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U 40

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 22. Juli 2022, 20:35 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Typ: IX A
Bauauftrag: 29.07.1936
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Baunummer: 945
Serie: U 37 – U 44
Kiellegung: 01.07.1937
Stapellauf: 09.11.1938
Indienststellung: 11.02.1939
Kommandant: Werner von Schmidt
Feldpostnummer: M - 19 297

DIE KOMMANDANTEN

11.02.1939 – 20.09.1939 Kapitänleutnant Werner von Schmidt
21.09.1939 – 13.10.1939 Kapitänleutnant Wolfgang Barten

FLOTTILLEN

11.02.1939 – 31.08.1939 Einsatzboot U-Flottille HUNDIUS
01.09.1939 – 13.10.1939 Frontboot U-Flottille HUNDIUS

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG
19.08.1939 – Wilhelmshaven → → → → → → → → → 18.09.1939 – Wilhelmshaven

U 40, unter Kapitänleutnant Werner von Schmidt, lief am 19.08.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und nordwestlich von Irland. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 30 Tagen und zurückgelegten 6.513 sm über und 312 sm unter Wasser, lief U 40 am 18.09.1939 wieder in Wilhelmshaven ein.

Klick hier → Chronik 19.08.1939 – 18.09.1939

Klick hier → Orignal KTB für die 1. Unternehmung

2. UNTERNEHMUNG
10.10.1939 - Wilhelmshaven → → → → → → → → → 13.10.1939 - Verlust des Bootes

U 40, unter Kapitänleutnant Wolfgang Barten, lief am 10.10.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee und im Ärmelkanal. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 3 Tagen wurde U 40 selbst, durch Minen vernichtet.

Klick hier → Chronik 10.10.1939 – 13.10.1939

Klick hier → Orignal KTB für die 2. Unternehmung (B.d.U.)

DIE VERLUSTURSACHE

Boot: U 40
Datum: 13.10.1939
Letzter Kommandant: Wolfgang Barten
Ort: Ärmelkanal
Position: 50°42' Nord – 00°15' Ost
Planquadrat: BF 3238
Verlust durch: Mine
Tote: 45
Überlebende: 3

U 40 lief am 13.10.1939 im Ärmelkanal westlich von Eastburne auf eine Mine und sank.

Nachdem Minentreffer wurden alle Besatzungsangehörigen der vorderen Abteilungen durch einströmendes Wasser getötet. Doch im abgeschlossenen Heckraum überlebten neun Männer den Untergang. Die Männer legte ihre Tauchretter an, warteten den Druckausgleich ab und stiegen dann, nach einer Stunde, durch das Achterdeckluk aus 47 m Tiefe aus. Alle neun Mann erreichten die Wasseroberfläche. Leider starben innerhalb der folgenden 10 Stunden bis zur Rettung sechs Mann an Unterkühlung, da die Wassertemperatur nur 6 bis 7 Grad betrug. Drei Mann wurden von den britischen Zerstörern HMS BRAZEN (H.80) und HMS BOREAS (H.77) gerettet. Fünf Männer konnten nur noch Tod geborgen werden.

Das Minenfeld wurde von Briten und Franzosen zwischen dem 11.09.1939 und dem 17.09.1939, zwischen Dover und Cap Gris Nez gelegt. Es bestand aus zirka 3.000 Minen.

BEIM DER VERSENKUNG DES BOOTES KAMEN UMS LEBEN (45)

Alex, Helmut Barten, Wolfgang Briesenick, Willi
Conrad, Heinz Czapski, Albert Decker, Gustav
Ferl, Rudolf Geldner, Robert Hawelsky, Helmut
Jäger, Walter Kasparek, Wilhelm Kemper, Wilhelm
Köppeler, Bernhard Krauss, Berthold Kruse, Adolf
Kulitzscher, Kurt-Heinz Ledebur, Günter Lork, Robert
Luchs, Otto Mai, Willi Maus, Wilhelm
Meier, Heinrich Mendritzki, Walter Meschenmoser, Friedhelm
Meyer, Karl Miltenberger, Helmut Moll, Karl-August
Pfeifer, Helmut Piehl, Gerhard Preussner, Paul
Rehnisch, Erwin Schlecker, Max Schmidt, Adolf
Schreiber, Rudolf Schuster, Horst Thomas, Friedrich
Threike, Heinrich Trinoga, Siegfried Wack, Siegfried
Wegener, Kurt Wende, Kurt Wendte, Adalbert
Wolfrum, Hans Wollersheim, Hubert Dr. Zaun, Franz

ÜBERLEBENDE DER VERSENKUNG (3)

Vogt, Philipp Weber, Karl-Heinz Winkler, Otto

ZWISCHEN INDIENSTSTELLUNG UND LETZTEN AUSLAUFEN ZWISCHENZEITLICH AN BORD (5 - unvollständig)

Geist, Hans Kotterer, Ernst Loeser, Paul-Karl
Schmidt, Werner von Vollmer, Friedrich-Hermann

LITERATURVERWEISE

Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458 - Seite 147, 159.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902 - Seite 22, 210.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121 - Seite 21, 25, 211.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145 - Seite 13.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50
Eigenverlag ohne ISBN - Seite 259.

ANMERKUNGEN

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