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Ralph Münnich

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Ralph Münnich
Geburtsdatum: 11.02.1916
Geburtsort: Chemnitz
Geburtsort Lage-Damals: Exemte Stadt - Kreishauptmannschaft Chemnitz - Königreich Sachsen
Geburtsort Lage-Heute: Kreisfreie Stadt - Bundesland Sachsen
Todesdatum: 04.02.1943
Todesort: Nordatlantik südlich von Grönland
Position: 50° 12' Nord - 36° 35' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 187
Dienstgrade
25.09.1935 Seekadett (Ernennung)
01.07.1936 Fähnrich zur See
01.01.1938 Oberfähnrich zur See
01.04.1938 Leutnant zur See
01.10.1939 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.10.1939 (-237-)
01.01.1943 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
30.11.1938 Abzeichen für Flugzeugbeobachter
00.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
15.12.1939 Eiserne Kreuz 2. Klasse
08.03.1940 Frontflug-Spange für Aufklärer in Bronze
23.11.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
23.02.1942 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
05.04.1935 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 35.
05.04.1935 - 17.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.06.1935 - 25.09.1935 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
26.09.1935 - 19.06.1936 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
20.06.1936 - 31.03.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
21.09.1936 - 26.09.1936 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Dampfer Hecht.
11.01.1937 - 16.01.1937 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Dampfer Hecht.
01.04.1937 - 01.06.1937 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
02.06.1937 - 21.07.1937 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
22.07.1937 - 11.08.1937 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
12.08.1937 - 01.09.1937 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
02.09.1937 - 02.10.1937 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
03.10.1937 - 31.12.1940 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
03.10.1937 - 08.08.1938 - Vorbereitungslehrgang für Seebeobachter beim Kommando der Fliegerschulen (See) und der Luft-Nachrichtenschule Dievenow
Beobachterausbildung an der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen und der Fliegerschule (See) Parow.
00.00.0000 - 31.12.1940 - Beobachter in der 2./Küstenfliegergruppe 506.
06.01.1941 - 28.02.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau und der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
01.03.1941 - 29.03.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
30.03.1941 - 27.04.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
28.04.1941 - 25.05.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
26.05.1941 - 03.06.1941 Sperrlehrgang für U-Wachoffiziere an der Sperrschule, Kiel-Wik.
00.06.1941 - 00.04.1942 I. Wachoffizier auf U 106 (IX B) unter Jürgen Oesten und Hermann Rasch. 3 Unternehmungen:
11.08.1941 - 11.09.1941 - Nordatlantik, westlich des Nordkanals, westlich Spanien.
21.10.1941 - 22.11.1941 - Nordatlantik, Neufundland, südöstlich Grönland. 1 Schiff ↓ 5.120 BRT. 1 Schiff ≈ 8.246 BRT.
03.01.1942 - 22.02.1942 - Nordatlantik, Ostküste der USA. 5 Schiffe ↓ 42.139 BRT.
00.04.1942 - 05.05.1942 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
06.05.1942 - 25.06.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
26.06.1942 - 22.07.1942 Baubelehrung für U 187 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
23.07.1942 - 04.02.1943 Kommandant von U 187 (IX C/40). 1 Unternehmung:
12.01.1943 - 04.02.1943 - Nordatlantik, westlich Irland, östlich Neufundland.
04.02.1943 Beim Verlust seines Bootes U 187, im Nordatlantik südlich von Grönland, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde, durch Wasserbomben und Hedgehog der britischen Zerstörer HMS Vimy (D.33) (Lt.Comdr. Richard-Been Stannard) und HMS Beverley (H.64) (Lt.Comdr. Rodney-Athelstan Price), zum Auftauchen gezwungen und anschließend selbst versenkt. (9 Tote und 45 Überlebende).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"-Mittler Verlag 1996-S. 166. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945"-Podzun Verlag 1956-Band 3-Abschnitt 291-S. 161. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches"- Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912-1935. | → ZVAB-Antiquariat
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