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Lorenz Kasch

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Lorenz Kasch
Geburtsdatum: 20.08.1914
Geburtsort: Freie- und Hansestadt Hamburg
Geburtsort Lage - Damals: Stadtstaat - Hauptstadt Freistaat Hamburg - Eigenständiger Gliederstaat des Deutsche Kaiserreiches
Geburtsort Lage - Heute: Kreisfreie Stadt - Stadtstaat - Bundesland Hamburg
Todesdatum: 17.10.1943 (29 Jahre)
Todesort: Nordatlantik südöstlich von Kap Farewell (Grönland)
Position: 58°38' Nord - 31°56' West
Todesursache: Verlust seines Bootes U 540
Dienstgrade
23.09.1933 Seekadett (Ernennung)
01.07.1934 Fähnrich zur See
01.04.1936 Oberfähnrich zur See
01.10.1936 Leutnant zur See
01.06.1938 Oberleutnant zur See
01.12.1940 Kapitänleutnant
Orden und Auszeichnungen
06.06.1939 Deutsche Spanien-Kreuz in Bronze ohne Schwerter
30.08.1940 Eiserne Kreuz 2. Klasse
07.12.1940 Eiserne Kreuz 1. Klasse
21.12.1941 Kriegsabzeichen für Hilfskreuzer
28.05.1942 Deutsche Kreuz in Gold
26.10.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
Militärischer Werdegang
01.04.1933 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 33.
01.04.1933 - 29.06.1933 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
30.06.1933 - 23.09.1933 Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Gorch Fock.
01.10.1933 - 27.06.1934 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
28.06.1934 - 11.07.1934 Urlaub.
12.07.1934 - 18.04.1935 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
19.04.1935 - 20.05.1935 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
21.05.1935 - 08.06.1935 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
09.06.1935 - 29.07.1935 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
30.07.1935 - 24.08.1935 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
25.08.1935 - 31.08.1935 U-Abwehrlehrgang für Fähnriche an der U-Abwehrschule, Kiel-Wik.
01.09.1935 - 18.09.1935 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
19.09.1935 - 07.12.1935 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
08.12.1935 - 18.12.1939 Nicht ermittelt. (ab 31.01.1937 Artillerieoffizier auf dem Panzerschiff Deutschland).
19.12.1939 - 22.11.1941 Artillerieoffizier auf dem Hilfskreuzer Schiff 16 Atlantis.
22.11.1941 Verlust des Hilfskreuzers Atlantis nordwestlich der Insel Ascension. Von U-Boot gerettet.
00.01.1942 - 14.03.1942 Zur Verfügung des Stationskommando Nordsee.
15.03.1942 - 07.06.1942 U-Lehrgang für Offiziere, U-Bootsausbildung bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
08.06.1942 - 02.08.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
10.08.1942 - 09.10.1942 Kommandantenschüler auf U 107 (IX B) unter Harald Gelhaus. 1 Unternehmung:
15.08.1942 - 09.10.1942 - Mittelatlantik, Sierra Leone, vor Freetown, Kanaren, Kapverden. Übersteigen auf U 333.
09.10.1942 - 22.11.1942 Kommandant in Vertretung auf U 333 (VII C). 1 Unternehmung:
09.10.1942 - 23.10.1942 - Rückmarsch nach Ausfall fast aller Führungsoffiziere nach Gefecht mit der HMS Crocus (K.49).
23.11.1942 - 08.12.1942 U-Lehrgang für Offiziere bei der 2. U-Ausbildungsabteilung, Neustadt.
09.12.1942 - 14.01.1943 Kommandanten-Lehrgang. 38. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
15.01.1943 - 09.03.1943 Baubelehrung für U 540 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
10.03.1943 - 17.10.1943 Kommandant von U 540 (IX C/40). 1 Unternehmung:
28.09.1943 - 17.10.1943 - Nordatlantik, östlich Kap Farewell.
17.10.1943 Beim Verlust seines Bootes U 540, im Nordatlantik südöstlich von Kap Farewell, ums Leben gekommen.
Das Boot wurde durch Wasserbomben der Consolidated B-24 Liberator H (Bryan-Walker Turnbull) der britischen RAF Squadron 120 und der Consolidated B-24 Liberator D (Eric Knowles) der britischen RAF Squadron 59 versenkt. (Totalverlust, 55 Tote).
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 119. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 291 - S. 115. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
"Crewbuch der Crew 33"
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