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Willi Hertin

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Wilhelm Hertin (auch Willi Hertin)
Geburtsdatum: 11.09.1914
Geburtsort: Balve
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Arnsberg - Regierungsbezirk Arnsberg - Preußische Provinz Westfalen
Geburtsort Lage - Heute: Märkischen Kreis - Regierungsbezirk Arnsberg - Bundesland Nordrhein-Westfalen
Todesdatum: 28.07.1943 (26 Jahre)
Todesort: Nordatlantik östlich der Shetland Inseln verschollen
Position: (64° 00' Nord - 01° 30' West)
Todesursache: Verlust seines Bootes U 647
Dienstgrade
25.09.1935 Seekadett (Ernennung)
01.07.1936 Fähnrich zur See
01.01.1938 Oberfähnrich zur See
01.04.1938 Leutnant zur See
01.10.1939 Oberleutnant zur See
01.10.1942 Kapitänleutnant mit Rangdienstalter vom 01.10.1942 (-1-)
Orden und Auszeichnungen
21.12.1938 Abzeichen für Flugzeugbeobachter
00.04.1939 Dienstauszeichnung IV. Klasse
20.12.1939 Eiserne Kreuz 2. Klasse
07.03.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
23.03.1941 Frontflug-Spange in Bronze
22.05.1941 Frontflug-Spange in Silber
Militärischer Werdegang
05.04.1935 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 35.
05.04.1935 - 17.06.1935 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.06.1935 - 26.09.1935 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
27.09.1935 - 19.06.1936 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
20.06.1936 - 31.03.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.04.1937 - 02.10.1937 Fähnrichslehrgänge.
03.10.1937 - 31.08.1939 Nicht ermittelt.
01.09.1939 - 00.05.1941 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
01.09.1939 - 31.03.1940 - Vorbereitungslehrgang für Seebeobachter beim Kommando der Fliegerschulen (See).
Beobachterausbildung an der Luft-Nachrichtenschule Dievenow und der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen.
Lehrgang an der Fliegerschule (See) Parow.
01.04.1940 - 05.1940 - 3./Küsten-Fliegergruppe 506. (Verwundung am 11.05.1940 bei Absturz auf Baltrum)
00.06.1940 - 31.12.1940 - Beobachter in der 1./Küsten-Fliegergruppe 706.
00.06.1941 - 31.01.1942 Gruppenoffizier an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
01.02.1942 - 29.03.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
30.03.1942 - 07.06.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
08.06.1942 - 29.06.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
30.06.1942 - 31.08.1942 Wachoffizier (überplanmäßig) und Kommandantenschüler auf U 552 (VII C) unter Erich Topp. 1 Unternehmung:
04.07.1942 - 13.08.1942 - Nordatlantik. 2 Schiffe ↓ 14.555 BRT versenken und 2 Schiffe ≈ 18.720 BRT.
01.09.1942 - 01.10.1942 Kommandanten-Lehrgang. 32. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
06.10.1942 - 04.11.1942 Baubelehrung für U 647 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
05.11.1942 - 28.07.1943 Kommandant von U 647 (VII C). 1 Unternehmung:
22.07.1943 - 28.07.1943 - Nordatlantik, zwischen Island und den Färöer-Inseln.
28.07.1944 Beim Verlust seines Bootes U 647, im Nordatlantik östlich der Shetland Inseln, ums Leben gekommen.
Das Boot ist aus unbekannter Ursache verschollen. Es meldete sich zuletzt am 28.07.1943 aus Position 64° 00' Nord - 01° 30' West, Es befand sich auf dem Weg Richtung Nordatlantik durch die Island-Passage. (Totalverlust, 48 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 98. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 98. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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