der Bord- und Tropendienstfähigkeit sowie spezialisierter Gutachten für Sonderlaufbahnen.
Genesungsheim: Funktion als Erholungsstätte für Offiziere und Unteroffiziere nach schweren Verwundungen oder langwierigen Tropenkrankheiten zur Wiederherstellung der Frontreife.
Ausbildung: Praktische Unterweisung für Sanitätspersonal und Marineärzte in der Behandlung spezifischer Bordverletzungen und der Hygiene auf engstem Raum.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Frontrückkehrer: Aufnahme und Behandlung von U-Boot-Personal nach Feindfahrten; Fokus auf der physischen Regeneration und der Behandlung von Haut- und Atemwegserkrankungen.
Personalreserve: Medizinische Überprüfung von Kommandanten und Wachoffizieren der Personalreserve vor der erneuten Kommandierung auf ein Frontboot.
Verbindung: Enger Austausch mit den Flottillenärzten bezüglich der psychischen Belastbarkeit der Besatzungen und der Auswertung medizinischer Vorkommnisse an Bord.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 123 Akten der Marineschulen: Unterlagen zur sanitätsdienstlichen Versorgung am Standort Mürwik.
BArch PERS 6 Personalakten: Vermerke über Lazarettaufenthalte und Tauglichkeitsbescheinigungen des Marinelazaretts Mürwik.
BArch RM 3 / 1024 Akten des O.K.M. zum Ausbau der Marinelazarette und der spezialisierten medizinischen Abteilungen.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zum Sanitätswesen der Kriegsmarine).
Hildebrand, Hans H. "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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