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City of Canton

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 28. März 2021, 13:29 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1916
Bauwerft: Swan, Hunter &. Wigham Richardson Limited, Newcastle
Reederei: Ellerman Line Limited (Hall Line Limited), Liverpool
Heimathafen: Liverpool
Kapitän: Edward Scrymgeour

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 6.692 BRT
Tragfähigkeit: 11.144 t
Länge: 142.16 m
Breite: 17.34 m
Tiefgang: 8.45 m
Geschwindigkeit: 12 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Liverpool (Großbritannien) - Beira (Mosambik) - Mombasa (Kenia)
Fracht: 2.000 t Stückgut und 4.500 t Kohle
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 178
Kommandant: Wilhelm Dommes
Datum: 17.07.1943
Ort: Indischer Ozean, nordöstlich Nacala (Mosambik)
Position: 13°52' Süd - 41°10' Ost
Planquadrat: LT 8574
Waffe: Torpedo
Tote Schiff: 7
Überlebende: 86

U 178 sichtete am 16.07.1943 um 05:58 Uhr die Rauchfahne eines Dampfers und setzte zum Angriff vor. Um 10:43 Uhr kam das Schiff in einer Regenböe außer sich und wurde erst um 13:46 Uhr wiedergefunden. Um 14:27 Uhr tauchte U 178 zum Angriff ab und um 15:26 Uhr schoß Dommes zwei Torpedos auf den Dampfer ab. Nach 58 Sekunden gab es eine Dumpfe Detonation, doch das Schiff fuhr in zickzack Kurs weiter. Nach erneutem Vorsetzen, folgten die nächsten beiden Torpedos, am 17.07.1943 um 00:01 Uhr. Diese trafen die CITY OF CANTON nach 132 Sekunden. Das Schiff stoppte nun, qualm drang aus dem Achterschiff. Der erste Fangschuß, um 00:16 Uhr ging fehl. Der zweite Fangschuß, um 00:31 Uhr, traf den Dampfer in der Mitte. Das Schiff brach durch und versank. U 68 lief anschließend zur Befragung an die Rettungsboote und nahm den 2. Offizier als Gefangenen an Bord. 7 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. 12 Überlebenden wurden vom portugiesischen Dampfer LUABO gerettet und in Almino (?) an Land gesetzt. Der Kapitän und 1 Besatzungsmitglied wurden vom französischen Schweren Kreuzer SUFFREN gerettet und am 26.07.1943 in Durban (Südafrika) an Land gesetzt. Die restlichen Überlebenden erreichten in Rettungsbooten die Küste bei Pinta (?) Ostafrika.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 135.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag - ISBN - 978-3469005526 - Seite 56.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 132, 492.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 171 – U 222
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 69.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 270.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 127.

ANMERKUNGEN

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