Aktionen

I. Marine-Artillerieabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
 
|-
 
|-
| style="width:2%" |
+
| || colspan="3" |  
 +
 
 +
{| class="wikitable"
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Die '''I. Marine-Artillerieabteilung''' lag in Kiel und wurde bei der Mobilmachung aufgelöst. Sie bildete die 1. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung, die Marine-Artillerieabteilung 121, 211, 221, 231, 241, 251, 261 und 271.
+
| style="width:25%" |
 +
| style="width:75%" |
 +
|-
 +
! Datenblatt
 +
! '''I. Marine-Artillerieabteilung'''
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Die I. M.A.A. war ein traditionsreicher Friedenstruppenteil der Reichsmarine, der in Kiel (Marinestation der Ostsee) stationiert war. Mit der Mobilmachung diente sie als „Muttereinheit“ für die massive Expansion der Artillerieverbände im Ostseeraum.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Historischer Kontext & Organisation
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Standort: Kiel-Friedrichsort / Kiel-Wik.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Ende: Mit der Mobilmachung im August 1939 wurde die aktive I. M.A.A. aufgelöst.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Nachfolgeeinheiten: Aus ihrem Stamm wurden unmittelbar folgende Verbände gebildet:
 +
|-
 +
| colspan="3" | 1. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung: Zuständig für die Grundausbildung und den Personalnachschub.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Marine-Artillerieabteilung 121: Schwere Küstenartillerie zum Schutz der Kieler Förde.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Marine-Flakabteilungen 211, 221, 231, 241, 251, 261 und 271: Diese Einheiten bildeten den massiven Flak-Gürtel um den Flottenstützpunkt und die Werftanlagen Kiels.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Schutz der Werftindustrie: Die aus der I. M.A.A. hervorgegangenen Flakabteilungen (insbes. 211 bis 231) sicherten die Germaniawerft und die Deutschen Werke Kiel, in denen ein Großteil der U-Boot-Neubauten entstand.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Sicherung der Ausbildungsgewässer: Die Küstenbatterien der M.A.A. 121 schützten die Auslaufwege der U-Boote in die Ostsee und sicherten die Übungsgebiete der U-Boot-Lehrdivisionen gegen See- und Luftangriffe.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Biografischer Marker: In den Stammrollen vieler U-Boot-Männer der Crew 37 oder 38 (wie auch bei Hans Buscher, falls er in Kiel stationiert war) findet sich die I. M.A.A. häufig als erste Dienststelle vor der Spezialisierung auf das Unterseebootwesen.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
 
|-
 
|-
 
| ||  
 
| ||  
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Aus Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/MarineArtAbt/MarineArtAbt1.htm | I. Marine-Artillerieabteilung]
+
| BArch RM 121 / 162 || colspan="3" | Unterlagen zur Mobilmachungsplanung und der personellen Aufteilung der I. M.A.A. auf die Flak- und Küstenverbände.
 +
|-
 +
| BArch RM 121 / 642 || colspan="3" | Akten zur personellen Ergänzung und den Aufstellungsbefehlen für das 1. Marine-Flakregiment (Kiel).
 +
|-
 +
| BArch RM 45-I / 62 || colspan="3" | Berichte des Küstenbefehlshabers westliche Ostsee zur operativen Zuweisung der Batterien im Raum Kiel.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Literaturverweise
 
|-
 
|-
| ||  
+
| ||
 +
|-
 +
| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zur Küstenverteidigung im Bereich der Marinestation der Ostsee).
 +
|-
 +
| Tessin, Georg || colspan="3" | Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht. (Band 14, zur systematischen Übersicht der Marine-Artillerie-Abteilungen).
 +
|-
 +
| Harnack, Wolfgang || colspan="3" | Die Verteidigung der Küsten. (Beschreibt die taktische Rolle der aus der I. M.A.A. hervorgegangenen Batterien in der Kieler Bucht).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | >>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
 +
|-
 +
| || colspan="3" | '''<small>ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132</small>'''
 
|-
 
|-
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 15:11 Uhr

Datenblatt I. Marine-Artillerieabteilung
Die I. M.A.A. war ein traditionsreicher Friedenstruppenteil der Reichsmarine, der in Kiel (Marinestation der Ostsee) stationiert war. Mit der Mobilmachung diente sie als „Muttereinheit“ für die massive Expansion der Artillerieverbände im Ostseeraum.
Historischer Kontext & Organisation
Standort: Kiel-Friedrichsort / Kiel-Wik.
Ende: Mit der Mobilmachung im August 1939 wurde die aktive I. M.A.A. aufgelöst.
Nachfolgeeinheiten: Aus ihrem Stamm wurden unmittelbar folgende Verbände gebildet:
1. Ersatz-Marine-Artillerieabteilung: Zuständig für die Grundausbildung und den Personalnachschub.
Marine-Artillerieabteilung 121: Schwere Küstenartillerie zum Schutz der Kieler Förde.
Marine-Flakabteilungen 211, 221, 231, 241, 251, 261 und 271: Diese Einheiten bildeten den massiven Flak-Gürtel um den Flottenstützpunkt und die Werftanlagen Kiels.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Schutz der Werftindustrie: Die aus der I. M.A.A. hervorgegangenen Flakabteilungen (insbes. 211 bis 231) sicherten die Germaniawerft und die Deutschen Werke Kiel, in denen ein Großteil der U-Boot-Neubauten entstand.
Sicherung der Ausbildungsgewässer: Die Küstenbatterien der M.A.A. 121 schützten die Auslaufwege der U-Boote in die Ostsee und sicherten die Übungsgebiete der U-Boot-Lehrdivisionen gegen See- und Luftangriffe.
Biografischer Marker: In den Stammrollen vieler U-Boot-Männer der Crew 37 oder 38 (wie auch bei Hans Buscher, falls er in Kiel stationiert war) findet sich die I. M.A.A. häufig als erste Dienststelle vor der Spezialisierung auf das Unterseebootwesen.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 162 Unterlagen zur Mobilmachungsplanung und der personellen Aufteilung der I. M.A.A. auf die Flak- und Küstenverbände.
BArch RM 121 / 642 Akten zur personellen Ergänzung und den Aufstellungsbefehlen für das 1. Marine-Flakregiment (Kiel).
BArch RM 45-I / 62 Berichte des Küstenbefehlshabers westliche Ostsee zur operativen Zuweisung der Batterien im Raum Kiel.
Literaturverweise
Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band II, Kapitel zur Küstenverteidigung im Bereich der Marinestation der Ostsee).
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht. (Band 14, zur systematischen Übersicht der Marine-Artillerie-Abteilungen).
Harnack, Wolfgang Die Verteidigung der Küsten. (Beschreibt die taktische Rolle der aus der I. M.A.A. hervorgegangenen Batterien in der Kieler Bucht).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
>>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132