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Beurlaubtenstand

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Datenblatt Beurlaubtenstand
Im militärischen Kontext der Kriegsmarine bezeichnete der Beurlaubtenstand jene Soldaten und Offiziere, die ihre aktive Dienstzeit oder Ausbildung beendet hatten, aber weiterhin der Wehrpflicht unterlagen und für den Mobilmachungsfall bereitstehen mussten.
Definition und Status
Zugehörigkeit: Zum Beurlaubtenstand gehörten Reservisten (wie der Leutnant zur See der Reserve) und Angehörige der Landwehr. Sie befanden sich im zivilen Leben, blieben aber formal Teil der Wehrmacht.
Abgrenzung: Im Gegensatz zum „aktiven Dienst“ (dem Präsenzdienst) waren diese Männer „beurlaubt“, konnten aber durch einen Mobilmachungsbefehl oder zu Reserveübungen jederzeit wieder einberufen werden.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Der Beurlaubtenstand war das personelle Reservoir für die massive Expansion der U-Boot-Flotte:
Einberufung: Bei der Indienststellung neuer Boote wurden Spezialisten aus dem Beurlaubtenstand direkt zu den Kriegsschiffbaulehrabteilungen nach Kiel oder Hamburg einberufen.
Auffrischung: Bevor diese Männer an Bord gingen, mussten sie oft einen kurzen Ortungslehrgang oder einen technischen Auffrischungskurs absolvieren, um ihr Wissen auf den neuesten Stand der Technik (zum Beispiel das Naxos-Gerät) zu bringen.
Verbindung zur Offizierslaufbahn
Viele der von uns besprochenen Ränge (zum Beispiel der Leutnant zur See der Reserve) verbrachten die Zeit zwischen den Friedensübungen im Beurlaubtenstand.
Berufsleben: Ein nautischer Offizier der Handelsmarine befand sich im Sinne der Kriegsmarine im Beurlaubtenstand, während er auf zivilen Frachtschiffen Dienst tat.
Mobilmachung: Mit Kriegsbeginn oder bei erhöhtem Bedarf wurde dieser Status aufgehoben, und der Mann trat in den aktiven Dienst über.
Literaturverweise
Bundesarchiv Bestand RM 91 Unterlagen über die Einberufungsquoten aus dem Beurlaubtenstand für die U-Boot-Waffe.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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