Aktionen

29.04.1940

Aus U-Boot-Archiv Wiki

28.04.1940 - - 29.04.1940 - - 30.04.1940 - - - - 1940 - - Chronik des U-Boot-Krieges - - Hauptseite

MONTAG, 29. APRIL 1940

CHRONIK (1)

U 13 - Nordsee - AN 26 - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 14 - Nordmeer - AF 7876 - 16:00 Uhr - Beim Unterwasser-Rundblick, liegt ein Zerstörer in etwa 500 m entfernung. Dieser sieht das Sehrohr, überläuft das Boot und wirft Wasserbomben. Boot fällt, bei 48 m abgefangen. Zwei weitere Zerstörer kommen dazu und werfen weitere acht Wasserbomben die sehr nahe liegen. Wassereinbruch, alle elektrischen Geräte fallen aus.

U 17 - Nordsee - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 23 - Nordsee - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 24 - Nordsee - Im Operationsgebiet, keine besondere Vorkommnisse.

U 25 - Nordmeer - 11:50 Uhr - Großer Tanker in Sicht. Vorsetzen nicht möglich, Boot kann nur noch 12 sm/h laufen.

U 29 - Nordmeer - 19:44 Uhr - Alarm. Einschläge einzelner Geschosse vor dem Bug. Das Boot kam in den Angriff deutscher Flugzeuge auf britische Kreuzer. Getaucht.

U 30 - Nordsee - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 32 - Nordsee - Auf dem Marsch nach Trondheim (Nachschubtransport). 22:20 Uhr - englische U-Boot gesichtet. Alarmtauchen. U-Boot läuft ab.

U 34 - Nordsee - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 52 - Nordsee/Kiel - Auf dem Rückmarsch. 10:25 Uhr - Bei "Leuchtschiff F" von Flakgeleit aufgenommen. 16:20 Uhr - 21:45 Uhr - Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal. 22:40 Uhr - In Kiel Eingelaufen. Beendigung der 3. Unternehmung.

U 57 - Nordsee - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 58 - Nordsee - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse. 20:00 Uhr - Rückmarsch wegen Aufbrauch der Bestände.

U 59 - Nordsee - Im Operationsgebiet starke Bewachung durch Fischdampfer. Sonst kein Verkehr. Entschluß südöstlich der Shetland Inseln bis Fair Isle zu operieren.

U 61 - Nordatlantik - 12:25 Uhr - Alarmtauchen vor Flugzeug. Zwei Fliegerbomben bei 6-8 m. Starke Erschütterungen. Sicherungen springen raus. Ausgang Funkspruch: "Durch gerissenen Deckel, Steuerbord Standerkupplung, starker Ölverlust. Stehe bei Rossa. Rückmarsch dieselelektrisch nördlich Shetlands angetreten. Noch 5 Torpedos".

U 65 - Nordatlantik - 13:09 Uhr - Alarmtauchen vor Flugzeug. Bei 10 m Aufschlag einer Bombe und bei 30 m heftige Detonation. Farbe im Diesel- und E-Maschinenraum springt ab. 10:55 Uhr - Alarmtauchen vor Zerstörer. Peilung wandert schnell aus.

EMPFOHLENE LITERATUR

Herbert Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - Band 1 - 15.

Werner Rahn/Gerhard Schreiber - Kriegstagebücher der Seekriegsleitung 1939 - 1945 - Band 1 - 77.

Kriegstagebuch des Befehlshabers der U-Boote. In englich auf der Internetseite von U-boat-Archiv: http://www.uboatarchive.net/BDUKTB.htm

Sämtliche Kriegstagebücher der U-Boote, des BdU und aller FdU´s erhältlich beim National Archiv an Recording Administration (NARA) in Washington, 4205 Suitland Road, auf Mikrofilmrollen T 1022/Rollen 3 bis 4188. NARA: http://www.archives.gov/

ANMERKUNGEN

(1) Die Planquadratangaben stammen aus den Büchern Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote von Herbert Ritschel. Da ich, wie auch andere, stellenweise nicht korrekte Angaben gefunden habe (kein Vorwurf an Herr Ritschel bei der Masse von Informationen), sind diese Angaben immer mit Vorsicht zu genießen. Da ich aber zur Zeit keine sicheren Unterlagen zu den Planquadrat-Positionen der einzelnen Boot besitze, habe ich mich erst einmal entschlossen die in den Büchern angegebenen Planquadratangaben zu verwenden. Sollte ich genaue Unterlagen erhalten, werde ich dieses Nachtragen und auch ausbessern oder korregieren. Für Unterlagen und Informationen wäre ich dankbar. Bei Hilfe bitte an folgende E-Mail-Adresse: aang@mdcc-fun.de. Viele Angaben stammen auch (bis April 1940) von Roland Beer Das Kriegstagebuch der U-Bootwaffe die er mal vor Jahren ins Internet gestellt hat. Schade das er nicht weiter gemacht hat. Trotzdem Danke an Herbert Ritschel und Roland Beer.

Liegen keine Angaben vor so habe ich das grobe Planquadrat festgestellt. Dies wird dann als AN, AO, DC, AF usw. angezeigt. Allenfalls gibt es noch eine Nummer vor den Buchstaben wie: AN 95, AO 77 usw. - diese Angaben stammen zumeist aus dem KTB des BdU. Sie können jedoch stark von den tatsächlichen Standorten des Bootes abweichen. Volle Planquadratangaben, AN 3674, DH 3336, AF 3527, stammen fast vollständig aus den Kriegstagebüchern der U-Boote nach Herbert Ritschel, von Roland Beer oder aus den wenigen mir zur Verfügung stehenden Original KTB-Eintragungen. Dann gibt es noch die Planquadratangaben z.Bsp. DH 90, CH 40, AN 30. Dies bedeutet das das Boot im Planquadrat DH 9 + 0 = unbekannt steht. Daher die 9 und die 0. Die Null steht in diesem Fall für unbekannt. Sollte jemand Fehler feststellen, kann er mich gerne darauf hinweisen. Danke.

PLANQUADRATKARTEN unter: http://www.u-historia.com/uhistoria/tecnico/cartografia/mapas.htm

28.04.1940 - - 29.04.1940 - - 30.04.1940 - - - - 1940 - - Chronik des U-Boot-Krieges - - Hauptseite