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Marine-Flakabteilung 219: Unterschied zwischen den Versionen

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Aufgestellt im Februar 1940 in Gotenhafen und dem Marine-Flakregiment 9 unterstellt. Am 25.01.1941 umbenannt in 25. Marine-Artillerieabteilung umbenannt. Neu aufgestellt am 01.02.1941 in Swinemünde und im März 1941 nach Gotenhafen verlegt. Sie unterstand dort dem Kommandanten im Abschnitt Gotenhafen und fungierte als "Flakkommandeur Gotenhafen". Dabei wurde sie 1942 wie folgt eingesetzt:
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Stabsbatterie.
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Flak- und Sperrbatterie Johanniskrug (4 x 8,8-cm).
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! Datenblatt
Flakbatterie Grabau (4 x 8,8-cm).
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! '''Marine-Flakabteilung 219'''
 
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Flakbatterie Pogorsch (4 x 7,5-cm).
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Flak- und Sperrbatterie Oxhöft (4 x 8,8-cm).
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Flakbatterie Koliebken.
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| colspan="3" | Die Marine-Flakabteilung 219 war der maßgebliche Verband für die Luftverteidigung des U-Boot-Stützpunktes Gotenhafen und der dortigen Werftanlagen.
 
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Flakbatterie Lensitz (4 x 7,5-cm).
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Flak- und Sperrbatterie Amalienfelde (4 x 7,5-cm).
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Flakbatterie Eichenberg (3 x 7,5-cm).
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! colspan="3" | Historischer Kontext & Organisation
 
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leichte Flakbatterie (3 x 3,7-cm; 9 x 2-cm).
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leichte Flak-Batterie.
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| colspan="3" | Erste Aufstellung: Februar 1940 in Gotenhafen. Sie unterstand dem Marine-Flakregiment 9.
 
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leichte Flakbatterie.
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| colspan="3" | Umbenennung: Am 25.01.1941 wurde die Abteilung in 25. Marine-Artillerieabteilung umbenannt (Umgliederung zur Küstenartillerie).
 
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Scheinwerfer-Batterie (11 x 150-cm Scheinwerfer).
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| colspan="3" | Zweite Aufstellung: Unmittelbare Neuaufstellung am 01.02.1941 in Swinemünde und Rückverlegung nach Gotenhafen im März 1941.
 
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(Aus Lexikon der Wehrmacht)
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| colspan="3" | Taktische Rolle: Sie unterstand dem Kommandanten im Abschnitt Gotenhafen und fungierte als „Flakkommandeur Gotenhafen“. Damit trug die Abteilung die taktische Gesamtverantwortung für alle Flak-Batterien im Festungsbereich.
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| colspan="3" | Ende: Die Abteilung war bis zur Räumung Gotenhafens im März 1945 aktiv und wurde in die verlustreichen Endkämpfe um die Oxhöfter Kämpe und Hela verwickelt.
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! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| colspan="3" | Schutz der Ausbildungsflottillen: Gotenhafen war Sitz der 22. U-Flottille und der 27. U-Flottille (taktische Ausbildung). Die M.Fla.A. 219 sicherte die Liegeplätze der Schulboote und die Unterkünfte der Besatzungen gegen sowjetische Luftangriffe.
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| colspan="3" | Sicherung des Typ-XXI-Programms: In der Spätphase des Krieges schützte die Abteilung die Endmontage und Erprobung der neuen Elektro-U-Boote im Bereich der Danziger Bucht.
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| colspan="3" | Biografischer Marker: Erscheint die Dienststelle „Flakkommandeur Gotenhafen“ in einer Biografie, belegt dies eine Schlüsselposition in der Luftraumüberwachung über einem der wichtigsten Marinezentren der Ostsee.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 121 / 642 || colspan="3" | Unterlagen zur Aufstellung und taktischen Gliederung der Marine-Flakabteilungen im Bereich Gotenhafen.
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| BArch RM 45-I / 62 || colspan="3" | Akten des Küstenbefehlshabers mittlere Ostsee zur operativen Führung durch den Flakkommandeur Gotenhafen.
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| BArch RM 7 / 2341 || colspan="3" | Berichte der Seekriegsleitung zur Verteidigung Gotenhafens und dem Einsatz der Flak-Abteilungen im Erdkampf 1945.
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel zur Marine-Flak in Gotenhafen).
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| Tessin, Georg || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht. (Band 8, zur systematischen Übersicht der Marine-Flak-Abteilung 219).
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| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Details zur Struktur des Marine-Flakregiments 9).
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Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 10:39 Uhr

Datenblatt Marine-Flakabteilung 219
Die Marine-Flakabteilung 219 war der maßgebliche Verband für die Luftverteidigung des U-Boot-Stützpunktes Gotenhafen und der dortigen Werftanlagen.
Historischer Kontext & Organisation
Erste Aufstellung: Februar 1940 in Gotenhafen. Sie unterstand dem Marine-Flakregiment 9.
Umbenennung: Am 25.01.1941 wurde die Abteilung in 25. Marine-Artillerieabteilung umbenannt (Umgliederung zur Küstenartillerie).
Zweite Aufstellung: Unmittelbare Neuaufstellung am 01.02.1941 in Swinemünde und Rückverlegung nach Gotenhafen im März 1941.
Taktische Rolle: Sie unterstand dem Kommandanten im Abschnitt Gotenhafen und fungierte als „Flakkommandeur Gotenhafen“. Damit trug die Abteilung die taktische Gesamtverantwortung für alle Flak-Batterien im Festungsbereich.
Ende: Die Abteilung war bis zur Räumung Gotenhafens im März 1945 aktiv und wurde in die verlustreichen Endkämpfe um die Oxhöfter Kämpe und Hela verwickelt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Schutz der Ausbildungsflottillen: Gotenhafen war Sitz der 22. U-Flottille und der 27. U-Flottille (taktische Ausbildung). Die M.Fla.A. 219 sicherte die Liegeplätze der Schulboote und die Unterkünfte der Besatzungen gegen sowjetische Luftangriffe.
Sicherung des Typ-XXI-Programms: In der Spätphase des Krieges schützte die Abteilung die Endmontage und Erprobung der neuen Elektro-U-Boote im Bereich der Danziger Bucht.
Biografischer Marker: Erscheint die Dienststelle „Flakkommandeur Gotenhafen“ in einer Biografie, belegt dies eine Schlüsselposition in der Luftraumüberwachung über einem der wichtigsten Marinezentren der Ostsee.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 642 Unterlagen zur Aufstellung und taktischen Gliederung der Marine-Flakabteilungen im Bereich Gotenhafen.
BArch RM 45-I / 62 Akten des Küstenbefehlshabers mittlere Ostsee zur operativen Führung durch den Flakkommandeur Gotenhafen.
BArch RM 7 / 2341 Berichte der Seekriegsleitung zur Verteidigung Gotenhafens und dem Einsatz der Flak-Abteilungen im Erdkampf 1945.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel zur Marine-Flak in Gotenhafen).
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht. (Band 8, zur systematischen Übersicht der Marine-Flak-Abteilung 219).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten. (Bietet Details zur Struktur des Marine-Flakregiments 9).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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