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Oberstabsmatrose

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Stabsmatrose → Oberstabsmatrose → WachtmeisterDienstgrade

Datenblatt Oberstabsmatrose
Der Oberstabsmatrose war der höchste Dienstgrad innerhalb der Mannschaftslaufbahn der Kriegsmarine für Soldaten, die keine Unteroffizierslaufbahn einschlugen. Er verkörperte den langjährigen, hocherfahrenen Mannschaftssoldaten.
Status und Rangabzeichen
Einordnung: Er stand an der Spitze der Mannschaftsdienstgrade, über dem Stabsmatrosen und unter dem Maat (dem ersten Unteroffiziersrang).
Abzeichen: Auf dem linken Oberärmel trug er zwei goldfarbene Winkel, über denen ein goldfarbener Stern (als Zeichen für die Dienststellung als Stabsmatrose) angebracht war.
Beförderung: Die Ernennung zum Oberstabsmatrosen erfolgte nach einer Gesamtdienstzeit von acht Jahren. Aufgrund dieser langen Stehzeit handelte es sich oft um Berufssoldaten oder langjährig Verpflichtete, die das Rückgrat der inneren Ordnung an Bord bildeten.
Aufgaben und Einsatzbereiche
Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung nahm der Oberstabsmatrose oft eine Sonderstellung ein:
Aufsichtsfunktion: Er fungierte häufig als Backsältester oder leitete kleinere Arbeitsgruppen der Mannschaften. Sein Wort hatte oft ähnliches Gewicht wie das eines jungen Unteroffiziers.
Spezialist: In den technischen Laufbahnen auf Booten vom Typ VII C oder Typ XXI waren sie oft unersetzliche Spezialisten, die ihre Stationen (beispielsweise die Ruderanlage oder die Torpedolagerung) in- und auswendig kannten.
Ausbilder: Er war der natürliche Mentor für die jungen Obermatrosen und Matrosen. Er vermittelte die praktischen Kniffe des Bordalltags, die in den Unterseeboots-Lehr-Divisionen nur theoretisch behandelt wurden.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Auf U-Booten war der Oberstabsmatrose ein seltener, aber hochgeschätzter Dienstgrad:
Erfahrungsschatz: Auf einem Boot vom Typ VII C sorgte seine Routine für Ruhe in kritischen Situationen, etwa bei Wasserbombenverfolgungen.
Soziale Brücke: Er bildete das Bindeglied zwischen der Mannschaft und dem Unteroffizierskorps.
Quellenangabe
Marine-Dienstvorschrift Nummer 293 Die Bestimmungen über die achtjährige Dienstzeit sind in der Marine-Dienstvorschrift Nummer 293 hinterlegt.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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