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Hans-Dietrich Kaiser

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Hans Dietrich Kaiser
Geburtsdatum: 06.10.1921
Geburtsort: Schwarzkollm
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Hoyerswerda - Regierungsbezirk Liegnitz - Preußische Provinz Niederschlesien
Geburtsort Lage - Heute: Ortsteil von Hoyerswerda (1996) - Landkreis Bautzen - Bundesland Sachsen
Todesdatum: 04.05.1945 (23 Jahre)
Todesort: Ostsee im Samsö Belt nordöstlich von Fredericia (Dänemark)
Position: 55° 34' Nord - 09° 49' Ost
Todesursache: Verlust seines Bootes U 2338
Dienstgrade
01.01.1941 Matrosengefreiter
01.03.1941 Bootsmannsmaat (überzählig)
01.12.1941 Bootsmannsmaat (planmäßig)
01.02.1942 Bootsmann (überzählig)
01.04.1942 Bootsmann der Reserve (planmäßig)
01.05.1942 Oberbootsmann der Reserve (überzählig)
01.10.1942 Leutnant zur See der Reserve
01.03.1944 Oberleutnant zur See der Reserve
Orden und Auszeichnungen
19.02.1943 Eiserne Kreuz 2. Klasse
22.05.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
00.04.1940 Eintritt in die Kriegsmarine.
00.04.1940 - 00.06.1942 Nicht ermittelt. Wahrscheinlich Infanteristische Grundausbildung, Lehrgänge. U-Bootsausbildung.
01.01.1941 - Reserve Unteroffiziersanwärter.
01.10.1941 - 23.11.1941 U-Wachoffizierslehrgang an der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
24.11.1941 - 31.01.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.02.1942 - 28.02.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.03.1942 - 23.03.1942 U-Flakausbildung Schiffsartillerieschule, Saßnitz.
24.03.1942 - 00.07.1942 Lehrer in der 1. U-Ausbildungsabteilung, Plön.
11.07.1942 - 10.08.1943 II. Wachoffizier auf U 267 (VII C) unter Otto Tinschert und Ernst von Witzendorff. 3 Unternehmungen:
12.01.1943 - 18.02.1943 - Nordatlantik, westlich von Irland.
23.03.1943 - 21.05.1943 - Nordatlantik, südlich von Grönland.
04.07.1943 - 13.07.1943 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Waboschäden).
10.08.1943 - 14.07.1944 I. Wachoffizier auf U 267 (VII C) unter Ernst von Witzendorff und Otto Tinschert. 2 Unternehmungen:
14.09.1943 - 26.11.1943 - Nordatlantik.
10.01.1944 - 20.05.1944 - Nordatlantik, westlich von Irland.
15.07.1944 - 31.08.1944 Kommandanten-Lehrgang. 74. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
01.09.1944 - 08.10.1944 Baubelehrung für U 2338 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
09.10.1944 - 04.05.1945 Kommandant von U 2338 (XXIII) - (Ausbildung und Erprobung).
04.05.1945 Beim Verlust seines Bootes U 2338, in der Ostsee, im Kleinen Belt, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde von den Bristol Beaufighter R, A, C, E, F, W und K der britischen RAF Squadron 236 und den De Havilland Mosquito M, Q, A, Z, T, J und K der RAF Squadron 254, mit Raketen angegriffen und versenkt. Das Boot befand sich, zusammen mit U 2351 und U 2365, auf dem Weg nach Norwegen. Bei dem Angriff wurde U 2338 von mehreren Raketen-Bomben getroffen und ist nach einer Explosion mit Stichflamme gesunken. (12 Tote und 2 Überlebende).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 117. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 114. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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