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U 10

Aus U-Boot-Archiv Wiki

U 9 ← U 10 → U 11

Typ: II B
Bauauftrag: 20.07.1934
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Helling: II lu
Baunummer: 544
Serie: U 7 – U 12
Kiellegung: 25.03.1935
Stapellauf: 13.08.1935
Übergabefahrt: 09.09.1935
Indienststellung: 09.09.1935
Kommandant: Heinz Scheringer
Feldpostnummer: M - 04 324

Kommandanten

11.09.1935 – 21.12.1935 Kapitänleutnant Heinz Scheringer
21.12.1935 – 01.05.1936 Fregattenkapitän Werner Scheer
01.05.1936 – 29.09.1937 Kapitänleutnant Heinz Beduhn
30.09.1937 – 03.04.1938 Kapitänleutnant Hannes Weingärtner
04.04.1938 – 31.07.1938 Kapitänleutnant Herbert Sohler
00.02.1938 – 00.08.1938 Kapitänleutnant Heinrich Liebe
01.08.1938 - 04.01.1939 Oberleutnant zur See Kurt von Gossler
05.01.1939 – 15.10.1939 Kapitänleutnant Georg-Wilhelm Schulz
15.10.1939 – 00.01.1940 Oberleutnant zur See Günther Lorentz
00.01.1940 – 09.06.1940 Oberleutnant zur See Joachim Preuss
10.06.1940 – 29.11.1940 Kapitänleutnant Rolf Mützelburg
30.11.1940 – 09.06.1941 Kapitänleutnant Wolf-Rüdiger von Rabenau
10.06.1941 – 29.11.1941 Oberleutnant zur See Kurt Ruwiedel
30.11.1941 – 22.06.1942 Oberleutnant zur See Hans Karpf
23.06.1942 – 00.02.1943 Oberleutnant zur See Christian-Brandt Coester
00.02.1943 – 00.02.1944 Oberleutnant zur See Wolfgang Strenger
00.02.1944 – 01.07.1944 Oberleutnant zur See Kurt Ahlers

Flottillen

11.09.1935 – 26.09.1935 Schulboot Schulverband der U-Schule
27.09.1935 – 03.10.1937 Einsatzboot U-Flottille WEDDIGEN
00.00.1936 – 00.00.1937 Reserveboot U-Flottille WEDDIGEN
04.10.1937 – 14.04.1939 Einsatzboot U-Flottille LOHS
15.04.1939 – 00.09.1939 Schulboot U-Bootschulflottille
00.09.1939 – 00.10.1939 Frontboot U-Bootschulflottille
00.10.1939 – 00.12.1939 Schulboot U-Bootschulflottille
00.01.1940 - 00.04.1940 Frontboot U-Bootschulflottille
00.05.1940 – 30.06.1940 Schulboot U-Bootschulflottille
01.07.1940 – 31.07.1944 Schulboot 21. U-Flottille

Unternehmungen

1. Unternehmung
07.09.1939 - Kiel → → → → → → 17.09.1939 – Kiel
U 10, unter Kapitänleutnant Georg-Wilhelm Schulz, lief am 07.09.1939 von Kiel aus. Das Boot operierte im Kattegat. Dabei konnte es keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 10 Tagen, lief U 10 am 17.09.1939 wieder in Kiel ein.
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2. Unternehmung
26.09.1939 – Kiel → → → → → → 15.10.1939 – Kiel
U 10, unter Kapitänleutnant Georg-Wilhelm Schulz, lief am 26.09.1939 von Kiel aus. Das Boot operierte in der Nordsee und dem Nordatlantik. Dabei konnte es keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 19 Tagen, lief U 10 am 15.10.1939 wieder in Kiel ein.
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3. Unternehmung
28.01.1940 – Kiel → → → → → → 28.01.1940 – Brunsbüttel
29.01.1940 – Brunsbüttel → → → → → → 29.01.1940 – Helgoland
29.01.1940 – Helgoland → → → → → → 01.02.1940 – Helgoland
05.02.1940 – Helgoland → → → → → → 05.02.1940 – Wilhelmshaven
U 10, unter Oberleutnant zur See Joachim Preuss, lief am 28.01.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, der Aufnahme des Eisschutz in Brunsbüttel, sowie der Abgabe des Eisschutz in Helgoland, operierte das Boot in der Nordsee. Es konnte dabei keine Schiffe versenken oder beschädigen. Das Boot brach die Unternehmung wegen Maschinenschäden ab. Nach 8 Tagen und zurückgelegten 383 sm, lief U 10 am 05.02.1940 in Wilhelmshaven ein.
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4. Unternehmung
14.02.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → 20.02.1940 – Wilhelmshaven
U 10, unter Oberleutnant zur See Joachim Preuss, lief am 14.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee und vor North Hinder. Nach 6 Tagen und zurückgelegten zirka 450 sm über und 102 sm unter Wasser, lief U 10 am 20.02.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.
U 9 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit zusammen 6.356 BRT versenken.
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5. Unternehmung
03.04.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → 21.04.1940 – Wilhelmshaven
U 10, unter Oberleutnant zur See Joachim Preuss, lief am 03.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der nördlichen Nordsee. Es gehörte zur Gruppe 9 die bei den Shetland Inseln operieren sollte. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 18 Tagen und zurückgelegten zirka 1.150 sm über und 278,5 sm unter Wasser, lief U 10 am 21.04.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.
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Verlegungsfahrt
22.04.1940 – Wilhelmshaven → → → → → → 23.04.1940 – Kiel
U 10, unter Oberleutnant zur See Joachim Preuss, lief am 22.04.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, nach den Norwegenfeldzug, durch den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Am 23.04.1940 lief U 10 in Kiel ein.
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Verlegungsfahrt
30.04.1940 – Kiel → → → → → → 30.04.1940 – Pillau
U 10, unter Oberleutnant zur See Joachim Preuss, lief am 30.04.1940 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zur 21. U-Flottille, nach Pillau. Am 30.04.1940 lief U 10 in Pillau ein. Hier wurde das Boot als Schulboot eingesetzt.

Verlustursache

Boot: U 10
Datum: 01.08.1944
Letzter Kommandant: Kurt Ahlers
Ort: Gotenhafen
Position: 54°31' Nord – 18°33' Ost
Planquadrat: AO 9811
Verlust durch: Außer Dienst gestellt
Tote: 0
Überlebende: -
U 10 wurde am 01.08.1944 in Danzig außer Dienst gestellt und ausgeschlachtet. Anfang 1945 wurde der Hulk nach nach Stolpmünde geschleppt und am 09.03.1945 von sowjetischen Truppen erobert.
U 10 wurde Ende 1945 im Hafen von Stolpmünde von den Russen versenkt, nachdem es am 28.08.1945 von der Tripartite Naval Commission (TNC) inspiziert worden war. 1950 wurde das Boot von der polnischen Hafenbehörde gehoben und bis 1951 abgewrackt.
U 10 konnte auf 5 Unternehmungen insgesamt 2 Handelsschiffe mit zusammen 6.356 BRT versenken.

Zwischen Indienststellung und Außerdienststellung zwischenzeitlich an Bord (70 - unvollständig)

Ahlers, Kurt Bahn, Wolfgang Barten, Peter
Bauer, Ernst Beduhn, Heinz Bergen, Kurt
Berker, Georg Bischoff, Hermann Brandstätter, Johann
Bruhns, Bruno-Otto Burr, Wilhelm Brandt, Coster-Christian
Collmann, Herwig Dahlmann, Albert Doer, Erich
Drews, Willi Ehlers, Gerhard Eisele, Wilhelm
Erzfeld, Karl Freydanek, Friedrich Gem, Heinz
Gierck, Hermann Glatzer, Paul-Helmut Gossler, Kurt von
Greiner, Max Grossmann, Ernst Haas, Wilhelm
Hagge, Hans-Hartwig Harant, Josef Heitkämpfer, Alfred
Hobels, Heinz Karpf, Hans Klauning, Ernst-Adolf
Kleine, Heinrich Knorr, Dietrich Kopczynski, Günter
Krause, Martin Krempel, Otto Kröneling, Siegfried
Lanzer, Edmund Lenz, Walter Lichtenberg, Philipp
Lorentz, Günther Lückert, Max Martin, Herbert
Maschke, Hans Mützelburg, Rolf Preuss, Joachim
Rabenau, Wolf-Rüdiger von Rösing, Hans-Rudolf Roux, Wilhelm
Ruwiedel, Kurt Scheer, Werner Scheringer, Heinz
Schröder, Gottfried Schuler, Hans Skiba, Otto
Sohler, Herbert Sommer, Georg Staudacher, Max
Stoll, Willi Strenger, Wolfgang Vierling, Paul
Walter, Kurt Weingärtner, Hannes Wellner, Horst
Wendler, Kurt Wesener, Herbert Wittmann, Ernst
Zetzsche, Hans-Jürgen

Literaturverweise

Blair - "Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942" - Heyne Verlag 1998 - ISBN-978-3453123458 - Seite 193, 371, 402.
Busch/Hans J. Röll - "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - ISBN-978-3813204902 - Seite 16, 26, 45, 82, 119, 149, 154, 167, 183, 185, 195, 199, 204, 206, 221, 229, 237, 251.
Busch/Hans J. Röll - "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - ISBN-978-3813205121 Seite 15, 26, 194.
Busch/Hans J. Röll - "Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 - Mai 1945" - Mittler Verlag 2008 - ISBN-978-3813205145 - Seite 271.
Busch/Hans J. Röll - "Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945" - Mittler Verlag 2008 - ISBN-978-3813205138 - Seite 15.
Ritschel - "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50 - Eigenverlag ohne ISBN - Seite 35-37.

Anmerkungen

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