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Malay

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 24. April 2021, 16:53 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: USA
Typ: Dampftankschiff
Baujahr: 1921
Bauwerft: Northwest Bridge &. Iron Company, Portland
Reederei: Marine Transport Lines Incorporation, New York
Heimathafen: Wilmington
Kapitän: John M. Dodge

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 8.206 BRT
Tragfähigkeit: 12.020 t
Länge: 146.93 m
Breite: 18.33 m
Tiefgang: 8.12 m
Geschwindigkeit: 10.5 kn
Bewaffnung: Nein

ROUTE UND FRACHT

Route: Philadelphia (USA) - Port Arthur (USA)
Fracht: Ballast
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 123
Kommandant: Reinhard Hardegen
Datum: 19.01.1942
Ort: Nordatlantik, nordöstlich Kap Hatteras (USA)
Position: 35°25' Nord - 75°23' West
Planquadrat: CA 7938
Waffe: Torpedo
Tote: 5
Überlebende: 29

U 123 sichtete am 19.01.1942 um 09:20 Uhr fünf Fahrzeuge in Kiellinie und lief zum Angriff an. Aus dem KTB:

Das vorderste erkenne ich als Tanker, schätze es auf 2000 BRT das lohnt keinen Aal, aber ich habe ja noch eine Kanone. Setze mich genau in sein Kielwasser. Die 4 anderen Dampfer sind weit genug ab.

Um 10:34 Uhr erteilt Hardegen die Feuererlaubnis. Nach sechs Treffern auf der MALAY, brannte das Schiff und hatte leichte Schlagseite, Hardegen wendete sich einem neuen Ziel zu. Nachdem er die CILTVAIRA versenkt hatte, wendete er sich um 12:44 Uhr wieder der MALAY zu. Nun schoß Hardegen einen weiteren Torpedo auf das Schiff. Dieser traf Vorkannte Maschine. Da ein Schiff des kleinen Geleitzuges auf U 123 zulief um es zu rammen, lief U 123 ab. Die MALAY sank nicht, das Schiff erreichte noch am selben Tag Hampton Roads (USA). Das Schiff wurde repariert und wieder in Dienst genommen. 5 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Der Kapitän und 28 Besatzungsmitglieder wurden von Rettungsbooten der US-Küstenwache gerettet und in Hampton Roads (USA) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Robert M. Browning Jr. U.S. Merchant Vessel War Casulties of World War II
1996 Naval Institute Press - ISBN- 978-1557500878 - Seite 15.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 102.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 152, 531.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 403.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 100 – U 124
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 260.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 74.

ANMERKUNGEN

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