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III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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Die III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung wurde im April 1938 in Plön aufgestellt und unterstand der Inspektion des Bildungswesens der Marine. Die Abteilung wurde im Februar 1940 aufgelöst.
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Am 01.01.1940 wurde die 3. Marinelehrabteilung durch die Umbenennung der 9. Schiffsstammabteilung in Stralsund neu aufgestellt und dem 1. Marinelehrregiment unterstellt. Im Juli 1944 verlegte die Abteilung nach Aarhus in Dänemark, wo sie bis Kriegsende verblieb.  
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| colspan="3" | Die III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung / 3. Marine-Lehrabteilung (3. M.U.L.A.) war eine zentrale Ausbildungseinheit der Kriegsmarine, die primär für die Formung des Unteroffiziersnachwuchses an Land zuständig war. Sie war als „Spezialistenschmiede“ relevant, in der das militärische Führungsverhalten für angehende Maate trainiert wurde.
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| colspan="3" | Erste Aufstellung (Plön): Formiert im April 1938 in Plön unter der Inspektion des Bildungswesens der Marine. Diese Phase endete mit der Auflösung im Februar 1940.
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| colspan="3" | Neuaufstellung (Stralsund): Am 01.01.1940 entstand die 3. Marine-Lehrabteilung durch Umbenennung der 9. Schiffsstammabteilung in Stralsund. Sie unterstand dem 1. Marine-Lehrregiment.
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| colspan="3" | Verlegung Dänemark: Im Juli 1944 verlegte die Abteilung nach Aarhus (Dänemark).
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| colspan="3" | Ende: Die Einheit blieb in Aarhus bis zur Kapitulation im Mai 1945 aktiv.
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| colspan="3" | Personalpool Dänemark: Die Verlegung nach Aarhus 1944 macht die Abteilung zu einer wichtigen Quelle für Personal, das in der Endphase auf die neuen Typ XXI und XXIII Boote geschult wurde oder in den dänischen Stützpunkten zur Sicherung eingesetzt war.
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| Bundesarchiv Signatur PERS 6 || colspan="3" | Personalakten von Offizieren. Belegt Kommandierungen von U-Boot-Offizieren als Ausbildungsleiter nach Stralsund oder Aarhus.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://lexikon-wehrmacht.de/Gliederungen/Marinelehrabteilungen/MLA3.htm| → III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung]
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| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Lehrabteilungen).
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Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 16:52 Uhr

Datenblatt III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung / 3. Marine-Lehrabteilung
Die III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung / 3. Marine-Lehrabteilung (3. M.U.L.A.) war eine zentrale Ausbildungseinheit der Kriegsmarine, die primär für die Formung des Unteroffiziersnachwuchses an Land zuständig war. Sie war als „Spezialistenschmiede“ relevant, in der das militärische Führungsverhalten für angehende Maate trainiert wurde.
Entstehung, Funktion und Ende
Erste Aufstellung (Plön): Formiert im April 1938 in Plön unter der Inspektion des Bildungswesens der Marine. Diese Phase endete mit der Auflösung im Februar 1940.
Neuaufstellung (Stralsund): Am 01.01.1940 entstand die 3. Marine-Lehrabteilung durch Umbenennung der 9. Schiffsstammabteilung in Stralsund. Sie unterstand dem 1. Marine-Lehrregiment.
Verlegung Dänemark: Im Juli 1944 verlegte die Abteilung nach Aarhus (Dänemark).
Ende: Die Einheit blieb in Aarhus bis zur Kapitulation im Mai 1945 aktiv.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Unteroffiziersschmiede der Ostsee: In Stralsund erhielten angehende U-Boot-Maate ihre militärische Vorgesetztenausbildung. Da Stralsund ein Zentrum der Ostsee-Ausbildung war, ist die Verzahnung mit den dortigen U-Boot-Einheiten (z. B. zur personellen Auffüllung) sehr eng.
Personalpool Dänemark: Die Verlegung nach Aarhus 1944 macht die Abteilung zu einer wichtigen Quelle für Personal, das in der Endphase auf die neuen Typ XXI und XXIII Boote geschult wurde oder in den dänischen Stützpunkten zur Sicherung eingesetzt war.
Karriereweg: In den Biografien eurer Kommandanten und Unteroffiziere markiert der Aufenthalt in Stralsund (1940–1944) oft den Übergang vom Mannschafts- zum Unteroffiziersrang.
Quellenangabe
Bundesarchiv Signatur RM 121 Marine-Ersatz- und Ausbildungsabteilungen. Invenio Online-Recherchee. Enthält die Akten zur Umbenennung der 9. S.S.A. und die Stammrollen aus der Zeit in Stralsund.
Bundesarchiv Signatur PERS 6 Personalakten von Offizieren. Belegt Kommandierungen von U-Boot-Offizieren als Ausbildungsleiter nach Stralsund oder Aarhus.
Lexikon der Wehrmacht → III. Marine-Unteroffizierslehrabteilung
Literaturverweise
Marinedienstvorschrift Nr. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 14, Standorte Stralsund/Aarhus).
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Lehrabteilungen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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