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| Verband
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18. Minensuchflottille
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| Die 18. Minensuchflottille war ein operativer Verband der Sicherungskräfte an der französischen Atlantikküste. Ihre Hauptaufgabe lag in der permanenten Minenfreihaltung der Ansteuerungswege für die großen U-Boot-Stützpunkte sowie im Schutz des Küstenverkehrs gegen alliierte Nadelstichoperationen und Luftangriffe.
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| Aufstellung & Organisation
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| Aufstellung: |
Oktober 1940 im Raum Brest / Angers (Frankreich).
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| Unterstellung: |
Führer der Minensuchboote West (F.d.M. West).
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| Hauptstützpunkte: |
Brest (Hauptbasis), St. Nazaire und Lorient (je nach operativer Notwendigkeit).
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| Ausstattung: |
Überwiegend umgebaute Fischdampfer und Hilfsminensuchboot-Einheiten; robuste Fahrzeuge, jedoch eingeschränkt gegen moderne Fernzündminen.
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| Auflösung: |
August 1944 infolge der alliierten Invasion und der Räumung der französischen Atlantikküste.
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| Aufgaben & Einsatzprofil
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| Wegesicherung: |
Freihalten der „Zwangsweg“-Rinnen für aus- und einlaufende Front-U-Boote gegen britische Luftminen der RAF.
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| Geleitschutz: |
Sicherung von Küstentransporten entlang der Biskaya und im Ärmelkanal gegen alliierte Zerstörer- und Schnellbootvorstöße.
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| Minenräumdienst: |
Dauereinsatz zur Räumung magnetischer und akustischer Minen in den Hafeneinfahrten von Brest und den angrenzenden Buchten.
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| Spezifische Besonderheiten & Ende
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| Luftgefährdung: |
Die Flottille operierte unter ständiger Bedrohung durch das RAF Coastal Command; die geringe Flak-Bewaffnung der Hilfsminensucher führte zu hohen Verlusten.
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| Operation Dynamo/Cycle: |
Indirekte Beteiligung an der Absicherung des Küstenvorfeldes gegen britische Evakuierungsversuche in der Frühphase.
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| Rückzug 1944: |
Während der Räumung Frankreichs wurden viele Boote selbst versenkt oder versuchten den Durchbruch in die Biskaya-Festungen. Reste wurden in die Ostsee verlegt.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Überlebensgarantie: |
Ohne die tägliche Räumarbeit der 18. Flottille wäre ein gefahrloses Erreichen der Bunkeranlagen in Brest für die Boote der 1. und 9. U-Flottille unmöglich gewesen.
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| Kampf gegen "Gardening": |
Direkte Abwehr der britischen Minenlegeoperationen (Codename "Gardening") im Umkreis der U-Boot-Basen.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 69 |
Kriegstagebücher und Akten der Minensuchflottillen (Detaillierte Einsatzberichte der 18. MS-Flottille im Westen).
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| BArch RM 61 |
Unterlagen des Führers der Minensuchboote West (Befehle zur Sicherung der U-Boot-Auslaufwege).
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung (Meldungen über Minenlage an der französischen Küste und Verluste der Sicherungsverbände).
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
"Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel: Die Sicherungsverbände in Frankreich).
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| Harnack, Wolfgang |
"Die Sicherungsverbände der Kriegsmarine 1939-1945" (Detaillierte Aufstellung der Hilfsminensuch-Einheiten).
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| Schmidt, Friedrich |
"Die 18. Minensuchflottille: Einsatz an der Atlantikküste" (Regionale Dokumentation).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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