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Bullmouth

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Version vom 23. März 2021, 12:56 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Motortankschiff
Baujahr: 1927
Bauwerft: R. &. W. Hawthorn, Leslie &. Company Limited, Hebburn on Tyne
Reederei: Anglo-Saxo Petroleum Company Limited, London
Heimathafen: London
Kapitän: John Wilfred Brougham

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 7.519 BRT
Tragfähigkeit: 10.532 t
Länge: 138.93 m
Breite: 18.13 m
Tiefgang: 8.15 m
Geschwindigkeit: 11.5 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Freetown (Sierra Leone) - Tyne (Großbritannien)
Fracht: Ballast
Geleitzug: SL-125 (Nachzügler)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 659
Kommandant: Hans Stock
Datum: 30.10.1942
Ort: Nordatlantik, nordwestlich Funchal (Insel Madeira)
Position: 33°20' Nord - 18°25' West
Planquadrat: DH 2518
Waffe: Torpedo
Tote: 50
Überlebende: 6

U 659 sichtete am 30.10.1942 um 01:20 Uhr einen treibendes Frachterwrack und lief zum Angriff an. U 01:40 Uhr schoß Stock einen Torpedo auf das Wrack. Dieser Torpedo traf die BULLMOUTH nach 2 Minuten 54 Sekunden. Doch das Schiff wollte nicht Sinken. Der zweite Torpedo, um 01:50 Uhr, traf nach 1 Minuten 46 Sekunden. Die BULLMOUTH flog in die Luft und versank. Der Kapitän 44 Besatzungsmitglieder und 5 Kanoniere kamen ums Leben. 6 Besatzungsmitglieder, landeten mit ihrem Rettungsboot auf der Insel Bugio (bei Madeira).

VORHERIGE BESCHÄDIGUNG

U 409 sichtete am 28.10.1942 um 02:35 Uhr den Geleitzug SL-125 und hielt Fühlung an diesen. Nachdem mehrere Boote den Geleitzug erreicht hatten, griff U 409 den Geleitzug an. Nach einen Rohrläufer, am 29.11.1942 um 10:06 Uhr, sichtete das U 409, um 23:45 Uhr, den Schatten eines Tankers und lief zum Angriff vor. Am 30.11.1942 um 00:21 Uhr schoß Massmann zwei Torpedos auf das Schiff. Beide Torpedos trafen die BULLMOUTH. Massmann sah eine schwache Sprengsäule ohne Dauerschein. Er sah anschließend wie das Schiff kenterte und nahm an das es langsam sank. Er selbst konnte aber das sinken nicht beobachten. Anschließend lief U 409 ab. Das Schiff sank nicht.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 191, 281.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 43.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 88, 490.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 375 – U 435
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 230.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 600 – U 660
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 333.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 131.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 13.

ANMERKUNGEN

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