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Benvrackie

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 24. März 2021, 12:05 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1922
Bauwerft: D. &. W. Henderson &. Company Limited, Glasgow
Reederei: William Thomson &. Company (Benline Steamers Limited), Leith
Heimathafen: Leith
Kapitän: William Edward Rawlings Eyton Jones

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 6.434 BRT
Tragfähigkeit: 9.420 t
Länge: 126.03 m
Breite: 16.00 m
Tiefgang: 8.89 m
Geschwindigkeit: 12 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: London (Großbritannien) - Loch Ewe (Großbritannien) - Kapstadt (Südafrika) - Beira (Mosambik)
Fracht: 5.850 t Stückgut, inklusive Silber und Flugzeuge
Geleitzug: OB-312 (Aufgelöst)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 105
Kommandant: Georg Schewe
Datum: 13.05.1941
Ort: Südatlantik, südwestlich Monrovia (Liberia)
Position: 00°49' Nord - 20°15' West
Planquadrat: FD 3615
Waffe: Torpedo
Tote: 28
Überlebende: 55

U 105 sichtete am 11.05.1941 um 22:08 Uhr einen Dampfer und tauchte zum Angriff ab. Am 12.05.1941 um 06:34 Uhr wollte Schewe einen Torpedo auf das Schiff schießen, dieses zackte jedoch kurz vorher weg und U 105 mußte erneut vorsetzen. Um 20:30 Uhr fiel der erste Torpedoschuß, der fehl ging. Auch der zweite Torpedo, um 20:54 Uhr, ging fehl. Am 13.05.1941 um 06:50 Uhr tauchte Schewe zum Unterwasserangriff. Um 07:48 Uhr schoß Schewe zwei weitere Torpedos. Beide Torpedos trafen die BENVRACKIE hinten 30. Der Dampfer setzte noch die Rettungsboote aus und versank nach vier Minuten. Das Schiff hatte am 30.04.1941 25 Überlebende der von U 107 versenkten LASSELL aufgenommen. Nach der Befragung der Überlebenden, lief U 105 ab. 13 Besatzungsmitglieder und 15 Überlebende der LASSELL kamen ums Leben. Der Kapitän, 40 Besatzungsmitglieder, vier Kanoniere und 10 Überlebende der LASSELL wurden nach 13 Tagen vom britischen Hospitalschiff OXFORDSHIRE gerettet und in Freetown (Sierra Leone) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 92.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 35.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 191, 488, 502.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 100 – U 124
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 79 - 80.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 52.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 286.

ANMERKUNGEN

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