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1. Marine-Ergänzungsabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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| colspan="3" | Die 1. Marine-Ergänzungsabteilung (1. M.E.A.) war ein zentraler personeller Knotenpunkt im Bereich der Ostsee. Sie diente als "Durchgangsschleuse" für Rekruten und Reservisten, die für den aktiven Dienst an Bord, insbesondere in der U-Boot-Waffe, vorbereitet wurden. Der Standort Eckernförde-Carlshöhe ist in den Akten für das Jahr 1937 untrennbar mit der 1. M.E.A. verbunden. Wer dort ausgebildet wurde, gehörte oft zur "technischen Elite" des Nachwuchses, da Eckernförde das Zentrum der deutschen Torpedotechnik war.
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| colspan="3" | Die 1. Marine-Ergänzungsabteilung war ein zentraler personeller Knotenpunkt im Bereich der Ostsee und fungierte als „Durchgangsschleuse“ für Rekruten und Reservisten der U-Boot-Waffe. Der Standort Eckernförde-Carlshöhe war ab 1937 untrennbar mit der 1. M.E.A. verbunden. Wer dort ausgebildet wurde, gehörte oft zur technischen Elite des Nachwuchses, da die räumliche Nähe zur Torpedoversuchsanstalt (TVA) eine frühzeitige Spezialisierung des Personals auf die komplexen Waffensysteme der Frontboote ermöglichte.
 
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| colspan="3" | Aufstellung: Formiert im Zuge der massiven Expansion der Kriegsmarine ab 1935/36.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Formierung im Zuge der massiven Expansion der Kriegsmarine ab 1935/36 zur Aufnahme der ersten Wehrpflichtigen-Jahrgänge.
 
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| Eckernförde: || colspan="3" | Ab 1937 Hauptstandort in der Kaserne Carlshöhe; strategisch ideal gelegen durch die unmittelbare Anbindung an die Erprobungsstellen der Torpedowaffe.
 
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| colspan="3" | Ab 1937: Hauptstandort in Eckernförde (Carlshöhe). Dieser Standort war strategisch ideal durch die Nähe zu den Erprobungsstellen der Torpedowaffe.
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| Kriegsphase: || colspan="3" | Massive Erweiterung der Ausbildungskapazitäten; zeitweise Verlegungen nach Kiel (Holtenau) sowie grenzüberschreitend nach Sonderburg (Dänemark).
 
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| colspan="3" | Kriegsphase: Erweiterung und zeitweise Verlegungen nach Kiel (Holtenau) sowie nach Dänemark (Sonderburg).
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| Unterstellung: || colspan="3" | Administrativ der 1. Schiffsstamminspektion innerhalb der Marinestation der Ostsee zugeordnet zur Koordination des Ersatzwesens im Ostraum.
| colspan="3" | Unterstellung: Administrativ der 1. Schiffsstamminspektion im Bereich der Marinestation der Ostsee zugeordnet.
 
 
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! colspan="3" | Aufgaben und Relevanz für die U-Boot-Waffe
 
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| colspan="3" | Friedensausbildung (1937): Die 1. M.E.A. in Eckernförde diente 1937 dazu, die Rekrutenjahrgänge der wieder eingeführten Wehrpflicht aufzunehmen und infanteristisch vorzubereiten.
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| Friedensdienst 1937: || colspan="3" | Aufnahme der Rekrutenjahrgänge zur infanteristischen Vorbereitung und ersten maritimen Prägung unter den Augen der Torpedospezialisten.
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| TVA-Anbindung: || colspan="3" | Personal für die Torpedolaufbahn (T) auf U-Booten durchlief hier die erste Selektion; enge Verzahnung mit den Testläufen der neuen G7e-Aale in der Eckernförder Bucht.
 
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| colspan="3" | Schnittstelle zur Torpedowaffe: Durch den Standort Eckernförde bestand eine enge räumliche Nähe zur Torpedoversuchsanstalt (TVA). Personal, das für die Torpedolaufbahn auf U-Booten vorgesehen war, durchlief hier oft seine erste militärische Prägung.
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| Mobilmachung: || colspan="3" | 1939: Zentrale Auffangstation für Reservisten des Beurlaubtenstandes; schnelle Verteilung erfahrener Unteroffiziere auf die mobilisierten Frontflottillen.
 
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| colspan="3" | Mobilmachung 1939: Bei Kriegsbeginn diente sie als Auffanglager für die eintreffenden Reservisten des Beurlaubtenstandes, die von hier aus auf die Frontflottillen verteilt wurden.
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| Typ VII-Vorbereitung: || colspan="3" | Erste Einweisungen in die Handhabung der druckfesten Torpedoschränke und Lagerungsvorschriften für die ab 1937 in Serie gehenden Typ VII-Boote.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 121.154 ff || colspan="3" | Marine-Ergänzungsabteilungen. Dokumentiert die Belegungslisten in Eckernförde ab 1937.
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| BArch RM 121 || colspan="3" | Marine-Ergänzungsabteilungen. Dokumentiert die Belegungslisten in Eckernförde ab 1937.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Invenio Nachweis für Angehörige der Crew 37a/b, die Eckernförde als ihre erste Dienststation führen.
 
| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Invenio Nachweis für Angehörige der Crew 37a/b, die Eckernförde als ihre erste Dienststation führen.
 
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| BArch RM 31 || colspan="3" | Marinestation der Ostsee. Belegt die infrastrukturelle Entwicklung der Kaserne Carlshöhe für die 1. M.E.A.
 
| BArch RM 31 || colspan="3" | Marinestation der Ostsee. Belegt die infrastrukturelle Entwicklung der Kaserne Carlshöhe für die 1. M.E.A.
 
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! colspan="3" | Literaturverweise
 
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945. Band 2, Abschnitt Ersatzwesen Ostsee.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945" (Band 2, Abschnitt Ersatzwesen Ostsee).
 
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| Tessin, Georg || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Band 14.
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| Tessin, Georg || colspan="3" | "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14).
| Marinedienstvorschrift Nr. 32 || colspan="3" | Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine BArch RHD 18.
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| M.Dv. 32 || colspan="3" | "Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine" (BArch RHD 18).
 
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Aktuelle Version vom 27. Februar 2026, 15:31 Uhr

Verband 1. Marine-Ergänzungsabteilung
Die 1. Marine-Ergänzungsabteilung war ein zentraler personeller Knotenpunkt im Bereich der Ostsee und fungierte als „Durchgangsschleuse“ für Rekruten und Reservisten der U-Boot-Waffe. Der Standort Eckernförde-Carlshöhe war ab 1937 untrennbar mit der 1. M.E.A. verbunden. Wer dort ausgebildet wurde, gehörte oft zur technischen Elite des Nachwuchses, da die räumliche Nähe zur Torpedoversuchsanstalt (TVA) eine frühzeitige Spezialisierung des Personals auf die komplexen Waffensysteme der Frontboote ermöglichte.
Historische Entwicklung und Standorte
Aufstellung: Formierung im Zuge der massiven Expansion der Kriegsmarine ab 1935/36 zur Aufnahme der ersten Wehrpflichtigen-Jahrgänge.
Eckernförde: Ab 1937 Hauptstandort in der Kaserne Carlshöhe; strategisch ideal gelegen durch die unmittelbare Anbindung an die Erprobungsstellen der Torpedowaffe.
Kriegsphase: Massive Erweiterung der Ausbildungskapazitäten; zeitweise Verlegungen nach Kiel (Holtenau) sowie grenzüberschreitend nach Sonderburg (Dänemark).
Unterstellung: Administrativ der 1. Schiffsstamminspektion innerhalb der Marinestation der Ostsee zugeordnet zur Koordination des Ersatzwesens im Ostraum.
Aufgaben und Relevanz für die U-Boot-Waffe
Friedensdienst 1937: Aufnahme der Rekrutenjahrgänge zur infanteristischen Vorbereitung und ersten maritimen Prägung unter den Augen der Torpedospezialisten.
TVA-Anbindung: Personal für die Torpedolaufbahn (T) auf U-Booten durchlief hier die erste Selektion; enge Verzahnung mit den Testläufen der neuen G7e-Aale in der Eckernförder Bucht.
Mobilmachung: 1939: Zentrale Auffangstation für Reservisten des Beurlaubtenstandes; schnelle Verteilung erfahrener Unteroffiziere auf die mobilisierten Frontflottillen.
Typ VII-Vorbereitung: Erste Einweisungen in die Handhabung der druckfesten Torpedoschränke und Lagerungsvorschriften für die ab 1937 in Serie gehenden Typ VII-Boote.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Marine-Ergänzungsabteilungen. Dokumentiert die Belegungslisten in Eckernförde ab 1937.
BArch PERS 6 Personalakten. Invenio Nachweis für Angehörige der Crew 37a/b, die Eckernförde als ihre erste Dienststation führen.
BArch RM 31 Marinestation der Ostsee. Belegt die infrastrukturelle Entwicklung der Kaserne Carlshöhe für die 1. M.E.A.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945" (Band 2, Abschnitt Ersatzwesen Ostsee).
Tessin, Georg "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht" (Band 14).
M.Dv. 32 "Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine" (BArch RHD 18).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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