Aktionen

Befehlshaber der Sicherung Ostsee: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0; border:3px double black; width:100%; table-layout:fixed; border-collapse:separate; padding:10px; font-weight:normal;"
 +
 
 
|-
 
|-
| || colspan="3" |
+
|
 +
{| class="wikitable" style="width:100%; table-layout:fixed; background-color:#FFFFE0; font-weight:normal;"
  
{| class="wikitable"
 
 
|-
 
|-
 
| style="width:25%" |
 
| style="width:25%" |
 
| style="width:75%" |
 
| style="width:75%" |
 
|-
 
|-
! Datenblatt
+
! Befehlsstelle
! '''Befehlshaber der Sicherung Ostsee'''
+
! '''Befehlshaber der Sicherung der Ostsee (B.S.O.)'''
 +
 
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
 
 +
| ||
 +
|-
 +
 
 +
| colspan="3" | Die Dienststelle des Befehlshabers der Sicherung der Ostsee wurde am 01.10.1937 gebildet, nachdem der 2. Admiral der Ostsee die Mob-Vorarbeit geleistet hatte. Truppendienstlich dem Stationskommando Ostsee unterstellt, sicherte der B.S.O. das gesamte Küstenvorfeld. Das Stabsquartier befand sich auf Schiffen wie der Meteor, Rugard oder Reiher und wechselte zwischen Kiel, Swinemünde und dänischen Häfen (Aalborg, Kopenhagen). Mit Kriegsbeginn wurden ihm Minensuch- und Vorpostenverbände unterstellt. 1940 erfolgte eine kurzzeitige Umbenennung des Stabes in B.S. West (Frankreich), woraufhin in Aalborg ein neuer B.S.O.-Stab formiert wurde. Zu den Kernaufgaben gehörten die U-Boot-Jagd, das Einrichten von Zwangswegen, die Geleitsicherung nach Norwegen und der Minenschutz. Nach einer Erweiterung des Bereichs bis Memel (1943) und der Unterstellung der 1.-10. Sicherungsflottille sank die operative Bedeutung 1944 durch Kompetenzverlagerungen. Am 30.11.1944 wurde der Stab aufgelöst und in die 10. Sicherungs-Division überführt.
 +
|-
 +
 
 +
| ||
 +
|-
 +
 
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Historischer Kontext & Organisation
 +
 
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
 
 +
| Mob-Phase: || colspan="3" | Vorbereitung ab Mitte der 30er Jahre durch den 2. Admiral der Ostsee; offizielle Indienststellung des Stabes im Oktober 1937.
 +
|-
 +
 
 +
| Stabsquartiere: || colspan="3" | Hochmobile Führung von Bord aus: Vermessungsschiff Meteor, ab 1940 Rugard, ab 1942 Reiher; Landstützpunkte in Kiel, Swinemünde und Utrecht.
 +
|-
 +
 
 +
| Umgliederung: || colspan="3" | 1940 Teilung der Kompetenzen: Alter Stab verlegt nach Westen (B.S. West); Neuaufstellung in Aalborg unter Einbeziehung des Führers der Vorpostenboote Ost.
 +
|-
 +
 
 +
| Ende 1944: || colspan="3" | Auflösung des B.S.O.-Stabes zum 30.11.1944; Übernahme der Funktionen durch den Kommandeur der neu gebildeten 10. Sicherungs-Division.
 +
|-
 +
 
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Spezifische operative Details
 +
 
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
 +
 +
| Zwangswegesystem: || colspan="3" | Akribische Vermessung und Räumung von minenfreien Korridoren (Zwangswegen), um den Schiffsverkehr trotz massiver alliierter Luftminen-Einsätze aufrechtzuerhalten.
 +
|-
 +
 +
| Skagerrak-Sperre: || colspan="3" | Strategische Überwachung und Instandhaltung der Minen-Flankensperren im Kattegat und Skagerrak zur Abriegelung der Ostsee gegen Eindringversuche.
 +
|-
 +
 +
| U-Jagd-Schirm: || colspan="3" | Koordination spezialisierter U-Jagd-Gruppen im Bereich der dänischen Inseln zur Sicherung der eigenen Versorgungsrouten gegen sowjetische oder britische U-Boote.
 +
|-
 +
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Mitte der 30er Jahre wurde dem 2. Admiral der Ostsee zusätzlich zu seinem sonstigen Aufgabenbereich auch die Mob-Vorarbeit für die Dienststelle Befehlshaber der Sicherung der Ostsee übertragen. Die Dienststelle des Befehlshabers der Sicherung der Ostsee wurde schließlich am 01.10.1937 gebildet. Er unterstand truppendienstlich dem Stationskommando Ostsee, einsatzmäßig dem Marinegruppenkommando Ost bzw. Nord, ab dem 15.04.1943 dem Marineoberkommando Ostsee. Ende August 1939 verlegte der Befehlshaber der Sicherung der Ostsee sein Stabsquartier von Kiel nach Swinemünde. 1940 kehrte er kurzfristig nochmals nach Kiel zurück und verlegte dann noch im gleichen Jahr auf dem Führerschiff Rugard nach Dänemark (Frederikshavn, Aalborg, Aarhus bzw. Kopenhagen) und ab dem 06.06.1944 wieder nach Swinemünde. Aufgabe des Befehlshabers der Sicherung der Ostsee war die Sicherung des Küstenvorfeldes in der Ostsee. Der Stab befand sich auf dem Vermessungsschiff Meteor, ab 1942 auf Reiher.
+
! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 +
 
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Bei Kriegsbeginn wurden dem Befehlshaber der Sicherung Ost die Dienststellen des Führers der Minensuchboote Ost und des Führers der Vorpostenverbände Ost. 1940 folgte die Unterstellung des Führers der Sonderverbände Ost. Im Zuge der Besetzung von Dänemark 1940 erweiterte sich der Befehlsbereich des B.S.O. auf das Küstenvorfeld des Skagerraks und des Kattegats. Gleichzeitig schieden der Führer der Sonderverbände (als Führer der Minenschiffe nach Westen verlegt) und der Führer der Minensuchboote Ost (als Führer der Minensuchboote Nord dem Befehlshaber der Sicherung Nord unterstellt) aus dem Befehlsbereich des B.S.O. aus. Neu aufgestellt wurde dafür der Bewachungsverband der Ostsee. Im Oktober 1940 verlegte der Stab des Befehlshabers der Sicherung Ost nach Frankreich, wo er zum Befehlshaber der Sicherung West umbenannt wurde.
+
| ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | In Aalborg wurde daraufhin ein neuer Befehlshaber der Sicherung der Ostsee aufgestellt, in dem der Stab des Führers der Vorpostenboote Ost aufging. Neben dem Chef des Bewachungsverbandes der Ostsee unterstanden die übrigen Flottillen dem B.S.O. unmittelbar. Neue Aufgabe des Befehlshabers war die Sicherung der im Skagerrak ausgelegten Minensperren, die U-Boot-Jagd, die Einrichtung von Wegen (Zwangswegen) für die Kriegs- und Handelsschifffahrt, die Geleitsicherung der Norwegentransporte und Handelskriegsunternehmungen im Skagerrak und Kattegat. In Vorbereitung auf den Rußlandfeldzug entstanden im Mai 1941 im Bereich der östlichen Ostsee neue Sicherungsstrukturen, die nicht im Befehlsbereich des B.S.O. lagen. 1942 wurde der Bewachungsverband Ost aufgelöst, die Flottillen traten unmittelbar unter den Befehlshaber der Sicherung Ost.  
+
 
 +
| Ausbildungs-Schutz: || colspan="3" | Garant für die Sicherheit der U-Boot-Übungsgebiete in der mittleren Ostsee; Freihalten der Tauchgebiete von feindlichen Minen und Störversuchen.
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Zum 01.10.1943 wurde der Befehlsbereich des B.S.O. nach Osten bis einschließlich Memel erweitert. Die Küsten- und Hafenschutzflottillen der Küstenbefehlshaber und des Admirals Dänemark wurden aus den bisherigen Befehlsbereichen herausgelöst und dem B.S.O. als 1. - 10. Sicherungsflottille unterstellt. Ab 1944 ging die Bedeutung des B.S.O. laufend zurück, da ihm die in seinem Bereich eingesetzten Sicherungsstreitkräfte nicht unterstanden. Im April 1944 wurde der Befehlsbereich des B.S.O im Westen um den Bereich des dänischen Küstenvorfeldes verkleinert. Der B.S.O. führte damit operativ nur noch in der mittleren Ostsee. Zum 30.11.1944 wurden die dem B.S.O. unterstehenden Flottillen in der 10. Sicherungsdivision zusammengefasst. Gleichzeitig wurde der Bisherige Befehlshaber der Sicherung Ost zum Kommandeur der 10. Sicherungsdivision ernannt, der Stab des B.S.O. wurde aufgelöst.  
+
 
 +
| Transit-Geleit: || colspan="3" | Sicherung der Überführungsfahrten neuer U-Boote von den Werftplätzen (Danzig, Kiel) durch das Kattegat in Richtung der Frontbasen im Norden oder Westen.
 
|-
 
|-
 +
 +
| Biografischer Marker: || colspan="3" | In den Personalunterlagen dokumentiert der B.S.O. eine Verwendung in den Kernbereichen der seekriegswichtigen Geleitsicherung.
 +
|-
 +
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
| ||
+
! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 +
 
 
|-
 
|-
! colspan="3" | Quellenangabe
+
| ||
 
|-
 
|-
| ||  
+
 
 +
| BArch RM 61 / [Nr.] || colspan="3" | Befehlshaber der Sicherung der Ostsee: Kriegstagebücher (KTB) des Stabes und der unterstellten Sicherungsflottillen (1937–1944).
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherung/SicherungOstsee.htm | → Befehlshaber der Sicherung Ostsee]
+
 
 +
| BArch RM 7 / 2331 || colspan="3" | Seekriegsleitung: Akten zur operativen Unterstellung unter die Marinegruppenkommandos und zur Umbenennung in B.S. West 1940.
 
|-
 
|-
 +
 +
| BArch RM 52 / [Nr.] || colspan="3" | Marineoberkommando Ostsee: Dokumente zur strategischen Erweiterung des Befehlsbereichs bis Memel und zur Bildung der 10. Sicherungs-Division.
 
|-
 
|-
 +
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
! colspan="3" |
+
! colspan="3" | Literaturverweise
 +
 
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
+
 
 +
| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Organisation des B.S.O. und die Sicherung der Ostsee-Zugänge).
 
|-
 
|-
 +
 +
| Tessin, Georg || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht (Band 14, zur systematischen Übersicht der Sicherungsflottillen und Divisionen im Ostseeraum).
 +
|-
 +
 +
| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten (Details zur taktischen Aufstellung der Vorposten- und Bewachungsverbände unter dem Kommando des B.S.O.).
 +
|-
 +
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
| colspan="3" | >>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
+
 
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
 
 +
|-
 +
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | '''<small>ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132</small>'''
+
 
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
|-
 
|-
 +
 +
|}
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 1. März 2026, 08:46 Uhr

Befehlsstelle Befehlshaber der Sicherung der Ostsee (B.S.O.)
Die Dienststelle des Befehlshabers der Sicherung der Ostsee wurde am 01.10.1937 gebildet, nachdem der 2. Admiral der Ostsee die Mob-Vorarbeit geleistet hatte. Truppendienstlich dem Stationskommando Ostsee unterstellt, sicherte der B.S.O. das gesamte Küstenvorfeld. Das Stabsquartier befand sich auf Schiffen wie der Meteor, Rugard oder Reiher und wechselte zwischen Kiel, Swinemünde und dänischen Häfen (Aalborg, Kopenhagen). Mit Kriegsbeginn wurden ihm Minensuch- und Vorpostenverbände unterstellt. 1940 erfolgte eine kurzzeitige Umbenennung des Stabes in B.S. West (Frankreich), woraufhin in Aalborg ein neuer B.S.O.-Stab formiert wurde. Zu den Kernaufgaben gehörten die U-Boot-Jagd, das Einrichten von Zwangswegen, die Geleitsicherung nach Norwegen und der Minenschutz. Nach einer Erweiterung des Bereichs bis Memel (1943) und der Unterstellung der 1.-10. Sicherungsflottille sank die operative Bedeutung 1944 durch Kompetenzverlagerungen. Am 30.11.1944 wurde der Stab aufgelöst und in die 10. Sicherungs-Division überführt.
Historischer Kontext & Organisation
Mob-Phase: Vorbereitung ab Mitte der 30er Jahre durch den 2. Admiral der Ostsee; offizielle Indienststellung des Stabes im Oktober 1937.
Stabsquartiere: Hochmobile Führung von Bord aus: Vermessungsschiff Meteor, ab 1940 Rugard, ab 1942 Reiher; Landstützpunkte in Kiel, Swinemünde und Utrecht.
Umgliederung: 1940 Teilung der Kompetenzen: Alter Stab verlegt nach Westen (B.S. West); Neuaufstellung in Aalborg unter Einbeziehung des Führers der Vorpostenboote Ost.
Ende 1944: Auflösung des B.S.O.-Stabes zum 30.11.1944; Übernahme der Funktionen durch den Kommandeur der neu gebildeten 10. Sicherungs-Division.
Spezifische operative Details
Zwangswegesystem: Akribische Vermessung und Räumung von minenfreien Korridoren (Zwangswegen), um den Schiffsverkehr trotz massiver alliierter Luftminen-Einsätze aufrechtzuerhalten.
Skagerrak-Sperre: Strategische Überwachung und Instandhaltung der Minen-Flankensperren im Kattegat und Skagerrak zur Abriegelung der Ostsee gegen Eindringversuche.
U-Jagd-Schirm: Koordination spezialisierter U-Jagd-Gruppen im Bereich der dänischen Inseln zur Sicherung der eigenen Versorgungsrouten gegen sowjetische oder britische U-Boote.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Ausbildungs-Schutz: Garant für die Sicherheit der U-Boot-Übungsgebiete in der mittleren Ostsee; Freihalten der Tauchgebiete von feindlichen Minen und Störversuchen.
Transit-Geleit: Sicherung der Überführungsfahrten neuer U-Boote von den Werftplätzen (Danzig, Kiel) durch das Kattegat in Richtung der Frontbasen im Norden oder Westen.
Biografischer Marker: In den Personalunterlagen dokumentiert der B.S.O. eine Verwendung in den Kernbereichen der seekriegswichtigen Geleitsicherung.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 / [Nr.] Befehlshaber der Sicherung der Ostsee: Kriegstagebücher (KTB) des Stabes und der unterstellten Sicherungsflottillen (1937–1944).
BArch RM 7 / 2331 Seekriegsleitung: Akten zur operativen Unterstellung unter die Marinegruppenkommandos und zur Umbenennung in B.S. West 1940.
BArch RM 52 / [Nr.] Marineoberkommando Ostsee: Dokumente zur strategischen Erweiterung des Befehlsbereichs bis Memel und zur Bildung der 10. Sicherungs-Division.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Organisation des B.S.O. und die Sicherung der Ostsee-Zugänge).
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht (Band 14, zur systematischen Übersicht der Sicherungsflottillen und Divisionen im Ostseeraum).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten (Details zur taktischen Aufstellung der Vorposten- und Bewachungsverbände unter dem Kommando des B.S.O.).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132