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1. schweren Artilleriekompanie: Unterschied zwischen den Versionen

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! '''1. schwere Kompanie der Marine-Artillerie-Abteilung Swinemünde'''
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| colspan="3" | Die 1. schwere Kompanie der Marine-Artillerie-Abteilung Swinemünde (die spätere M.A.A. 123) war eine der zentralen Ausbildungseinheiten für die schwere Küstenartillerie an der Ostsee. Sie sicherte die Pommersche Bucht und die Reeden, auf denen die junge U-Boot-Waffe ihre ersten Erprobungen durchführte. Durch die Bedienung schwerer Batterien kontrollierte die Kompanie den strategisch wichtigen Zugang zum Stettiner Haff und bildete das artilleristische Rückgrat für den Schutz der dortigen Marineinfrastruktur.
 
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| colspan="3" | Standort: Swinemünde (Stützpunkt Eichstaden oder Fort An der Rega) war zu dieser Zeit die Zentrale für die artilleristische Sicherung der Pommerschen Bucht.
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| Standort: || colspan="3" | Swinemünde (Stützpunkt Eichstaden oder Fort An der Rega); operative Zentrale für die artilleristische Sicherung der vorliegenden Seegebiete.
 
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| colspan="3" | Auftrag: Die 1. Kompanie bediente die schweren Batterien, die den Zugang zum Stettiner Haff und die Reeden kontrollierten, auf denen die junge U-Boot-Waffe ihre ersten Erprobungen durchführte.
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| Auftrag: || colspan="3" | Bedienung der schweren Geschütze zur Kontrolle der Reeden und Sicherung der frühen U-Boot-Erprobungen der neu aufgestellten Flottillen.
 
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| colspan="3" | Struktur: 1936 unterstand die Abteilung der Küstenbefehlshaber der östlichen Ostsee.
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| Struktur: || colspan="3" | Im Jahr 1936 unterstand die Abteilung dem Küstenbefehlshaber der östlichen Ostsee; Fokus auf dem Ausbau der stationären Verteidigungsanlagen.
 
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| Entwicklung: || colspan="3" | Spätere Umwandlung und Eingliederung in die Marine-Artillerie-Abteilung 123 (M.A.A. 123) im Zuge der allgemeinen Flottenexpansion.
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| colspan="3" | Sicherung der Erprobung: Swinemünde war 1936 ein Haupthafen für die neu in Dienst gestellten U-Boote vom Typ II. Die schwere Artillerie der 1. Kompanie sicherte die Gewässer, in denen die Boote ihre Tauch- und Schießversuche absolvierten.
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| Erprobungsschutz: || colspan="3" | Sicherung der Gewässer um Swinemünde für die 1936 neu in Dienst gestellten U-Boote vom Typ II während ihrer Tauch- und Schießversuche.
 
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| colspan="3" | Kaderschmiede: Da Swinemünde ein wichtiger Schulungsstandort war, durchliefen viele spätere U-Boot-Spezialisten (insbesondere der Waffenlaufbahn) hier ihre artilleristische Grundausbildung an den schweren Geräten.
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| Kaderschmiede: || colspan="3" | Durchführung der artilleristischen Grundausbildung für zahlreiche spätere U-Boot-Spezialisten der Waffenlaufbahn an schweren Geräten.
 
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| colspan="3" | Verzahnung: Die enge Zusammenarbeit zwischen der Küstenartillerie und den U-Boot-Flottillen in Swinemünde legte den Grundstein für die späteren integrierten Verteidigungskonzepte der Frontstützpunkte.
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| Kooperation: || colspan="3" | Aufbau integrierter Verteidigungskonzepte durch die enge Verzahnung von Küstenartillerie und den in Swinemünde stationierten U-Boot-Einheiten.
 
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| BArch RM 121/458 ff. || colspan="3" | Marine-Artillerie-Abteilung 123 / Swinemünde. Dokumentiert die Stammrollen und Übungsberichte der schweren Kompanien ab 1936.
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| BArch RM 11 || colspan="3" | Inspektion der Marineartillerie. Belegt die Schießübungen der Swinemünder Batterien im Jahr 1936.
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| BArch RM 11 || colspan="3" | Inspektion der Marineartillerie: Belegt die Schießübungen und technischen Abnahmen der Swinemünder Batterien im Jahr 1936.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Werdegänge von Offizieren, die 1936 als Batterie-Offiziere in Swinemünde dienten, bevor sie zur U-Boot-Waffe wechselten.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegänge von Offizieren, die 1936 als Batterie-Offiziere in Swinemünde dienten, bevor sie zur U-Boot-Waffe wechselten.
 
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| Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Marine-Artillerie Ostsee).
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 2, Abschnitt Marine-Artillerie Ostsee: Verbände und Standorte).
 
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| Hans-Joachim Ewe || colspan="3" | Swinemünde – Die Geschichte einer Hafenstadt. (Details zum Ausbau der Marineanlagen 1936).
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| Ewe, Hans-Joachim || colspan="3" | "Swinemünde – Die Geschichte einer Hafenstadt" (Details zum Ausbau der Marineanlagen und Befestigungen 1936).
| Marinedienstvorschrift Nr. 32 || colspan="3" | Bestimmungen für die personelle Verwaltung
 
 
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Aktuelle Version vom 27. Februar 2026, 12:46 Uhr

Verband 1. schwere Kompanie der Marine-Artillerie-Abteilung Swinemünde
Die 1. schwere Kompanie der Marine-Artillerie-Abteilung Swinemünde (die spätere M.A.A. 123) war eine der zentralen Ausbildungseinheiten für die schwere Küstenartillerie an der Ostsee. Sie sicherte die Pommersche Bucht und die Reeden, auf denen die junge U-Boot-Waffe ihre ersten Erprobungen durchführte. Durch die Bedienung schwerer Batterien kontrollierte die Kompanie den strategisch wichtigen Zugang zum Stettiner Haff und bildete das artilleristische Rückgrat für den Schutz der dortigen Marineinfrastruktur.
Historischer Kontext und Auftrag
Standort: Swinemünde (Stützpunkt Eichstaden oder Fort An der Rega); operative Zentrale für die artilleristische Sicherung der vorliegenden Seegebiete.
Auftrag: Bedienung der schweren Geschütze zur Kontrolle der Reeden und Sicherung der frühen U-Boot-Erprobungen der neu aufgestellten Flottillen.
Struktur: Im Jahr 1936 unterstand die Abteilung dem Küstenbefehlshaber der östlichen Ostsee; Fokus auf dem Ausbau der stationären Verteidigungsanlagen.
Entwicklung: Spätere Umwandlung und Eingliederung in die Marine-Artillerie-Abteilung 123 (M.A.A. 123) im Zuge der allgemeinen Flottenexpansion.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Erprobungsschutz: Sicherung der Gewässer um Swinemünde für die 1936 neu in Dienst gestellten U-Boote vom Typ II während ihrer Tauch- und Schießversuche.
Kaderschmiede: Durchführung der artilleristischen Grundausbildung für zahlreiche spätere U-Boot-Spezialisten der Waffenlaufbahn an schweren Geräten.
Kooperation: Aufbau integrierter Verteidigungskonzepte durch die enge Verzahnung von Küstenartillerie und den in Swinemünde stationierten U-Boot-Einheiten.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121/458 ff. Marine-Artillerie-Abteilung 123 / Swinemünde: Dokumentiert die Stammrollen und Übungsberichte der schweren Kompanien ab 1936.
BArch RM 11 Inspektion der Marineartillerie: Belegt die Schießübungen und technischen Abnahmen der Swinemünder Batterien im Jahr 1936.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Offizieren, die 1936 als Batterie-Offiziere in Swinemünde dienten, bevor sie zur U-Boot-Waffe wechselten.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band 2, Abschnitt Marine-Artillerie Ostsee: Verbände und Standorte).
Ewe, Hans-Joachim "Swinemünde – Die Geschichte einer Hafenstadt" (Details zum Ausbau der Marineanlagen und Befestigungen 1936).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132