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Baron Kinnaird

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 24. März 2021, 13:16 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1927
Bauwerft: Napier &. Miller Limited, Glasgow
Reederei: H. Hogarth &. Sons Limited (Hogarth Shipping Company Limited), Glasgow
Heimathafen: Ardrossan
Kapitän: Leslie Anderson

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 3.355 BRT
Tragfähigkeit: 5.762 t
Länge: 107.89 m
Breite: 14.85 m
Tiefgang: 6.50 m
Geschwindigkeit: 9.5 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Middlebrough (Großbritannien) - Loch Ewe (Großbritannien) - Macoris (Dominikanische Republik)
Fracht: Ballast
Geleitzug: ONS-169 (Nachzügler)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 621
Kommandant: Max Kruschka
Datum: 11.03.1943
Ort: Nordatlantik, nordöstlich St. John´s (Neufundland)
Position: 50°--' N -40°--' West
Planquadrat: AK 7174
Waffe: Torpedo
Tote: 42
Überlebende: 0

U 621 sichtete am 19.1943 um 19:29 Uhr einen Dampfer und setzte zum Angriff an. Um 22:50 Uhr schoß Kruschka einen Dreierfächer auf das Schiff, der fehl ging. Ein weiterer Schuß, um 22:59 Uhr detonierte nach 5 Minuten und 5 Sekunden, traf den Dampfer aber wahrscheinlich nicht. Um 23:20 Uhr folgte wieder ein Fehlschuß. Danach mußte U 621 zum Nachladen der Torpedorohre abtauchen. Anschließend suchte Kruschka den Dampfer, und fand ihn am 11.03.1943 um 16:43 Uhr wieder. Um 17:41 Uhr tauchte das U-Boot zum erneuten Angriff ab. Um 18:31 Uhr ging der nächste Torpedo fehl. Erst die beiden Torpedos um 19:12 Uhr und 19:16 Uhr traf die BARON KINNAIRD, versenkte die jedoch nicht.

Aus dem KTB: Scheunetor großes Loch auf beiden Seiten. Dampfer sinkt nicht. Versuch Dampfer mit der 2 cm in Brand zu schießen gelingt nicht.

Der erste Fangschuß um 21:53 Uhr ging wieder fehl. Die BARON KINNAIRD sank schließlich nach 40 Stunden, am 12.03.1943 um 10:54 Uhr. Es gab keine Überlebenden. Der Kapitän, 35 Besatzungsmitglieder und 6 Kanoniere kamen ums Leben.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 231.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 32, 432.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 147, 487.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 600 – U 660
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 153.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 156.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 170.

ANMERKUNGEN

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