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Wolfgang Seiler

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Wolfgang Seiler
Geburtsdatum: 04.08.1918
Geburtsort: Crimmitschau
Geburtsort Lage - Damals: Amtshauptmannschaft Zwickau - Kreishauptmannschaft Zwickau - Königreich Sachsen
Geburtsort Lage - Heute: Landkreis Zwickau - Bundesland Sachsen
Todesdatum: 11.01.1987 (68 Jahre)
Todesort: Garmisch-Partenkirchen
Todesort - Lage: Landkreis Garmisch-Partenkirchen - Regierungsbezirk Oberbayern - Bundesland Bayern
Dienstgrade
01.02.1940 Seekadett (Ernennung)
01.07.1940 Fähnrich zur See
01.07.1941 Oberfähnrich zur See
01.03.1942 Leutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.03.1942 (-237-)
01.10.1943 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.10.1943 und Rangdienstalter vom 01.10.1943 (-209-)
Orden und Auszeichnungen
01.01.1941 Eiserne Kreuz 2. Klasse
18.05.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
00.09.1943 Dienstauszeichnung IV. Klasse
17.10.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
16.09.1939 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew X/39.
16.09.1939 - 29.11.1939 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
30.11.1939 - 30.04.1940 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein.
01.05.1940 - 23.08.1940 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
24.08.1940 - 13.09.1940 Kommandiert zur Vorbereitung des Unternehmen Seelöwe bei der Marinehafenabteilung Le Havre.
14.09.1940 - 24.11.1940 Zur Verfügung des Marinenachrichtenoffizier Le Havre.
25.11.1940 - 31.01.1941 Lehrgang an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.02.1941 - 00.03.1942 Zur Verfügung des Befehlshabers der U-Boote. U-Bootsausbildung.
00.03.1942 - 01.04.1942 Baubelehrung für U 616 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
02.04.1942 - 07.11.1943 I. Wachoffizier auf U 616 (VII C) unter Johann Spindlegger und Siegfried Koitschka. 5 Unternehmungen:
06.02.1943 - 26.03.1942 - Nordatlantik, nordöstlich Neufundland.
18.04.1943 - 17.05.1943 - Nordatlantik, Straße von Gibraltar, westliches Mittelmeer.
28.07.1943 - 18.08.1943 - Westliches Mittelmeer, vor Algerien.
08.09.1943 - 18.09.1943 - Mittelmeer, vor La Spezia.
03.10.1943 - 15.10.1943 - Mittelmeer, vor Salerno. 1 Zerstörer ↓ 1.570 ts, 1 Landungsschiff ↓ 611 ts.
08.11.1943 - 15.11.1943 Fahrgerät-Lehrgang bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt.
16.11.1943 - 23.12.1943 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
09.01.1944 - 21.12.1944 Kommandant von U 37 (IX A) - (Schul- und Erprobungsboot).
22.12.1944 - 04.01.1945 Zur Verfügung der 4. U-Flottille, Stettin.
05.01.1945 - 05.05.1945 Baubelehrung für U 3047 (XXI) bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen. (nicht mehr in Dienst)
05.05.1945 Verlust des unfertigen U 3047 durch Selbstversenkung westlich Wesermünde (Aktion Regenbogen).
05.05.1945 - 08.05.1945 Zur Verfügung der 6. Kompanie/6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
08.05.1945 - 17.08.1945 Britische Kriegsgefangenschaft.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 226. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 293 - S. 63. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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