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Ernst Vogelsang

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Ernst Franz Maria Vogelsang
Geburtsdatum: 31.08.1911
Geburtsort: Frankfurt am Main
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Frankfurt am Main - Regierungsbezirk Wiesbaden - Preußische Provinz Hessen-Nassau
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Regierungsbezirk Darmstadt - Bundesland Hessen
Todesdatum: 05.11.1943 (32 Jahre)
Todesort: Nordatlantik südöstlich von Kap Farewell (Grönland)
Position: 55° 38' Nord - 39° 52' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 132
Dienstgrade
01.04.1932 Seekadett (Ernennung)
01.01.1933 Fähnrich zur See
01.01.1935 Oberfähnrich zur See
01.04.1935 Leutnant zur See
01.01.1937 Oberleutnant zur See
01.10.1939 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
06.06.1939 Deutsche Spanien-Kreuz in Bronze mit Schwertern
16.04.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
06.05.1940 Eiserne Kreuz 1. Klasse
30.10.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
01.04.1931 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 31.
01.04.1931 - 29.06.1931 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
30.06.1931 - 16.10.1931 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Niobe.
17.10.1931 - 04.01.1933 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
05.01.1933 - 29.03.1933 Infanterielehrgang bei der 4./II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
30.03.1933 - 28.03.1934 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
15.06.1933 - 21.06.1933 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Weser.
26.07.1933 - 03.08.1933 - Segelbelehrungsfahrt auf dem Segelboot Seeadler.
23.10.1933 - 27.10.1933 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Weser.
29.03.1934 - 25.04.1934 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
26.04.1934 - 30.06.1934 Artillerielehrgang an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.07.1934 - 22.08.1934 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
23.08.1934 - 07.09.1934 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
08.09.1934 - 24.09.1934 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
25.09.1934 - 01.10.1934 U-Abwehrlehrgang an der U-Abwehrschule, Kiel.
02.10.1934 - 11.11.1934 Bordausbildung auf dem Linienschiff Hessen.
12.11.1934 - 29.09.1935 Bordausbildung auf dem Panzerschiff Admiral Scheer.
27.05.1935 - 22.06.1935 - In der I. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
30.09.1935 - 12.08.1938 In der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
13.08.1938 - 30.06.1940 Wach- und Artillerieoffizier auf dem Zerstörer Z 5 Paul Jacobi.
01.07.1940 - 27.07.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
29.07.1940 - 27.09.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
01.10.1940 - 02.11.1940 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
03.11.1940 - 09.11.1940 Sperrlehrgang für U-Wachoffiziere an der Sperrschule, Kiel-Wik.
10.11.1940 - 17.12.1940 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
18.12.1940 - 06.05.1941 Kommandant von U 18 (II B) unter Ernst Vogelsang. (Schulboot).
07.05.1941 - 28.05.1941 Baubelehrung für U 132 bei der Kriegsschiffbaulehrabteilung U-Nordsee, Bremen.
29.05.1941 - 04.11.1942 Kommandant von U 132 (VII C). 5 Unternehmungen:
07.09.1941 - 12.09.1941 - Nordmeer, Barentssee.
14.09.1941 - 21.10.1941 - Nordmeer, Barentssee, Weißes Meer. 1 Schiff ↓ 3.487 BRT, 1 U-Jäger ↓ 557 ts.
15.01.1942 - 08.02.1942 - Nordatlantik, vor Island. 1 Küstenwachschiff ↓ 2.350 t.
10.06.1942 - 16.08.1942 - Nordatlantik, westlich Spanien, südöstlich Nova Scotia, St. Lawrence Golf. 5 Schiffe ↓ 21.350 BRT.
06.10.1942 - 04.11.1942 - Nordatlantik, östlich und südöstlich Neufundland. 2 Schiffe ↓ 11.886 BRT. 1 Schiff ≈ 6.690 BRT.
04.11.1942 Beim Verlust seines Bootes U 132, im Nordatlantik südöstlich Kap Farewell, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch die Explosion des britischen Dampfers Hatimura (Kpt. William-Furneaux Putt) vernichtet. (Totalverlust, 47 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 247. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 208. | → Amazon
"Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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