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Rudolf Rademacher

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Rudolf Rademacher
Geburtsdatum: 19.02.1919
Geburtsort: Breslau
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Breslau - Regierungsbezirk Breslau - Hauptstadt der Preußischen Provinz Schlesien
Geburtsort Lage - Heute: Wrocław - Kreisfreie Stadt - Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien - Republik Polen
Todesdatum: 30.06.1944 (25 Jahre)
Todesort: Nordmeer nordöstlich der Färöer-Inseln
Position: 63° 27' Nord - 00° 50' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 478
Dienstgrade
28.06.1938 Seekadett (Ernennung)
01.04.1939 Fähnrich zur See
01.03.1940 Oberfähnrich zur See
01.05.1940 Leutnant zur See
01.04.1942 Oberleutnant zur See mit Wirkung vom 01.04.1942 und Rangdienstalter vom 01.01.1942 (-161-)
Orden und Auszeichnungen
00.10.1941 Dienstauszeichnung IV. Klasse
00.00.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.0000 Abzeichen für Flugzeugführer- und Flugzeugbeobachter
Militärischer Werdegang
09.10.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 b.
09.10.1937 - 27.02.1938 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
28.02.1938 - 30.06.1938 Bordausbildung auf dem Schulschiff Albert-Leo Schlageter.
01.07.1938 - 14.03.1939 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
15.03.1939 - 29.09.1939 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.09.1939 - 30.11.1939 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.12.1939 - 10.04.1940 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Königsberg.
11.04.1940 - 00.02.1941 Nicht ermittelt.
00.02.1941 - 03.01.1943 Auf dem Schlachtschiff Tirpitz.
04.01.1943 - 00.03.1943 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
00.03.1943 - 09.05.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
10.05.1943 - 05.06.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
06.06.1943 - 00.06.1943 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
01.07.1943 - 31.07.1943 Kommandanten-Lehrgang. 51. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
03.08.1943 - 07.09.1943 Baubelehrung für U 478 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
08.09.1943 - 30.06.1944 Kommandant von U 478 (VII C). 1 Unternehmung:
25.06.1944 - 30.06.1944 - Nordmeer, nordöstlich der Färöer-Inseln.
30.06.1944 Beim Verlust seines Bootes U 478, im Nordmeer nordöstlich der Färöer-Inseln, ums Leben zu kommen.
Das Boot wurde, durch Wasserbomben der Consolidated B-24 Liberator E (Norman-Edward-Mace Smith) der britischen RAF Squadron 86 und der Consolidated PBY Catalina (Canso) A (Robert-Ernest MacBride) der kanadischen RCAF Squadron 162, versenkt. (Totalverlust, 52 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 185. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 175. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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