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Joachim Hoppe

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Joachim Wilhelm Georg Hoppe
Spitzname: Jockel
Geburtsdatum: 20.03.1915
Geburtsort: Sehnde bei Lehrte
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Burgdorf - Regierungsbezirk Lüneburg - Preußische Provinz Hannover
Geburtsort Lage - Heute: Landkreis Region Hannover - Bundesland Niedersachsen
Todesdatum: 28.04.1941
Todesort: Nordatlantik südöstlich von Island
Position: 59° 51' Nord - 15° 30' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 65
Dienstgrade
23.09.1933 Seekadett (Ernennung)
01.07.1934 Fähnrich zur See
01.04.1936 Oberfähnrich zur See
01.10.1936 Leutnant zur See
01.06.1938 Oberleutnant zur See
01.04.1941 Kapitänleutnant
01.05.1941 Korvettenkapitän (posthum) mit Rangdienstalter vom 01.05.1941
Orden und Auszeichnungen
00.04.1937 Dienstauszeichnung IV. Klasse
26.09.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
26.09.1940 U-Bootskriegsabzeichen 1939
14.01.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
01.04.1933 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 33.
01.04.1933 - 29.06.1933 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
30.06.1933 - 23.09.1933 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
01.10.1933 - 27.06.1934 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
28.06.1934 - 11.07.1934 Urlaub.
12.07.1934 - 18.04.1935 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
24.10.1934 - 30.10.1934 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Nordsee.
07.02.1935 - 13.02.1935 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Nordsee.
19.04.1935 - 20.05.1935 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
21.05.1935 - 08.06.1935 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
09.06.1935 - 29.07.1935 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
30.07.1935 - 24.08.1935 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
25.08.1935 - 31.08.1935 U-Abwehrlehrgang für Fähnriche an der U-Abwehrschule, Kiel-Wik.
01.09.1935 - 18.09.1935 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
19.09.1935 - 30.09.1935 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.10.1935 - 31.10.1939 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
01.11.1939 - 25.11.1939 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
26.11.1939 - 25.01.1940 U-Lehrgang für Offiziere an der U-Schule, Neustadt.
26.01.1940 - 03.03.1940 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
04.03.1940 - 12.03.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
13.03.1940 - 00.03.1940 Zur Verfügung der 1. U-Ausbildungsflottille, Danzig.
00.03.1940 - 01.08.1940 Wachoffizier auf U-Begleitschiff Erwin Wassner.
02.08.1940 - 00.01.1941 I. Wachoffizier auf U 65 (IX B) unter Hans-Gerrit von Stockhausen. 3 Unternehmungen:
08.08.1940 - 19.08.1940 - Nordatlantik, Nordkanal.
28.08.1940 - 25.09.1940 - Nordatlantik, westlich der Hebriden. 2 Schiffe ↓ 10.192 BRT.
15.10.1940 - 10.01.1941 - Mittelatlantik, vor Freetown. 8 Schiffe ↓ 47.785 BRT. 1 Schiff ≈ 8.532 BRT.
00.01.1941 - 24.03.1941 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
25.03.1941 - 28.04.1941 Kommandant von U 65 (IX B). 1 Unternehmung:
12.04.1941 - 28.04.1941 - Nordatlantik, südwestlich Island.
28.04.1941 Beim Verlust seines Bootes U 65, im Nordatlantik südöstlich von Island, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Douglas (D.90) (Comdr. William-Eric Banks) versenkt. (Totalverlust, 50 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 106. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 104 - 105. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
"Crewbuch der Crew 33"
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