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Fliegerausbildungsbataillon 26: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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| colspan="3" | Das Fliegerausbildungsbataillon 26 war ein Truppenteil der Luftwaffe, der primär für die militärische Grundausbildung des fliegenden und technischen Personals zuständig war. Für das U-Boot-Archiv Wiki ist es als frühe Ausbildungsstation von Personal relevant, das später in den maritimen Luftwaffenverbänden eingesetzt wurde.
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| colspan="3" | Das Fliegerausbildungsbataillon 26 war ein zentraler Truppenteil der Luftwaffe zur militärischen Grundausbildung des fliegenden und technischen Personals. Aufgestellt im April 1939 am Standort Heiligenhafen, lag die Einheit in unmittelbarer Nähe zu den Seefliegerstützpunkten der Ostsee. Für das U-Boot-Archiv ist das Bataillon als frühe Ausbildungsstation von Personal relevant, das später in maritimen Verbänden wie den Küstenfliegergruppen oder der Bordfliegerstaffel 1/196 (Einsatz auf Schlachtschiffen und Kreuzern) diente. Es bildete den infanteristischen Rahmen für Rekruten, die als Beobachter oder Funker eng mit der U-Boot-Waffe bei der Geleitzugaufklärung und Stützpunktsicherung zusammenarbeiteten.
 
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| colspan="3" | Aufstellung: Das Bataillon wurde am 01.04.1939 aufgestellt.
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| colspan="3" | Standort: Der Hauptstandort war Heiligenhafen (Schleswig-Holstein), in unmittelbarer Nähe zur Ostsee und den dortigen Seefliegerstützpunkten.
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| Standort: || colspan="3" | Heiligenhafen (Schleswig-Holstein); strategische Lage zur Vorprägung von Personal für den Dienst über See und in Küstennähe.
 
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| colspan="3" | Struktur: Es unterstand dem Flieger-Regiment 26. Im April 1940 wurde das Bataillon zur I. Gruppe des Flieger-Regiments 26 umbenannt.
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| Struktur: || colspan="3" | Unterstellung unter das Flieger-Regiment 26; im April 1940 erfolgte die Umgliederung zur I. Gruppe des Flieger-Regiments 26.
 
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| colspan="3" | Aufgabe: Durchführung der infanteristischen Grundausbildung für Rekruten der Luftwaffe. Das Personal wurde hier für den späteren Dienst in fliegenden Einheiten oder bei der Flak-Artillerie militärisch vorgeprägt.
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| colspan="3" | Maritimer Bezug: Aufgrund des Standorts Heiligenhafen wurden in diesem Bataillon überdurchschnittlich viele Soldaten ausgebildet, die später in den Küstenfliegergruppen (z. B. zur Geleitzugaufklärung für U-Boote) oder in der Bordfliegerstaffel 1/196 (Einsatz auf Schlachtschiffen und Kreuzern) dienten.
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| Maritimer Bezug: || colspan="3" | Ausbildung von Personal für die Küstenfliegergruppen, die für die Fernaufklärung und Geleitzugsicherung im Sinne des B.d.U. verantwortlich waren.
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| colspan="3" | Laufbahnstart: In den Personalunterlagen von Luftwaffenoffizieren, die als Beobachter eng mit dem B.d.U. zusammenarbeiteten, markiert das Bataillon 26 häufig den eigentlichen Diensteintritt und die erste militärische Prägung.
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| Laufbahnstart: || colspan="3" | In den Personalunterlagen markiert das Bataillon 26 häufig den eigentlichen Diensteintritt von Beobachtern, die später als taktische Schnittstelle zur Marine fungierten.
 
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| BArch RL 4 / 322 || colspan="3" | Luftgaukommandos: Akten zur Organisation und den Standorten der Fliegerausbildungsbataillone sowie deren infrastrukturelle Ausstattung.
 
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| BArch RL 4 / 510 || colspan="3" | Unterlagen des Flieger-Regiments 26 zur Ausbildungskapazität und personellen Zuweisung in Heiligenhafen.
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| BArch RL 2-III / 622 || colspan="3" | Berichte zur Umgliederung der Ausbildungsverbände der Luftwaffe im Frühjahr 1940.
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| BArch RL 2-III / 622 || colspan="3" | Luftwaffenführung: Berichte zur großangelegten Umgliederung der Ausbildungsverbände der Luftwaffe im Frühjahr 1940.
 
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| Dierich, Wolfgang || colspan="3" | Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945. (Dokumentiert die Standortgeschichte in Heiligenhafen).
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| Tessin, Georg || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945. (Band 14, zur Gliederung der Luftwaffen-Ausbildung).
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| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Luftwaffen-Ausbildung im Bereich der Ostsee).
| Kannapin, Norbert || colspan="3" | Die deutsche Feldpostübersicht 1939–1945. (Zur Verifizierung der Feldpostnummern der dem Regiment 26 unterstellten Bataillone).  
 
 
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2026, 11:23 Uhr

Verband Fliegerausbildungsbataillon 26
Das Fliegerausbildungsbataillon 26 war ein zentraler Truppenteil der Luftwaffe zur militärischen Grundausbildung des fliegenden und technischen Personals. Aufgestellt im April 1939 am Standort Heiligenhafen, lag die Einheit in unmittelbarer Nähe zu den Seefliegerstützpunkten der Ostsee. Für das U-Boot-Archiv ist das Bataillon als frühe Ausbildungsstation von Personal relevant, das später in maritimen Verbänden wie den Küstenfliegergruppen oder der Bordfliegerstaffel 1/196 (Einsatz auf Schlachtschiffen und Kreuzern) diente. Es bildete den infanteristischen Rahmen für Rekruten, die als Beobachter oder Funker eng mit der U-Boot-Waffe bei der Geleitzugaufklärung und Stützpunktsicherung zusammenarbeiteten.
Historischer Kontext & Funktion
Aufstellung: Formierung am 01.04.1939 als spezialisiertes Bataillon zur Durchführung der Grundausbildung innerhalb des Luftgaus XI.
Standort: Heiligenhafen (Schleswig-Holstein); strategische Lage zur Vorprägung von Personal für den Dienst über See und in Küstennähe.
Struktur: Unterstellung unter das Flieger-Regiment 26; im April 1940 erfolgte die Umgliederung zur I. Gruppe des Flieger-Regiments 26.
Aufgabe: Durchführung der infanteristischen Basisschulung; Vorbereitung der Rekruten für den Dienst in fliegenden Einheiten oder bei der Flak-Artillerie.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Maritimer Bezug: Ausbildung von Personal für die Küstenfliegergruppen, die für die Fernaufklärung und Geleitzugsicherung im Sinne des B.d.U. verantwortlich waren.
Bordflieger: Rekrutierungspool für die Bordfliegerstaffel 1/196, deren Arado-Maschinen zur Fernaufklärung von den schweren Einheiten der Kriegsmarine katapultiert wurden.
Laufbahnstart: In den Personalunterlagen markiert das Bataillon 26 häufig den eigentlichen Diensteintritt von Beobachtern, die später als taktische Schnittstelle zur Marine fungierten.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RL 4 / 322 Luftgaukommandos: Akten zur Organisation und den Standorten der Fliegerausbildungsbataillone sowie deren infrastrukturelle Ausstattung.
BArch RL 4 / 510 Flieger-Regiment 26: Unterlagen zur Ausbildungskapazität, den Belegungsstärken und der personellen Zuweisung am Standort Heiligenhafen.
BArch RL 2-III / 622 Luftwaffenführung: Berichte zur großangelegten Umgliederung der Ausbildungsverbände der Luftwaffe im Frühjahr 1940.
Literaturverweise
Dierich, Wolfgang „Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945“ (Dokumentiert die detaillierte Verbandsgeschichte und die Stationierung in Heiligenhafen).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Luftwaffen-Ausbildung im Bereich der Ostsee).
Kannapin, Norbert „Die deutsche Feldpostübersicht 1939–1945“ (Zur Verifizierung der Feldpostnummern der dem Regiment 26 unterstellten Einheiten).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132