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1. Geleitflottille

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Datenblatt 1. Geleitflottille
Die 1. Geleitflottille war eine spezialisierte Sicherungseinheit der Kriegsmarine, deren Geschichte wie die der 2. Geleitflottille in zwei zeitlich und räumlich getrennte Phasen zerfällt. Für die U-Boot-Waffe ist sie besonders durch ihre Rolle im Küstenschutz und der Sicherung von Seewegen von Bedeutung.
Historischer Kontext: Die zwei Aufstellungsphasen
Erste Aufstellung (Oktober 1935 – März 1940):
01.10.1935: Aufstellung in Kiel durch Umbenennung der 2. Minensuchhalbflottille.
29.10.1938: Vereinigung mit der 2. Geleitflottille zur „Geleitflottille“ in Cuxhaven.
31.03.1940: Auflösung des Verbandes.
Zweite Aufstellung (Februar 1944 – März 1945):
23.02.1944: Neuaufstellung in Triest (Adria) aus übernommenen italienischen Beuteschiffen.
Zusammensetzung: Geplant waren zehn Einheiten (u. a. „Ariete“-Klasse, TA 43, TA 44). Aufgrund von Sabotage und Luftangriffen waren real oft nur zwei bis vier Boote eingeschränkt einsatzbereit.
Einsatz: Geleitdienst, Aufklärung und Minenoperationen in der Adria.
Ende: Am 01.03.1945 erfolgte die Umbenennung in 9. Torpedobootsflottille.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Schutz der Adria-Basis: Die Flottille sicherte die Ein- und Auslaufwege für U-Boote in Triest. Da die Boote oft mit unzureichend ausgebildeten Besatzungen auslaufen mussten, war die Koordination mit den stationären Marineeinheiten vor Ort für die U-Boot-Sicherheit kritisch.
Abgabe an die Ägäis: Die Verlegung von TA 37, TA 38 und TA 39 im September 1944 zur 9. T.-Flottille ist ein wichtiger biografischer Marker für Personal, das im südöstlichen Mittelmeerraum eingesetzt war.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 65 / 3 Kriegstagebuch (KTB) der 1. Geleitflottille. Dokumentiert die schwierige materielle Lage in Triest 1944.
BArch RM 61 / 18 Akten der 11. Sicherungsdivision (Unterstellung der Flottille).
BArch PERS 6 Personalakten von Offizieren der T.A.-Boote (Torpedoboote-Ausland).
Lexikon der Wehrmacht → 1. Geleitflottille
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zur 11. Sicherungsdivision).
Freivogel, Zvonimir Beute-Zerstörer und andere ausländische Schiffe in der Kriegsmarine. (Detaillierte technische Historie der „Ariete“-Klasse und der Boote TA 43/44).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten. (Beschreibt die Umbenennung in die 9. T.-Flottille im März 1945).
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