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Marine-Bataillon Erdmenger: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Das Marine Bataillon Erdmenger wurde am 18.04.1940 in Narvik als Kampfgruppe mit zwei Kompanien aus den Besatzungen der versenkten Zerstörer gebildet und im Juli 1940 wieder aufgelöst.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Formierung im April 1940 aus den schiffbrüchigen Besatzungsstämmen nach den schweren Seegefechten im norwegischen Narvik-Fjord.
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| Namensgeber: || colspan="3" | Korvettenkapitän Hans Erdmenger, Kommandant des Zerstörers Z 21 "Wilhelm Heidkamp", der die Führung der zusammengewürfelten Marine-Infanterie übernahm.
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| Ausrüstung: || colspan="3" | Ausstattung der Matrosen mit erbeuteten norwegischen Uniformen und Waffen sowie Gebirgsjäger-Material; Entstehung des Spitznamens „Gebirgsmarine“.
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| Tradition: || colspan="3" | Das gemeinsame Bestehen der „Gebirgsmarine“ festigte die taktische Verbindung zwischen Zerstörer- und U-Boot-Personal für spätere Geleitzugoperationen.
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Aktuelle Version vom 27. Februar 2026, 13:05 Uhr

Verband Marine-Bataillon Erdmenger
Das Marine-Bataillon Erdmenger war ein improvisierter, hochgradig kampfkräftiger Infanterieverband, der während der Schlacht um Narvik im April 1940 aus den Besatzungen der versenkten deutschen Zerstörer gebildet wurde. Nach dem Verlust von zehn Einheiten der 3. und 4. Zerstörerflottille im Ofotfjord standen rund 2.100 Seeleute ohne Schiffe an Land. Das Bataillon sicherte den strategisch entscheidenden Hafen Narvik, der sich später zu einem der wichtigsten Stützpunkte für die im Eismeer operierenden U-Boote entwickelte.
Entstehung und Struktur
Aufstellung: Formierung im April 1940 aus den schiffbrüchigen Besatzungsstämmen nach den schweren Seegefechten im norwegischen Narvik-Fjord.
Namensgeber: Korvettenkapitän Hans Erdmenger, Kommandant des Zerstörers Z 21 "Wilhelm Heidkamp", der die Führung der zusammengewürfelten Marine-Infanterie übernahm.
Ausrüstung: Ausstattung der Matrosen mit erbeuteten norwegischen Uniformen und Waffen sowie Gebirgsjäger-Material; Entstehung des Spitznamens „Gebirgsmarine“.
Einsatz: Kampfeinsatz an der Seite der 2. Gebirgs-Division unter General Dietl gegen alliierte Landungstruppen im schwierigen arktischen Gelände.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunktsicherung: Ohne den Erfolg des Bataillons wäre Narvik als späterer Frontstützpunkt verloren gewesen; Sicherung der Infrastruktur für die spätere Eismeer-Flottille.
Personalreservoir: Viele Offiziere und Spezialisten wurden nach den Kämpfen im Juni 1940 zur U-Boot-Waffe umgeschult und brachten wertvolle arktische Einsatzerfahrung mit.
Tradition: Das gemeinsame Bestehen der „Gebirgsmarine“ festigte die taktische Verbindung zwischen Zerstörer- und U-Boot-Personal für spätere Geleitzugoperationen.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 10/366 Zerstörer-Einsatz Narvik: Enthält Gefechtsberichte der aus den Schiffsbesatzungen gebildeten Marine-Infanterieverbände und des Stabes Erdmenger.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Narvik-Teilnehmern mit dem spezifischen Eintrag „04.1940 - 06.1940 Erdeinsatz Narvik (Bataillon Erdmenger)“.
BArch RM 121 Marine-Infanterie: Dokumentiert die administrativen Belange und die personelle Abwicklung der im Erdeinsatz befindlichen Marineeinheiten in Norwegen.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 2, Abschnitt: Der Einsatz in Norwegen und die Marine-Infanterie).
Hildebrand, Hans H. "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
Kurowski, Franz "Seekrieg aus der Luft" (Details zum Zusammenwirken der Marine-Infanterie und der Luftunterstützung in Narvik).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132