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Ciltvaira

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 28. März 2021, 14:48 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: Lettland
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1905
Bauwerft: J.L. Thompson &. Sons Limited, Sunderland
Reederei: Latviijas Kugniecibas Sabidriba (Latvian Shipping Company), Riga
Heimathafen: Riga
Kapitän: Karl Skerbergs

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 3.779 BRT
Tragfähigkeit: 6.249 t
Länge: 105.67 m
Breite: 15.49 m
Tiefgang: 6.52 m
Geschwindigkeit: 8.5 kn
Bewaffnung: Nein

ROUTE UND FRACHT

Route: Corner Brook (Kanada) - Norfolk (USA) - Savannah (USA)
Fracht: 6.200 t Zeitungspapier
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 123
Kommandant: Reinhard Hardegen
Datum: 19.01.1942
Ort: Nordatlantik, nordöstlich Kap Hatteras (USA)
Position: 35°25' Nord - 75°23' West
Planquadrat: CA 7938
Waffe: Torpedo
Tote Schiff: 2
Überlebende: 29

U 123 sichtete am 19.01.1942 um 09:20 Uhr fünf Fahrzeuge in Kiellinie und lief zum Angriff an. Nachdem Hardegen, um 10:34 Uhr, die MALAY beschädigt hatte, startete er um 11:00 Uhr den Angriff auf ein weiteres Schiff. Um 12:00 Uhr schoß U 123 einen Torpedo auf dieses Schiff. Der Torpedo traf die CILTVAIRA achtern. Das Schiff brach ein, sank aber nicht sofort. U 123 lief ab um die zuvor beschädigte MALAY zu versenken. 2 Besatzungsmitglieder der CILTVAIRA kamen ums Leben. Der Kapitän und 8 Besatzungsmitglieder gingen zurück an Bord des Schiffes. 20 Besatzungsmitglieder wurden vom amerikanischen Tanker SOCONY VACUUM gerettet und in Charleston (USA) an Land gesetzt. Das Schiff wurde nun vom brasilianischen Dampfer BURY gesichtet. 4 Mann der BURY gingen an Bord der CILTVAIRA und versuchten das Schiff abzuschleppen, was auch gelang. Jedoch wurde der Bergungsversuch am Abend abgebrochen, der Kapitän und die 8 Besatzungsmitglieder gingen an Bord der BURY und landeten später in New York (USA). Das verlassene Wrack der CILTVAIRA wurde dann von einem amerikanischen Schlepper abgeschleppt, sank aber am 21.01.1942.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 102.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag - ISBN - 978-3469005526 - Seite 55.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 270, 548.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 100 – U 124
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 260.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 74.

ANMERKUNGEN

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