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Heinz Wolf

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Heinz Wolf
Geburtsdatum: 02.08.1914
Geburtsort: Emmerich
Geburtsort Lage - Damals: Kreis Rees - Regierungsbezirk Düsseldorf - Preußische Rheinprovinz
Geburtsort Lage - Heute: Kreis Kleve - Regierungsbezirk Düsseldorf - Bundesland Nordrhein-Westfalen
Todesdatum: 02.05.1943 (28 Jahre)
Todesort: Nordatlantik nordwestlich Kap Ortegal (Spanien)
Position: 44° 48' Nord - 08° 58' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 465
Dienstgrade
26.09.1934 Seekadett (Ernennung)
01.07.1935 Fähnrich zur See
01.01.1937 Oberfähnrich zur See
01.04.1937 Leutnant zur See
01.04.1939 Oberleutnant zur See
01.04.1942 Kapitänleutnant mit Rangdienstalter vom 01.04.1942 (-24-)
Orden und Auszeichnungen
00.04.1938 Dienstauszeichnung IV. Klasse
00.00.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1941 Kriegsabzeichen für Minensuch-, Ubootsjagd- und Sicherungsverbände
19.02.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
08.04.1934 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 34.
08.04.1934 - 14.06.1934 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
15.06.1934 - 26.09.1934 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
27.09.1934 - 26.06.1935 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
27.06.1935 - 30.03.1938 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
31.03.1936 - 20.05.1936 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
07.06.1936 - 13.06.1936 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
14.06.1936 - 04.07.1936 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
05.07.1936 - 28.07.1936 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
29.07.1936 - 30.09.1936 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
01.10.1936 - 00.09.1939 Nicht ermittelt.
00.09.1939 - 00.11.1939 Wachoffizier auf dem Minenschiff Roland.
00.11.1939 - 00.03.1940 Wachoffizier in der Geleitflottille.
00.04.1940 - 00.05.1941 Bootskommandant in der 2. Minensuchflottille und 18. Minensuchflottille.
01.05.1941 - 29.06.1941 U-Wachoffizierslehrgang bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
30.06.1941 - 27.07.1941 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
28.07.1941 - 21.09.1941 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
22.09.1941 - 19.10.1941 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
20.10.1941 - 00.01.1942 Wachoffizier in der 7. U-Flottille, St. Nazaire und der 29. U-Flottille, La Spezia.
00.02.1942 - 15.02.1942 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
16.02.1942 - 07.04.1942 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
08.04.1942 - 19.05.1942 Baubelehrung für U 465 bei der 1. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Kiel.
20.05.1942 - 02.05.1943 Kommandant von U 465 (VII C). 4 Unternehmungen:
16.11.1942 - 21.12.1942 - Mittlerer Nordatlantik.
16.01.1943 - 18.02.1943 - Nordatlantik, westlich Irland.
07.04.1943 - 14.04.1943 - Nordatlantik (Abbruch wegen Flieboschäden).
29.04.1943 - 02.05.1943 - Golf von Biskaya.
02.05.1943 Beim Verlust seines Bootes U 465, im Nordatlantik nordwestlich Kap Ortegal, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde, durch Wasserbomben der Short Sunderland M (Egbert-Campbell Smith) der australischen RAAF Squadron 461, versenkt. (Totalverlust, 48 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 259. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 216. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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