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Kriegsmarine: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die Kriegsmarine entstand am 01.06.1935 durch die Umbenennung der [[Reichsmarine]]. Trotz ehrgeiziger Ausbaupläne (Z-Plan) blieb sie gegenüber der britischen Royal Navy zahlenmäßig unterlegen und konzentrierte sich im Verlauf des Zweiten Weltkriegs primär auf den U-Boot-Krieg und die Küstensicherung.
 
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Aktuelle Version vom 3. März 2026, 12:43 Uhr

Organisation Kriegsmarine (1935–1945)
Die Kriegsmarine entstand am 01.06.1935 durch die Umbenennung der Reichsmarine. Trotz ehrgeiziger Ausbaupläne (Z-Plan) blieb sie gegenüber der britischen Royal Navy zahlenmäßig unterlegen und konzentrierte sich im Verlauf des Zweiten Weltkriegs primär auf den U-Boot-Krieg und die Küstensicherung.
Struktur und Führung
Oberbefehlshaber: Großadmiral Erich Raeder (bis Januar 1943), gefolgt von Großadmiral Karl Dönitz (bis Mai 1945).
Führungsorgan: Oberkommando der Marine (OKM) mit Sitz in Berlin, später in die Bunkeranlage „Koralle“ bei Bernau verlegt.
Strategische Ausrichtung: Handelskrieg zur Unterbrechung der feindlichen Versorgungslinien, Küstenverteidigung und Unterstützung von Landoperationen (z. B. Unternehmen Weserübung).
Die wichtigsten Waffengattungen
U-Boot-Waffe: Das strategische Hauptinstrument ab 1940. Einsatz von „Wolfsrudeln“ gegen alliierte Geleitzüge im Atlantik unter der Führung des BdU.
Überwasserstreitkräfte: Einsatz schwerer Einheiten (Schlachtschiffe wie Bismarck, Tirpitz, Scharnhorst) als Einzelfahrer oder Kleingruppen.
Sicherungsverbände: Umfangreiche Flottillen von Minensuchern, Vorpostenbooten und Räumbooten zum Schutz der eigenen Küstengewässer.
Relevanz für die Ausbildung
Akademische Schmiede: Zentrale Ausbildung an der Marineschule Mürwik (M.S.M.) für den Seeoffiziersnachwuchs und an der Marineschule Kiel für technische Laufbahnen.
Spezialisierung: Streng hierarchisch gegliederte Fachlehrgänge (Torpedo, Artillerie, Nachrichtentechnik), die eine hohe Professionalisierung der Besatzungen sicherstellten.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 7 (Akten der Seekriegsleitung (Skl) zur operativen Gesamtführung der Kriegsmarine).
BArch RM 123 (Unterlagen der Ausbildungseinrichtungen und Lehrdivisionen zur Personalvorbereitung).
BArch PERS 6 (Personalakten zur Dokumentation der individuellen Werdegänge innerhalb der Kriegsmarine).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Das Standardwerk zur Gliederung, Personalbesetzung und Organisation).
Potter, E. B. / Nimitz, C. W. "Seemacht: Eine Seekriegsgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart" (Einordnung der Kriegsmarine in den globalen Kontext).
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