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Walter Zeplin

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Walter Zeplin
Geburtsdatum: 17.09.1918
Geburtsort: Greifswald
Geburtsort Lage - Damals: Kreis Greifswald - Regierungsbezirk Stralsund - Preußische Provinz Pommern
Geburtsort Lage - Heute: Landkreises Vorpommern-Greifswald - Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Todesdatum: 30.09.2001 (83 Jahre)
Todesort: Graytown
Todesort - Lage: County Ottawa - Bundesland Ohio - Vereinigte Staaten von Amerika
Dienstgrade
28.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-105-)
Orden und Auszeichnungen
00.00.1941 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1941 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
00.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
19.12.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1938 - 12.03.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
13.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 31.10.1939 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.11.1939 - 30.11.1939 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
01.12.1939 - 00.01.1941 Nicht ermittelt.
00.01.1941 - 05.07.1942 Wachoffizier und Bootskommandant in der 7. Räumbootsflottille.
06.07.1942 - 31.08.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
01.09.1942 - 25.10.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
26.10.1942 - 21.11.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
00.11.1942 - 00.02.1943 I. Wachoffizier auf U 575 (VII C) unter Günther Heydemann. 1 Unternehmung:
13.12.1942 - 18.02.1943 - Mittelatlantik, südlich der Azoren. 1 Schiff ↓ 4.963 BRT.
21.02.1943 - 15.03.1943 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
16.03.1943 - 31.03.1943 Baubelehrung für U 971 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
01.04.1943 - 24.06.1944 Kommandant von U 971 (VII C). 1 Unternehmung:
08.06.1944 - 24.06.1944 - Golf von Biskaya, Ärmelkanal (Invasionsfront).
24.06.1944 Verlust seines Bootes U 971 im Ärmelkanal südlich von Landsend.
Das Boot wurde, durch Wasserbomben der Consolidated B-24 Liberator O (Jan Vella) der exiltschechischen RAF Squadron 311, dem kanadischen Zerstörer HMCS Haida (G.63) (Comdr. Henry-George DeWolf) sowie dem britischen Zerstörer HMS Eskimo (F.75) (Lt.Comdr. Erroll-Norman Sinclair) zum Auftauchen gezwungen, selbst versenkt. (1 Toter, 52 Überlebende).
24.06.1944 - 00.00.0000 Britische Kriegsgefangenschaft.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 263. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 219. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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