Aktionen

U 374

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 13. August 2023, 16:43 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

!!! Zur richtigen Darstellung der Seiten auf ihrem Computer Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten Klick hier → Anmerkungen !!!

U 373 ← U 374 → U 375

U-Boot U 374
Typ: VII C
Bauauftrag: 23.09.1939
Bauwerft: Howaldtswerke AG, Kiel
Serie: U 371 - U 400
Baunummer: 005
Kiellegung: 18.12.1939
Stapellauf: 10.05.1941
Indienststellung: 21.06.1941
Kommandant: Unno von Fischel
Feldpostnummer: M - 45 441

Kommandanten

26.09.1943 - 21.01.1942 Oberleutnant zur See Unno von Fischel

Flottillen

21.06.1941 - 31.08.1941 Ausbildungsboot 5. U-Flottille Kiel - Klick hier → Ausbildung
01.09.1941 - 13.12.1941 Frontboot 1. U-Flottille Brest
14.12.1941 - 12.01.1942 Frontboot 29. U-Flottille La Spezia

Unternehmungen

Verlegungsfahrt
11.08.1941 - Kiel → → → → → → 12.08.1941 - Horten
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 11.08.1941 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 130, U 573 und U 501, zur AGRU-Front nach Horten. Am 12.08.1941 lief U 374 in Horten ein.
Verlegungsfahrt
23.08.1941 - Horten → → → → → → 24.08.1941 - Kiel
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 23.08.1941 von Horten aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 130, U 573 und U 502, nach Kiel. Am 24.08.1941 lief U 374 in Kiel ein.
Verlegungsfahrt
27.08.1941 - Kiel → → → → → → 28.08.1941 - Danzig
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 27.08.1941 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zur weiteren Ausbildung, nach Danzig. Am 28.08.1941 lief U 374 in Danzig ein
Verlegungsfahrt
23.09.1941 - Danzig → → → → → → 24.09.1941 - Kiel
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 23.09.1941 von Danzig aus. Das Boot verlegte, zur Restausrüstung, nach Kiel. Am 24.09.1941 lief am 24.09.1941 in Kiel ein.
1. Unternehmung
29.09.1941 - Kiel → → → → → → 30.09.1941 - Kristiansand
30.09.1941 - Kristiansand → → → → → → 11.11.1941 - Brest
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 29.09.1941 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, nach dem warten auf das Auslaufgeleit in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik, südöstlich Kap Farewell und der Belle Isle Straße. U 374 gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe Mordbrenner. Nach 43 Tagen und zurückgelegten zirka 5.800 sm, lief U 374 am 11.11.1941 in Brest ein.
U 374 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 3.349 BRT versenken.
Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe
Klick hier → Original KTB für die 1. Unternehmung
2. Unternehmung
06.12.1941 - Brest → → → → → → 14.12.1941 - La Spezia
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 06.12.1941 von Brest aus. Nach dem Gibraltar-Durchbruch, am 10.12.1941, operierte das Boot im Mittelmeer. Nach 8 Tagen, lief U 373 am 14.12.1941 in La Spezia ein.
U 374 konnte auf dieser Unternehmung 1 U-Jäger und 1 Patrouillen Yacht mit zusammen 1.022 ts versenken.
Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe
Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung
3. Unternehmung
18.12.1941 - La Spezia → → → → → → 12.01.1942 - Verlust des Bootes
U 374, unter Oberleutnant zur See Unno von Fischel, lief am 18.12.1941 von La Spezia aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor der Küste der Cyrenaika. Nach 25 Tagen wurde U 374 von einem britischen U-Boot versenkt.
U 374 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung (B.d.U.)

Verlustursache

Boot: U 374
Datum: 12.01.1942
Letzter Kommandant: Unno von Fischel
Ort: Mittelmeer
Position: 37°50' Nord - 16°00' Ost
Planquadrat: CJ 9869
Verlust durch: Torpedo
Tote: 42
Überlebende: 1
Klick hier → Besatzungsliste U 374
U 374 wurde am 12.01.1942 im Mittelmeer nordöstlich von Catania (Sizilien) durch Torpedos des britischen Unterseebootes HMS UNBEATEN (N.93) (Lt.Comdr. Edward-Arthur Woodward) versenkt.
U 374 konnte auf 3 Unternehmungen 1 Schiff mit 3.349 BRT sowie 1 U-Jäger und 1 Patrouillen Yacht mit zusammen 1.022 ts versenken.
Busch/Röll schreiben dazu:
Ich zitiere: Auszug aus dem Kriegstagebuch der HMS UNBEATEN (Fahrtbericht Nr. 14 vom 04.01.1942 - 20.01.1942):
10.01.1942 - 08:00 h - Nähern uns der Landzunge von Spartivento.
11.01.1942 - Bleiben an diesem Tage 4 Meilen von der Küste entfernt. Wetter bessert sich gegen Abend.
12.01.1942 - 02:00 h - Roter Schein gesichtet. Getaucht zum Horchen. Keine Geräusche zu hören.
10:13 h - U-Boot gesichtet in 80 Grad. Entfernung 1800 Yards. Der Kurs von UNBEATEN West 340 Grad. Kurs sofort geändert, gehen mit voller Geschwindigkeit auf Angriffskurs.
10:23 h - Feuern eine Salve von 4 Mark VII Torpedos. Vorhaltewinkel-Messung 120 Grad. Entfernung = 1300 Yards. Torpedos erreichen Ziel unterschiedlich. Zwei Treffer werden gehört nach 1 Minute 5 Sekunden und 1 Minute 10 Sekunden, nach dem Schuß. Obgleich UNBEATEN nur 4 Meilen von der italienischen Küste entfernt war, wurde beschlossen, nach Überlebenden zu suchen.
10:36 h - Ein Überlebender und hölzerne Wrackteile wurden schwimmend in einer Öllache gesichtet.
10:37 h - Aufgetaucht.
10:41 h - Getaucht mit Gefangenen an Bord.
Die Aktion der UNBEATEN hatte vom Auftauchen bis zum Wiedertauchen 4 Minuten gedauert. Wir fanden einen ziemlich verstörten Seemann vor. Es war ein großer Verdienst von Leutnant C. Lambert der Royal Navy und der seemännischen Nr.1 G. Forbes, die ihn in einer Plane an Deck und dann in das Innere des Bootes brachten.
Der Gefangene war der deutsche Seemann Hans Ploch, der sich bald erholte und über seine Rettung froh war. Er wurde am Nachmittag verhört. Die HMS UNBEATEN setzt nach der Aktion vor der italienischen Küste seine Fahrt in südlicher Richtung fort. Zitat Ende.
Aus Busch/Röll - Die deutschen U-Bootverluste - S. 41.

Literaturverweise

Blair - "Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942" - Heyne Verlag 1998 - S. 571. → Amazon
Busch/Röll - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" -Mittler Verlag 1996 - S. 65. → Amazon
Busch/Röll - "U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 48, 233. → Amazon
Busch/Röll - "Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 41. → Amazon
Busch/Röll - "Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 181. → Amazon
Niestlé - "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 58, 281. → Amazon
Ritschel - "Kurzfassung KTB Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 301 - U 374" - Eigenverlag - S. 351 - 353. → Amazon

U 373 ← U 374 → U 375