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Wilhelm Kleinschmidt

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Wilhelm Kleinschmidt
Geburtsdatum: 27.01.1907
Geburtsort: Oldenburg
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Oldenburg - Herzogtum Oldenburg - Hauptstadt des Großherzogtums Oldenburg
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Bundesland Niedersachsen
Todesdatum: 04.10.1941 (34 Jahre)
Todesort: Mittelatlantik südwestlich der Insel Teneriffa
Position: 27° 15' Nord - 20° 27' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 111
Dienstgrade
01.07.1934 Fähnrich zur See
01.09.1935 Oberfähnrich zur See
01.01.1936 Leutnant zur See
01.10.1937 Oberleutnant zur See
01.04.1939 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
18.12.1939 Eiserne Kreuz 2. Klasse
08.07.1941 U-Bootskriegsabzeichen 1939
08.07.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
04.10.1933 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. (ehemaliger Handelsschiffsoffizier H.S.O.) - Crew 32 eingegliedert.
04.10.1933 - 02.01.1934 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
03.01.1934 - 31.01.1934 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.02.1934 - 17.03.1934 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.03.1934 - 09.04.1934 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
10.04.1934 - 25.04.1934 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
26.04.1934 - 12.05.1934 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
13.05.1934 - 03.07.1934 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
04.07.1934 - 18.04.1935 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
20.08.1934 - 25.08.1934 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Leichten Kreuzer Leipzig.
18.01.1935 - 23.01.1935 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Flottentender Saar.
19.04.1935 - 03.08.1935 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Königsberg.
27.05.1935 - 28.07.1935 Artillerielehrgang an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
29.07.1935 - 02.08.1935 U-Abwehrlehrgang an der U-Abwehrschule, Kiel-Wik.
04.08.1935 - 26.09.1935 Bordausbildung auf dem Panzerschiff Deutschland.
27.09.1935 - 11.10.1936 Nicht ermittelt.
12.10.1936 - 03.10.1937 Kommandant des Schnellbootes S 12 in der 1. Schnellbootsflottille.
04.10.1937 - 00.10.1938 Nicht ermittelt.
00.10.1938 - 31.03.1940 Torpedooffizier auf dem Leichten Kreuzer Nürnberg.
01.04.1940 - 31.05.1940 U-Wachoffizierslehrgang bei der U-Schule, Neustadt.
01.06.1940 - 30.06.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.07.1940 - 31.07.1940 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.08.1940 - 14.08.1940 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere bei der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
15.08.1940 - 20.09.1940 Kommandantenschüler auf U 124 (IX B) unter Georg-Wilhelm Schulz. 1 Unternehmung:
19.08.1940 - 16.09.1940 - Nordatlantik, Hebriden, Nordkanal, Rockall Bank, nördlich Irland. 2 Schiffe ↓ 10.563 BRT. 1 Schiff ≈ 3.900 BRT.
18.09.1940 - 10.11.1940 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
11.11.1940 - 18.12.1940 Baubelehrung für U 111 bei U-Boote Nordsee, Bremen.
19.12.1940 - 04.10.1941 Kommandant von U 111 (IX B). 2 Unternehmungen:
05.05.1941 - 07.07.1941 - Nordatlantik, Kap Farewell, Davis Straße, Grönland, Belle Isle, Kap Race, Neufundland. 2 Schiffe ↓ 9.983 BRT. 1 Schiff ≈ 13.037 BRT.
14.08.1941 - 04.10.1941 - Mittelatlantik, westlich der Azoren, vor St. Paul, Kapverden, vor Freetown, Madeira, Teneriffa. 2 Schiffe ↓ 14.193 BRT.
04.10.1941 Beim Verlust seines Bootes U 111, im Mittelatlantik südwestlich von Teneriffa, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde, vom britische Trawler HMS Lady Shirley (Lt.Comdr. Arthur-Henry Callaway), nach schweren Schäden durch Wasserbomben und Artillerie, selbst versenkt. (8 Tote und 44 Überlebende).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 124. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 120. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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