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Bruyere

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 23. März 2021, 12:59 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1919
Bauwerft: Mc Millan &. Sons Limited, Dumbarton
Reederei: Lamport &. Holt Limited (Liverpool, Brazil and River Plate Steam Navigation Company Limited), Liverpool
Heimathafen: Liverpool
Kapitän: Thomas William Major

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 5.335 BRT
Tragfähigkeit: 8.080 t
Länge: 125.83 m
Breite: 15.92 m
Tiefgang: 7.69 m
Geschwindigkeit: 10.5 kn
Bewaffnung: 1 x 10 cm, 5 x MG

ROUTE UND FRACHT

Route: Buenos Aires (Argentinien) - Rio de Janeiro (Brasilien) - Freetown (Sierra Leone) - Großbritannien
Fracht: 6.729 t Lebensmittel und Stückgut
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 125
Kommandant: Ulrich Folkers
Datum: 24.09.1942
Ort: Mittelatlantik, westlich Monrovia (Liberia)
Position: 04°55' Nord - 17°16' West
Planquadrat: ET 7333
Waffe: Torpedo
Tote: 0
Überlebende: 51

U 125 sichtete am 23.09.1942 um 15:45 Uhr einen Dampfer und lief zum Angriff vor. Nach dem Tauchen um 23:15 Uhr, schoß Folkers um 23:34 Uhr zwei Torpedos auf den Dampfer. Beide Torpedos trafen die BRUYERE. Das Schiff stoppte, wurde vorderlastig, sank aber nicht. Am 24.09.1942 um 00:24 Uhr erfolgte der Fangschuß. Dieser traf den Dampfer am vorderen Mast. Um 00:27 Uhr tauchte U 125 auf, um zur Befragung an die Rettungsboote zu gehen. Um 01:17 Uhr versank die BRUYERE über den Vorsteven. Es gab keine Verluste. 27 Besatzungsmitglieder wurden von der britischen Korvette HMS PETUNIA (K.79), und weitere 5 Besatzungsmitglieder vom britischen Zerstörer HMS DECOY (H.75) gerettet, und in Freetown (Sierra Leone) an Land gesetzt. Der Kapitän und 18 Besatzungsmitglieder wurden vom britischen U-Jäger HMS ST. WISTAN gerettet und am 02.10.1942 ebenfalls in Freetown an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 107.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 43, 434.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 155, 490.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 125 – U 170
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 15 - 16.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 125.

ANMERKUNGEN

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