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| Datenblatt
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20. Vorpostenflottille
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| Die 20. Vorpostenflottille war ein wichtiger Sicherungsverband, der primär in der westlichen Ostsee und den dänischen Gewässern operierte. Für die U-Boote ist sie besonders relevant, da sie die Sicherung der U-Boot-Übungsgebiete und die Geleitwege der auslaufenden Boote übernahm.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Entstehung: Die Flottille wurde im Juli 1940 aufgestellt. Sie entstand aus der Teilung der 2. Vorpostenflottille.
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| Funktion: Hauptaufgabe war der Küstenschutz, der Minensuchdienst und der Geleitschutz im Bereich der westlichen Ostsee (Kieler Bucht, Belte und Sund). Für die U-Boot-Waffe war sie essenziell, um die Ausbildungsgebiete von feindlichen Minen und U-Booten freizuhalten.
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| Fahrzeuge: Die Flottille bestand überwiegend aus umgebauten Fischdampfern und Walfängern, die als Vorpostenboote (V 2001 bis V 2026) eingesetzt wurden.
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| Ende: Die Flottille blieb bis zum Kriegsende aktiv. Nach der Kapitulation im Mai 1945 wurde sie teilweise zur Minenräumung unter britischem Kommando (GMSA) eingesetzt, bevor sie endgültig aufgelöst wurde.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Die 20. Vorpostenflottille war die „Leibgarde“ der U-Boot-Schulflottillen in der Ostsee. Jedes Boot, das von der 24. U-Flottille (Danzig) oder aus Kiel zu Übungen auslief, verließ sich auf die gesicherten Wege, die von Einheiten wie der 20. Vp.-Flottille patrouilliert wurden.
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| Quellenangabe
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| Bundesarchiv Bestand RM 106 |
Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Dies ist der Kernbestand. Unter der Signatur RM 106/151–168 liegen die Kriegstagebücher der 20. Vorpostenflottille. Sie dokumentieren Geleiteinsätze und Zusammenstöße mit alliierten Kräften.
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| Lexikon der Wehrmacht |
→ 20. Vorpostenflottille
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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