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Guido Hyronimus

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Guido Hyronimus
Geburtsdatum: 17.11.1918
Geburtsort: Augsburg
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Augsburg - Kreis Schwaben und Neuburg - Königreich Bayern
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Regierungsbezirk Schwaben - Bundesland Bayern
Todesdatum: 06.07.1944 (25 Jahre)
Todesort: Ärmelkanal südwestlich von Brighton (Großbritannien)
Position: 50° 32' Nord - 00° 23' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 678
Dienstgrade
28.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.04.1942 und Rangdienstalter vom 01.01.1942 (-98-)
Orden und Auszeichnungen
09.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
20.08.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.10.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Horst Wessel.
01.07.1938 - 12.03.1939 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schlesien.
13.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 31.10.1939 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
01.11.1939 - 30.11.1939 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
01.12.1939 - 00.08.1940 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein.
00.08.1940 - 00.09.1940 Zugoffizier in der Marinestammabteilung Munsterlager.
00.09.1940 - 14.10.1940 Zugoffizier in der Marinedienststelle Boulogne.
15.10.1940 - 21.12.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
22.12.1940 - 02.02.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
03.02.1941 - 01.03.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
02.03.1941 - 29.03.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
30.03.1941 - 19.06.1941 Baubelehrung für U 351 bei der Kriegsschiffbaulehrabteilung U-Ostsee, Kiel.
20.06.1941 - 01.12.1941 II. Wachoffizier auf U 351 (VII C) unter Karl Hause. (Ausbildungsboot).
02.12.1941 - 29.01.1942 Baubelehrung für U 461 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
30.01.1942 - 08.11.1942 I. Wachoffizier auf U 461 (XIV) unter Hinrich-Oscar Bernbeck und Wolf-Harro Stiebler. 2 Unternehmungen:
21.06.1942 - 16.08.1942 - Nordatlantik. 14 U-Boote versorgt.
07.09.1942 - 17.10.1942 - Nordatlantik, östlich der Neufundlandbank. 15 U-Boote versorgt.
08.11.1942 - 14.11.1942 Fahrgerät-Lehrgang bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
15.11.1942 - 16.12.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
17.12.1942 - 25.01.1943 Baubelehrung für U 670 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
26.01.1943 - 20.08.1943 Kommandant von U 670 (VII C) - (Ausbildung und Erprobung).
20.08.1943 Verlust seines Bootes U 670 in der Ostsee.
Das Boot sank in der Ostsee/Danziger Bucht, nach einer Kollision mit dem deutschen Zielschiff Bolkoburg.
21.08.1943 - 05.09.1943 Kommandant zur Verfügung der 5. U-Flottille, Kiel.
06.09.1943 - 24.10.1943 Baubelehrung für U 678 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
25.10.1943 - 06.07.1944 Kommandant von U 678 (VII C). 1 Unternehmung:
08.06.1944 - 06.07.1944 - Ärmelkanal, westlich Brighton, vor Beachy Head.
06.07.1944 Beim Verlust seines Bootes U 678, im Ärmelkanal südwestlich von Brighton, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Hedgehog der kanadischen Zerstörer HMCS Ottawa II (H.31) (Comdr. James-Douglas Prentice) und HMCS Kootenay (H.75) (Lt.Comdr. William-Herbert Willson) sowie der britischen Korvette HMS Statice (K.281) (Lt. Richard Wolfendon) versenkt. (Totalverlust, 52 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 110. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292- S. 107 - 108. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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