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| Verband
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4. Torpedobootsflottille
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| Die 4. Torpedobootsflottille war ein offensiver Sicherungsverband der Kriegsmarine, der in zwei Aufstellungsphasen sowohl in der Nordsee als auch im brennpunktartigen Westraum (Biskaya/Ärmelkanal) operierte. Sie leistete einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der besetzten Küsten und zum Schutz der strategisch wichtigen Transitwege der deutschen Seestreitkräfte.
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| Historischer Kontext & Organisation
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| Erste Phase: |
Aufstellung am 01.10.1935 in Wilhelmshaven durch Umbenennung der 4. Torpedobootshalbflottille; am 04.04.1939 in der 6. Torpedobootsflottille aufgegangen.
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| Neuaufstellung: |
Erneute Bildung des Verbandes am 01.02.1943 in Swinemünde zur Verstärkung der offensiven Sicherungskapazitäten.
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| Einsatz Westraum: |
Ab Spätsommer 1943 Verlegung in die Biskaya und den Ärmelkanal; Durchführung von Geleitdiensten und defensiven Minenunternehmungen zum Schutz der Atlantikküste.
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| Ende 1944: |
Offizielle Auflösung der Flottille zum 30.04.1944 nach intensiven Gefechtseinsätzen im französischen Küstenvorfeld.
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| Spezifische Merkmale & Taktik
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| Angriffsverfahren: |
Spezialisierung auf Torpedoangriffe und Nachtgefechte im schnellen Verband zur Bekämpfung gegnerischer Zerstörer und Schnellboote.
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| Minenkrieg: |
Durchführung von defensiven Sperroperationen zur Erschwerung allierter Invasionsvorbereitungen und zum Schutz der eigenen Stützpunkte.
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| Gefechtserfahrung: |
Der Dienst in der Flottille während der verlustreichen Kämpfe in der Biskaya 1943 galt als Dokumentation höchster operativer Härte und technischer Expertise.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Transit-Schutz: |
Sicherung der An- und Ablauffahrten der Atlantik-U-Boote gegen britische Überwasserstreitkräfte in den gefährdeten Gewässern der Biskaya (1943–1944).
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| Taktische Nähe: |
Aufgrund der Ähnlichkeit der Anforderungen (Torpedoeinsatz, Nachtangriff) wechselten viele Offiziere der Torpedoboote nach ihrer Bewährung zur U-Boot-Ausbildung.
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| Geleitsicherung: |
Koordination der Nahsicherung für auslaufende Frontboote bis zum Erreichen der tiefen Gewässer jenseits der Schelfkante.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 61 |
Kriegstagebuch (KTB) der 4. Torpedobootsflottille (Dokumentation der Minenunternehmungen im Westraum 1943/44).
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| BArch RM 54 / 112 |
Akten des Befehlshabers der Sicherung West zur operativen Verwendung der Torpedoboote.
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| BArch RM 7 / 2331 |
Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) zur strategischen Sicherung der Biskaya.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
"Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Kapitel zur Organisation der Torpedobootsflottillen).
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| Gröner, Erich |
"Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, Technische Daten der Flotten-Torpedoboote).
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| Harnack, Wolfgang |
"Die Verteidigung der Küsten" (Details zur taktischen Gliederung der Sicherungsverbände im Westraum).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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