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Borkum

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Version vom 23. März 2021, 15:23 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Deutschland (Britische Prise)
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1922
Bauwerft: Nordseewerke, Emden
Reederei: Norddeutscher Lloyd, Bremen
Heimathafen: Bremen
Kapitän: Lt.Cdr. B. Moloney

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 3.670 BRT
Tragfähigkeit: 6.650 t
Länge: 112.68 m
Breite: 15.49 m
Tiefgang: 8.61 m
Geschwindigkeit: 9.5 kn
Bewaffnung: Nein

ROUTE UND FRACHT

Route: Rosario (Argentinien) - Montevideo (Uruguay) - Kirkwall (Großbritannien) - Greenock (Großbritannien)
Fracht: Weizen
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 33
Kommandant: Hans-Wilhelm von Dresky
Datum: 23.11.1939
Ort: Nordatlantik, nordwestlich der Orkney Inseln
Position: 59°33' Nord - 03°57' West
Planquadrat: AN 1356
Waffe: Torpedo und Artillerie
Tote: 4
Überlebende: -

U 33 sichtete am 23.11.1939 um 14:30 Uhr eine Rauchwolke und lief zum Angriff vor. Nach dem von Dresky keine Flagge sehen konnte kam ihm der Dampfer verdächtig vor. Er identifizierte das Schiff als eventuell BUSSUM. Um 15:30 Uhr tauchte U 33 auf und forderte das Schiff zum halten auf. Das Schiff reagierte nicht, auch nicht nach dem ersten Schuß vor den Bug. Um 16:00 Uhr schoß von Dresky drei Torpedos auf den Dampfer, davon gingen zwei fehl und einer war ein Rohläufer. U 33 tauchte erneut auf und beschoß das Schiff mit dem Geschütz. Nach vier Schuß in die Wasserline begann die BORKUM zu sinken. Der Dampfer brannte rotglühend und die Besatzung ging von Bord. Von Dresky konnte das sinken nicht beobachten, da britische Kriegsschiffe im Anmarsch waren. Diese retteten auch die Überlebenden. 4 deutsche Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Die deutsche BORKUM war mit Getreide, auf dem Weg von Rosario (Argentinen) nach Hamburg. Sie wurde am 18.11.1939, in der Dänemarkstraße, von dem britischen Hilfskreuzer CALIFORNIA (F.55) aufgebracht und mit einem Priesenkommando nach Kirkwall (Orkney Inseln) geschickt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 34.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 73, 467.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 1 – U 50
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 200 - 201.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 7

ANMERKUNGEN

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