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Führer der Minensuchboote West: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Die Dienststelle des '''Führers der Minensuchboote West''' wurde am 24.08.1939 in Cuxhaven auf dem Tender "Jagd" aufgestellt. Der Führer der Minensuchboote West war dem Befehlshaber der Sicherung der Nordsee unterstellt. Am 15.10.1939 tauschte der F.d.M. West mit dem Führer der Minensuchboote Ost Einsatzgebiet und Namen.
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| || colspan="3" | Der neue Führer der Minensuchboote Ost befand sich auf dem Führerboot T 196. Nach der Besetzung Dänemarks vergrößerte sich der Bereich des F.d.M. Ost erheblich um das dänische Küstenvorfeld an der Nordsee bis Hanstholm. Mit Fortschreiten des Westfeldzuges im Mai und Juni 1940 dehnte sich der Befehlsbereich des F.d.M. West immer weiter nach Westen aus. Deshalb wurden während des Jahres 1940 drei Unterführer für den F.d.M. West ernannt:
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! Datenblatt
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! '''Führer der Minensuchboote West'''
 
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| || colspan="3" | Im Mai 1940 der 2. F.d.M. West, am 02.10.1940 in 2. F.d.M. Nordfrankreich umbenannt.
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| || colspan="3" | Im August 1940 der Leider der Minenräumarbeiten Niederlande, am 02.10.1940 in 2. F.d.M. Niederlande / Belgien umbenannt.
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| || colspan="3" | Im September 1940 der Leiter der Minenräumarbeiten Westfrankreich, am 02.10.1940 in 2. F.d.M. Westfrankreich umbenannt.
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| colspan="3" | Führer der Minensuchboote West (FdM West) war eine zentrale taktische Dienststelle der Kriegsmarine, die für die Sicherung der Seewege im besetzten Frankreich und im Kanalbereich verantwortlich war.
 
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| || colspan="3" | Im August 1940 verlegte der F.d.M. West seinen Dienstsitz nach Trouville, wo er dem Befehlshaber der Sicherung West unterstellt wurde. Am 17.02.1941 wurde die Dienststelle des Führers der Minensuchboote West aufgelöst.
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! colspan="3" | Aufstellung und Zuständigkeit
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| colspan="3" | Aufstellung: Die Dienststelle wurde im August 1940 geschaffen, um die Vielzahl der Sicherungsstreitkräfte an der französischen Atlantikküste und im Ärmelkanal einheitlich zu führen.
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| colspan="3" | Unterstellung: Der Führer der Minensuchboote West unterstand dem Befehlshaber der Sicherung West.
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| colspan="3" | Operationsgebiet: Sein Bereich erstreckte sich von der belgisch-französischen Grenze bis zur spanischen Grenze. Er koordinierte den Einsatz von Minensuchflottillen, Sperrbrechern und Vorpostenbooten.
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Aktuelle Version vom 30. Januar 2026, 13:02 Uhr

Datenblatt Führer der Minensuchboote West
Führer der Minensuchboote West (FdM West) war eine zentrale taktische Dienststelle der Kriegsmarine, die für die Sicherung der Seewege im besetzten Frankreich und im Kanalbereich verantwortlich war.
Aufstellung und Zuständigkeit
Aufstellung: Die Dienststelle wurde im August 1940 geschaffen, um die Vielzahl der Sicherungsstreitkräfte an der französischen Atlantikküste und im Ärmelkanal einheitlich zu führen.
Unterstellung: Der Führer der Minensuchboote West unterstand dem Befehlshaber der Sicherung West.
Operationsgebiet: Sein Bereich erstreckte sich von der belgisch-französischen Grenze bis zur spanischen Grenze. Er koordinierte den Einsatz von Minensuchflottillen, Sperrbrechern und Vorpostenbooten.
Kernaufgaben
Die Dienststelle war lebenswichtig für die U-Boot-Waffe:
Wegsicherung: Die wichtigste Aufgabe war das Freihalten der „Zwangswege“ für die auslaufenden und heimkehrenden U-Boote der Frontflottillen (beispielsweise vom Typ VII C und Typ IX), die in Stützpunkten wie Brest, Lorient oder St. Nazaire stationiert waren.
Minenräumdienst: Da die britische Luftwaffe (Royal Air Force) ständig neue Minen vor den U-Boot-Stützpunkten abwarf, mussten die Einheiten des Führer der Minensuchboote West diese Wege täglich räumen.
Geleitschutz: Sicherung von Küstentransporten und Schutz der U-Boote gegen feindliche Zerstörer oder Schnellboote in den Küstengewässern.
Personal und Kommandeure
Die Position wurde meist von einem erfahrenen Kapitän zur See oder Konteradmiral besetzt:
Bekannte Kommandeure: Ein bedeutender Inhaber dieser Stelle war der spätere Vizeadmiral Friedrich Ruge (von 08.1940 bis 02.1943), der die Minenabwehr im Westen maßgeblich organisierte.
Struktur: Dem Stab unterstanden mehrere Minensuchflottillen, die wiederum aus Booten wie dem Typ 1935 oder umgebauten Fischdampfern bestanden.
Bedeutung für die U-Boote
Ohne die Arbeit des Führer der Minensuchboote West hätten die U-Boote ihre Stützpunkte am Atlantik nicht sicher erreichen oder verlassen können. In den Kriegstagebüchern der U-Boote finden sich daher häufig Meldungen über die Zusammenarbeit mit den Booten des F.d.M. West, die oft als „Geleit bis zur 100-Meter-Linie“ bezeichnet wurden.
Quellenangabe
Lexikon der Wehrmacht → Führer der Minensuchboote West
Bundesarchiv Signatur RM 61 (Sicherungsstreitkräfte der Kriegsmarine) die Kriegstagebücher des F.d.M West.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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