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Günter Wieboldt

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Günter Wieboldt
Geburtsdatum: 09.02.1919
Geburtsort: Bremerhaven
Geburtsort Lage - Damals: Stadtgemeinde Bremerhaven - Exklave der Freien Hansestadt Bremen - Stadtstaat - Eigenständiger Gliederstaat des Deutschen Reiches
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Bundesland Bremen
Todesdatum: 14.03.2000 (81 Jahre)
Todesort: Heiligenhafen
Todesort - Lage: Kreis Ostholstein - Bundesland Schleswig-Holstein
Dienstgrade
28.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-81-)
01.01.1945 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
00.00.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1940 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
00.00.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
19.12.1944 U-Bootskriegsabzeichen 1939
00.00.1945 U-Boots-Frontspange in Bronze
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1938 - 12.03.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
13.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 31.10.1939 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.11.1939 - 30.11.1939 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
01.12.1939 - 00.04.1940 Bordausbildung in der 2. Räumbootsflottille.
00.04.1940 - 30.01.1943 Wachoffizier und Bootskommandant in der 2. Vorpostenflottille.
31.01.1943 - 28.03.1943 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
29.03.1943 - 05.06.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
06.06.1943 - 10.07.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
11.07.1943 - 18.07.1943 Ortungslehrgang (Funkmeß) bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
19.07.1943 - 15.08.1943 U-Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille, Gotenhafen.
16.08.1943 - 15.09.1943 Kommandanten-Lehrgang. 54. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
18.09.1943 - 19.10.1943 Baubelehrung für U 295 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Bremen.
20.10.1943 - 25.05.1945 Kommandant von U 295 (VII C/41). 5 Unternehmungen:
13.07.1944 - 17.07.1944 - Überwachung der norwegischen Küste.
17.10.1944 - 09.11.1944 - Nordmeer, Kola-Mündung. 1 Fregatte ↓ 1.150 ts.
18.11.1944 - 18.12.1944 - Nordmeer, Kola-Küste.
07.01.1945 - 28.01.1945 - Nordmeer, Kola-Küste.
15.04.1945 - 07.05.1945 - Nordmeer, westlich der Bäreninsel.
08.05.1945 - 21.02.1947 Britische Kriegsgefangenschaft u.a. in Camp 17 Lodge Moor.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 254. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 291 - S. 431. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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