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Günter Keller

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Günter Keller
Geburtsdatum: 18.02.1917
Geburtsort: Berlin
Geburtsort Lage - Damals: Stadtkreis Berlin - Provinzfreie Stadt - Königreich Preußen - Reichshauptstadt
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Bundesland Berlin - Bundeshauptstadt
Todesdatum: 20.02.1945 (28 Jahre)
Todesort: Nordatlantik südwestlich von Irland verschollen
Position: (55° 00' Nord - 12° 30' West)
Todesursache: Verlust seines Bootes U 683
Dienstgrade
21.09.1937 Seekadett (Ernennung)
01.05.1938 Fähnrich zur See
01.07.1939 Oberfähnrich zur See
01.08.1939 Leutnant zur See
01.09.1941 Oberleutnant zur See
01.09.1944 Kapitänleutnant mit Wirkung vom 01.09.1944 und Rangdienstalter vom 01.09.1944 (-4-)
Orden und Auszeichnungen
00.00.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.00.1940 Abzeichen für Flugzeugbeobachter
00.00.1941 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.00.1941 Frontflug-Spange für Kampfflieger in Gold
18.10.1942 Ehrenpokal des Oberbefehlshabers der Luftwaffe für besondere Leistung im Luftkrieg
Militärischer Werdegang
01.04.1937 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 37 a.
03.04.1937 - 14.06.1937 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
15.06.1937 - 22.09.1937 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
23.09.1937 - 29.04.1938 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
30.04.1938 - 25.11.1938 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
26.11.1938 - 01.04.1939 Fähnrichslehrgänge.
02.04.1939 - 01.10.1939 Bordausbildung bei der 2. Minensuchflottille.
02.10.1939 - 00.07.1943 Zur Luftwaffe (See) kommandiert.
02.10.1939 - 31.03.1940 - Vorbereitungslehrgang für Seebeobachter beim Kommando der Fliegerschulen (See) und der Luft-Nachrichtenschule Dievenow.
Beobachterausbildung an der Seefliegerwaffenschule Bug/Rügen.
01.06.1940 - 00.00.0000 - Beobachter in der 3./Küstenfliegergruppe 406.
05.07.1943 - 29.08.1943 U-Wachoffizierslehrgang an der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
30.08.1943 - 24.10.1943 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
25.10.1943 - 27.11.1943 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
28.11.1943 - 27.12.1943 U-Flakausbildung an der Marine-Flakschule I, Swinemünde.
28.12.1943 - 15.01.1944 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
16.01.1944 - 31.01.1944 Ortungslehrgang (Funkmeß) bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt.
01.02.1944 - 15.03.1944 Kommandanten-Lehrgang. 65. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel. (Wiederholung des Kurses).
01.04.1944 - 29.05.1944 Baubelehrung für U 683 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
30.05.1944 - 20.02.1945 Kommandant von U 683 (VII C). 1 Unternehmung:
03.02.1945 - 20.02.1945 - Nordatlantik.
20.02.1945 Beim Verlust seines Bootes U 683, im Nordatlantik südwestlich von Irland, ums Leben gekommen.
Das Boot ist aus unbekannter Ursache verschollen. Es meldete sich zuletzt am 23.02.1945 von Position 55° 00' Nord - 12° 30' West auf dem Weg zu seinem Einsatzgebiet vor Cherbourg im Ärmelkanal. (Totalverlust, 49 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 120. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 116. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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