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13. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| Bundesarchiv, Signatur RM 69/14 || colspan="3" | Kriegstagebücher der 13. Minensuchflottille. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/| Invenio Online-Recherche]. Dokumentiert den Zeitraum 1939 bis Ende 1942.
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Organisation der Minensuchflottillen in Norwegen)
 
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Minensucher/13MinSuch-R.htm| → 13. Minensuchflottille]
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2026, 10:23 Uhr

Datenblatt 13. Minensuchflottille
Die 13. Minensuchflottille war ein Sicherungsverband, der aus der Tradition der Reichsmarine heraus formiert wurde und eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der Nordsee und der Besetzung Norwegens spielte.
Aufstellung und Sicherung der Ostsee
Die Flottille wurde am 28.09.1939 mobilgemacht. In ihrer Anfangsphase bestand sie überwiegend aus den robusten Minensuchbooten des Typs 1916, die bereits in der Reichsmarine (beispielsweise in der 1. Minensuchhalbflottille) eingesetzt worden waren. Zunächst wurde der Verband mit der Sicherung der Ostseezugänge betraut, um die dortigen Übungsgebiete der U-Boote gegen feindliche Minen und U-Jagd-Einheiten abzuschirmen.
Unternehmen Weserübung und Nordseeeinsatz
Norwegen: Im April 1940 nahm die Flottille aktiv an der Besetzung Norwegens teil. Hierbei sicherte sie die Vormarschwege der Flotte und schützte die Transportschiffe.
Nordsee: Im Anschluss an die Norwegen-Operation erfolgte der Einsatz im Raum zwischen der Elbe-Mündung und den Niederlanden. Die Flottille unterstand dabei dem Führer der Minensuchboote Nord. Die Besatzungen waren intensiv im Signaldienst geschult, um die Kommunikation mit den Landstellen der 1. Marine-Nachrichtenabteilung sicherzustellen.
Unterstellung und Auflösung
Ab März 1942 wurde die Flottille der 5. Sicherungs-Division unterstellt. Die Geschichte dieser ersten Formation endete am 31.12.1942 mit ihrer offiziellen Auflösung. Die erfahrenen Besatzungen wurden nicht etwa verteilt, sondern geschlossen zur Bildung der 27. Minensuchflottille herangezogen wurden. Dieser geschlossene Übergang sicherte den Erhalt der an der Front erworbenen Expertise.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunktsicherung: Drontheim war die Basis der 13. U-Flottille und Standort des massiven U-Boot-Bunkers „Dora“. Die 13. M-Flottille war dafür verantwortlich, die Anlaufwege für die Frontboote von britischen Minensperren frei zu halten.
Geleitschutz für Frontboote: Da U-Boote bei der Fahrt durch die engen norwegischen Küstengewässer besonders verwundbar waren, stellte die Flottille oft die notwendige Eskorte, um sie gegen britische Schnellboote und Flugzeuge zu schützen.
Personalhistorische Einordnung: In den Stammrollen (BArch RM 121/642) dokumentiert ein Dienst in dieser Flottille eine hohe nautische Erfahrung unter den extremen klimatischen Bedingungen des Nordens, was oft eine ideale Vorstufe für den Dienst auf Nordmeer-U-Booten war.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62 / 20 Kriegstagebuch (KTB) der 13. Minensuchflottille (Belegt die Einsätze im Raum Drontheim und Nordnorwegen)
BArch RM 55 / 112 Akten des Admirals der norwegischen Nordküste (Dokumentation der operativen Führung der Sicherungskräfte)
BArch RM 7 / 2331 Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) (Zur strategischen Bedeutung der norwegischen Küstenverteidigung)
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H.: Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945 (Band II, Kapitel zur Organisation der Minensuchflottillen in Norwegen)
Gröner, Erich: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945 (Technische Daten der eingesetzten Minensuchboote Typ 1935)
Harnack, Wolfgang: Die Verteidigung der Küsten (Details zur taktischen Gliederung der Sicherungsverbände im Nordraum)
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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