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Benwyvis

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 24. März 2021, 12:04 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1929
Bauwerft: C. Connell &. Company Limited, Glasgow
Reederei: William Thomson &. Company (Benline Steamers Limited), Leith
Heimathafen: Leith
Kapitän: Henry John Small

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 5.920 BRT
Tragfähigkeit: 9.250 t
Länge: 135.63 m
Breite: 16.43 m
Tiefgang: 8.00 m
Geschwindigkeit: 12 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Rangoon (Birma) - Durban (Südafrika) - Freetown (Sierra Leone) - Liverpool (Großbritannien)
Fracht: 5.850 t Stückgut, inklusive 3.500 t Reis, 500 t Blei, 1.100 t Holz und 150 t Wolfram
Geleitzug: SL-68

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 105
Kommandant: Georg Schewe
Datum: 21.03.1941
Ort: Mittelatlantik, nördlich Porto Novo (Kapverdische Inseln)
Position: 20°--' Nord - 26°--' West
Planquadrat: DT 7653
Waffe: Torpedo
Tote: 34
Überlebende: 21

U 105 sichtete am 16.03.1941 um 08:55 Uhr den Geleitzug SL-68 und lief zum Angriff an. Nach mehrmaligem Abdrängen des Bootes durch Zerstörer, der Versenkung der britischen MEDJERDA (am 18.03.1941) und der niederländischen MANDALIKA (am 19.03.1941), wurde U 105 erneut durch Zerstörer abgedrängt. Nach dem wiederfinden des Geleitzuges am 20.03.1941 um 07:16 Uhr und dem erneuten Vorsetzen, schoß Schewe am 21.03.1941 um 00:46 Uhr einen Torpedo, der die britische CLAN OGILVY traf und versenkte. Um 00:47 Uhr fielen zwei Torpedos auf zwei weitere Schiffe. Diese gingen zwar vorbei, trafen jedoch ein Schiff im inneren des Geleitzuges das dann vorderlastig sank. Dies war die britische BENWYVIS, die zur falschen Zeit am falschen Ort war. Der Kapitän, 32 Besatzungsmitglieder und 1 Kanonier kamen ums Leben. 17 Besatzungsmitglieder und 3 Kanoniere wurden vom britischen Dampfer KING EDGAR gerettet und in Freetown (Sierra Leone) an Land gesetzt. 1 Besatzungsmitglied wurde nach 28 Tagen von einem französischen Schiff gerettet und auf Madagaskar an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 92.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 35, 449.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 191, 488.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 100 – U 124
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 76 - 77.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 47.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 286.

ANMERKUNGEN

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